Das Horoskop ist eine Darstellung der Planeten am Himmel zu einem Zeitpunkt, nach einem bestimmten Schema, bezogen auf einen bestimmten Ort.
Partnerhoroskope (auch Beziehungshoroskop, Synastrie) sind eine Horoskopart, die ganz allgemein Aufschluss über die Beziehung zwischen Menschen geben sollen, die viel miteinender zu tun haben. Jede Art der Partnerschaft kommt dafür in Betracht, ob Liebesbeziehung, Verwandtschaftsbeziehung oder auch Geschäftspartnerschaft.
Es ist vor allem der Charakter, der über das langfristige Funktionieren einer Partnerschaft entscheidet. Deshalb werden in Partnerhoroskopen die Eigenschaften beider Partner gegenübergestellt. Dazu benötigt man die genauen Geburtsdaten und Geburtsorte der Partner.
Es gibt zwei Techniken, um Partnerhoroskope zu erstellen.
Das Combin: Das Combin ist ein Partnerhoroskop, bei dem aus den Geburtsdaten der beiden Partner ein rechnerischer Mittelwert gebildet wird. So ergibt zum Beispiel der 14.6.1975 und der 14.8.1973 den 14.7.1974. für dieses Datum (einschliesslich Uhrzeit) und dem ebenfalls berechneten mittleren Geburtsort wird ein neues Horoskop erstellt, das Aussagen über die betrffende Partnerschaft erlaubt. Das Combin hat sich in der Praxis gut bewährt. Liegt das Ziel bei einem Partnerhoroskop bei der Betrachtung der Beziehung als eine Einheit, die Veränderungen unterliegt und wie ein selbständiges Individuum seine Eigenschaften besitzt, dann ist das Combin die richtige Wahl.![]()
Das Composit: Beim Composit wird aus den Mittelwerten der Planeten und Achsen beider Partner ein neues Horoskop berechnet. Insgesamt ist das composit umstrittener als das Combin, obwohl es das gleiche Grundprinzip des „aus 2 mach 1“ vertritt.
Ausführliche Partnerhoroskope sind nur für kompetente Astrologen mit gutem Ergebnis zu bewältigen. Ein einzelnes Horoskop ist schon sehr komplex und anspruchsvoll. Für zwei Horoskope gilt dies umso mehr. Partnerhoroskope erfordern daher entsprechend viel Zeit bei der Erstellung und sind deshalb zwangsläufig teurer.
Die Geheimnisse Ihrer Beziehung entdecken mit einem Partnerhoroskop
Technorati Tags: Partnerhoroskope
Das Partnerhoroskop ist eine Deutung des Komposit-Horoskops zwischen zwei Parteien (es müssen nicht umbedingt Personen sein). Das Komposit basiert auf den beiden Geburtshoroskopen, die mathematisch zu einem gemeinsamen Horoskop zusammenkomponiert werden. Dieses Komposit Partnerhoroskop liefert ein Bild Ihrer Beziehung. Jede Art von Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen kann durch ein Komposit-Horoskop beschrieben werden.
Diese ausführliche Version des Partnerhoroskops befasst sich Punkt für Punkt mit den Stellungen und den Verbindungen jedes Planeten in Ihrem Komposit-Partnerhoroskop, und liefert so eine Beschreibung der grundlegenden Möglichkeiten zwischen Ihnen beiden. Nicht alle Möglichkeiten decken sich dabei mit den Wirklichkeiten Ihrer Beziehung. Der Text geht grundsätzlich von einer Zuneigungs- Beziehung, d.h. Freundschaft oder Liebe aus. Vieles ist aber auch übertragbar auf andere Arten von Beziehungen, etwa wie man zusammen in einer Arbeits- oder Geschäftsbeziehung auskommen wird. An manchen Stellen müssen Sie dann einfach über Aussagen hinweglesen, die nicht zu Ihrer Art von Beziehung passen, etwa bei einer Geschäftsbeziehung über alle Aussagen, die zu sexuellen Themen gemacht werden.
Sie werden in der Horoskopdeutung auf offensichtliche Widersprüche stoßen, wenn die eine Planetenkombination auf eine ganz spezifische Eigenart Ihrer Beziehung hinweist, bei einer anderen Kombination aber etwas ziemlich gegensätzliches ausgesagt wird. Das bedeutet nicht, dass die astrologische Deutung insgesamt falsch ist, sondern weist eher auf innere Widersprüche in der Beziehung hin. Solche Widersprüche können auch Spannungen auslösen. Eine Beziehung unterliegt auch einem zeitlichen Wandel, der in diesem Partnerhoroskop kaum erfasst wird. In einer Phase kann der eine Aspekt einer Beziehung im Vordergrund stehen, zu einer späteren Zeit ein anderer, ganz gegensätzlicher Aspekt. Eine Liebesbeziehung beginnt normalerweise mit starker gegenseitiger Anziehung, obwohl auch Aspekte im Komposit vorhanden sind, die auf große Schwierigkeiten hinweisen. Oft läuft es dann darauf hinaus, dass trotz der starken Anziehung die Beziehung keinen allzu gemütlichen Verlauf nimmt.
![]()
Es ist wichtig zu wissen, dass es fast nie ein perfektes Komposit-Horoskop gibt, auch wenn die Beziehung zwischen Ihnen sehr gut ist. Auch in der besten Beziehung gibt es problematische Bereiche. Sie sollten die Beschreibung schwieriger Aspekte nicht als Anzeichen deuten, dass Ihre Beziehung bereits zum Scheitern verurteilt ist. Diese Aspekte weisen nur auf Schwierigkeiten hin, die überwunden werden können und sollten. Der Lohn für eine Anstrengung kann für Sie beide groß sein. Wenn Sie Komposit-Horoskope für alle Ihrer wichtigen Beziehungen machen, so werden Sie vermutlich auf wiederkehrende Themenbereiche stoßen. Das sind die Probleme, an denen Sie vor allem als Einzelperson mittels Ihrer Beziehungen arbeiten müssen. Dass es solche Problembereiche gibt, bedeutet nicht, dass Sie überhaupt keine dauerhafte Beziehung haben könnten. Die erfolgreichsten Beziehungen sind nicht die problemlosen, sondern die, in denen Schwierigkeiten überwunden werden.
Nehmen Sie den Text, den Sie vorfinden, auch nicht als die ganze Wahrheit für Ihre Situation. Die Abschnitte sind so verfasst, dass sie allgemeine Ratschläge geben, wie man mit einem Problem umgehen könnte. Das Partner-Horoskop soll nicht als Ersatz für Ihren eigenen gesunden Menschenverstand sein verstanden werden.
Die Lektüre von einem Partnerhoroskop soll Ihnen helfen, Probleme in einer Beziehung zu erkennen und Lösungswege zu finden. Wenn Sie aber wirklich in großen Schwierigkeiten stecken, so raten wir Ihnen, auch anderswo Hilfe zu suchen, etwa durch persönliche Beratung mit einer geeigneten Fachperson.
Technorati Tags: Komposit Partnerhoroskop
Bei einem Kinderhoroskop, dem sehr persönlichen Horoskop für die Tochter, den Sohn oder auch ein anderes, nahe stehendes Kind, sind meist Skepsis und der Respekt vor dem Unbekannten recht groß. Man fragt sich da vielleicht, ob es den in Ordnung geht ein Horoskop für einen Menschen erstellen zu lassen, der gar nicht darum gebeten hat.
Das Kinderhoroskop ist sehr persönlich. Es ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich die Sterne um Rat zu fragen. Die Astrologie und ihre Geheimnisse haben längst den Weg ins tägliche Leben gefunden. Meist benutzt man Horoskope als ergänzende Ratgeber, um bestimmte wiederkehrende Begegnungen und Verhaltensmuster besser zu verstehen.
Neben möglicher , durchaus verständlicher Kritik an der Erstellung eines Kinderhoroskops, sollen hier aber auch Argumente für ein Geburtshoroskop für ein Kind vorgebracht werden. Voraussetzung für ein aussagekräftiges Kinderhoroskop ist natürlich die Wahl eines qualifizierten, seriösen Astrologen. Ist die Wahl auf einen bestimmten Experten gefallen, kann dieser dann mit den nötigen Daten (genaue Geburtszeit, Geburtsort) ein persönliches Radixhoroskop erstellen, das die kosmischen Voraussetzungen beleuchtet, unter denen das Kind geboren wurde. Der Astrologe erstellt neben einer Sternengrafik auch eine umfassende schriftliche Analyse. Die Einsichten, die ein Kinderhoroskop über das Wesen und die Eigenschaften eines Kindes gibt, sind oft erstaunlich. Entsprechend wichtig ist es für die Erwachsenen wie sie mit diesen sensiblen Informationen umgehen. Tendenzen zu charakterlichen Schwächen oder auch schwierigen späteren Lebensumständen sollten den Umgang mit dem Kind natürlich nicht beeinflussen. Ein Kinderhoroskop soll schließlich für die Eigenarten des Kindes Verständnis schaffen. Eine Konfrontation des Kindes mit “seinem” Horoskop soll nicht in einer negativen Atmosphäre vorgenommen werden und sollte sehr behutsam vorgenommen werden.
Berücksichtigen Sie bitte auch die individuelle Reife des Kindes, wenn Sie ihm sein Kinderhoroskop präsentieren. Ist es denn überhaupt in der Lage, das Horoskop und seine Bedeutung zu begreifen? Wissend, dass ein Horoskop niemals schicksalshafte Tatsache ist, sondern vielmehr die Möglichkeit bietet, zu begreifen und entsprechend gestalterisch ins eigene Leben einzugreifen, sollte beim Umgang mit dem Kinderhoroskop immer bedacht werden.
Technorati Tags: Kinderhoroskop
Mit einem Jahreshoroskop, auch Solar oder Solarhoroskop, kann man eine Vorschau auf das kommende Jahr treffen. Ausgangspunkt hierfür ist das individuelle Geburtshoroskop, auch Radix genannt. Was viele nicht wissen: das Jahreshoroskop gilt von Geburtstag zu Geburtstag und wird nicht für ein Kalenderjahr berechnet. Die Wirkung eines „alten“ Jahreshoroskops kann aber bis zu 3 Monate über den Geburtstag, das Ablaufdatum, hinaus zu spüren sein.
Was sind die Faktoren des Jahreshoroskops?
Der entscheidende Faktor ist zweifellos der Stand der Sonne in einem Haus. Ein Solar mit der Sonne im zwölften Haus ist z.B. eine Zeit von Selbstbesinnung und Rückzug. Weiters sind auch die Aspekte zur Sonne von großer Wichtigkeit.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Erstellung eines Solarhoroskops ist die Stellung des Aszendenten und des MC (Medium coeli – die Himmelsmitte). Besonders bedeutend sind die Jahre, in denen man denselben Aszendenten im Geburtshoroskop wie im Jahreshoroskop hat.
Anschließend wird die Stellung des Mondes analysiert, und zwar in Haus und Zeichen. Beispielsweise steht Mond im dritten Haus für ein Bedürfnis nach Gespräch und Wissen. Nicht unterschätzen sollte man auch die Betonung der Häuser. Wir unterscheiden veränderliche, fixe und Eckhäuser. Eine Zeit der Prüfungen steht bevor, wenn in einem Jahr die Betonung der fixen Häuser vorherrscht. Nicht außer Acht lassen darf man das gesamte Aspektmuster eines Solarhoroskops.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Erstellung eines Jahreshoroskops ist die Analyse, ob Planeten des Radixhoroskops auch im Solarhoroskop einen Aspekt bilden, beziehungsweise ob es Aspekte zwischen Planeten des Geburtshoroskops und des Jahreshoroskops gibt.
Der Astrologe, beziehungsweise ein kompetentes Softwareprogramm, bringt die einzelnen Faktoren in Beziehung zueinander und erstellt so ein aussagekräftiges Jahreshoroskop. Wer will kann sich selbst an einem Solar versuchen. Gute astrologische Bücher, die Hilfestellungen anbieten, gibt es genug.
Für jeden Astrologieinteressierten ist es fast schon ein „Muss“ sich mittels eines Jahreshoroskops auf seine Zukunft vorzubereiten.
Technorati Tags: Jahreshoroskop
Die Deutung eines Geburtshoroskops ist der eigentliche Beitrag des Astrologen, da die Herstellung der Horoskopzeichnung – das heißt einfach die Berechnung der Himmelskonstellationen zum Geburtszeitpunkt – eine Angelegenheit der Astronomie ist. Beispiele für Deutungen werden wir später noch behandeln, daher erwähnen wir an dieser Stelle nur ein paar Leitlinien. Jeder der Planeten, jedes der Tierkreiszeichen und der Häuser hat eine Grundbedeutung, wie sie in der Tabelle angeführt ist. Wie diese Bedeutungen ursprünglich festgestellt wurden, ist nicht klar. Manche Astrologen behaupten, ohne einen historischen Nachweis dafür zu erbringen, dass sie sich auf jahrhundertelange Beobachtungen stützten. Andere verstehen ihre Ableitung rein symbolisch. Beispielsweise werden die Planeten manchmal mit Eigenschaften in Verbindung gebracht, die durch ihre Erscheinungsweise nahegelegt werden. Die rote Farbe des Mars lässt an Blut und Krieg denken und daher an ein kriegerisches und kraftvolles Temperament.
Planeten
|
|
| Sonne |
Selbstausdruck |
| Mond |
Reaktionsweise |
| Merkur |
Mentalität |
| Venus |
Harmonie |
| Mars |
Kraft |
| Jupiter |
Ausdehnung |
| Saturn |
Begrenzung |
| Uranus |
Veränderung |
| Neptun |
Verschwommenheit |
| Pluto |
Elimination |
Tierkreiszeichen
|
|
| Widder |
Bejahend |
| Stier |
Besitzergreifend |
| Zwillinge |
Vielseitig |
| Krebs |
Feinfühlig |
| Löwe |
Schöpferisch |
| Jungfrau |
Kritisch |
| Waage |
Harmonisch |
| Skorpion |
Heftig |
| Schütze |
Frei |
| Steinbock |
Ehrgeizig |
| Wassermann |
Unabhängig |
| Fische |
Verschwommen |
Häuser
|
|
| 1 Persönlichkeit |
7 Freunde |
| 2 Besitz |
8 Erbschaften |
| 3 Geistige Interessen |
9 Forschungen |
| 4 Häuslichkeit |
10 Beruf |
| 5 Vergnügungen |
11 Ziele |
| 6 Arbeit |
12 Selbstaufgabe |
Die Helligkeit von Jupiter legt Fröhlichkeit und eine joviale, gesellige Persönlichkeit nahe. Der bleiche Schimmer von Saturn verweist auf einen ernsten, vorsichtigen Typus. Auch im Tierkreis ist jedes Zeichen mit einem eigenen Persönlichkeitsmerkmal verknüpft, das gewöhnlich mit den Eigenschaften korrespondiert, die man mit dem entsprechenden Tier oder dem Gegenstand assoziiert. Das Sonnenzeichen Löwe, das unter der heißen Augustsonne erscheint, wird daher mit der feurigen und majestätischen Kraft des Königs der Wüste in Verbindung gebracht.
Um ein anderes Beispiel anzuführen: das Zeichen des Steinbockes erinnert an Klettern und verweist daher auf ein ehrgeiziges Temperament. Da der Steinbock das zehnte Zeichen ist, versteht man per analogiam das zehnte Haus als dasjenige, das es mit Ehrgeiz, Beruf und Aufstieg zu tun hat. Welches immer die ursprünglichen Ableitungen gewesen sein mögen: diese Bedeutungen sind durch die Tradition überliefert und werden in zahllosen Lehrbüchern mehr oder minder unverändert immerzu wiederholt.
Für die Deutung einer bestimmten Horoskopzeichnung werden diese Bedeutungen auf ausgeklügelte Weise untereinander kombiniert: der Planet ist die Wesenskraft, das Tierkreiszeichen zeigt, wie sie sich ausdrückt, und das Haus ist die Stelle, wo sie sich ausdrückt. Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie das funktioniert:
Mond in der Waage im zehnten Haus
Mond (Wesenskraft) = Reaktion
Waage (Ausdruckskraft) = harmonisch
Zehntes Haus (Ausdrucksstelle) = Beruf
Deutung: anziehendes harmonisches Wesen, das die Grundlage einer erfolgreichen Berufslaufbahn bilden kann.
Die Deutung wird durch verschiedene Differenzierungen modifiziert: Zum Beispiel durch etwaige Merkmale, welche die von Planeten besetzten Zeichen gemeinsam haben (Polarität, Eigenschaft und Element) oder welche sie mit dem besetzenden Planeten teilen (Herrschaft und Erhöhung). Jeder Planet kann auch in einem Aspekt zu einem anderen Planeten stehen, wodurch sich einfach die Bedeutungen kombinieren, wie das folgende Beispiel zeigt:
Sonne (Selbstausdruck) in Aspekt zu Mars (Kraft)
Leichter Aspekt = kraftvoll, energisch
Schwieriger Aspekt = streitsüchtig, übellaunig
Diese Interpretationen der Aspekte werden gleichfalls durch Tierkreiszeichen- und Hauspositionen modifiziert. Wenn sich beispielsweise im schwierigen Aspekt die Sonne im zweiten Haus (Besitz) befand und Mars im fünften Haus (Vergnügungen), weist dies auf Streitlust und Übellaunigkeit und Geldverschwendung zum Vergnügen hin. Nachdem er jeden Faktor einzeln gedeutet hat, fügt der Astrologe sie nun alle zusammen und nimmt sorgfältig die Gesamtdeutung des Horoskops vor. Das ist der Punkt, an dem die Probleme beginnen, weil die Faktoren sowohl zahlreich als auch oft widersprüchlich sind. Es fällt einem Astrologen nur zu leicht, in einem Horoskop zu sehen, was er darin sehen möchte. Beethovens Geburtshoroskop beispielsweise lässt sich leicht so deuten, dass es das Gegenteil aussagt: so ließe sich Fehlen musikalischer Begabung mit dem Saturn (Begrenzung) in Opposition zur Himmelsmitte in Zusammenhang bringen, eine angenehme, friedfertige Person lässt der Herr des Horoskops, nämlich Venus (Harmonie), erkennen, und Saturn (Ordnung, Begrenzung) im vierten Haus (Häuslichkeit) samt Venus (Liebe, Harmonie) im Steinbock (regiert von Saturn) verweisen auf ein geordnetes Privatleben. Unverkennbar hängt alles von dem Verfahren der Horoskopsynthese ab. Daher möchte man unzweideutige Regeln erwarten, die einem sagen, wie genau der eine Faktor gegen den andern abzuwägen sei. Doch die Astrologen waren nicht imstande, sich auf solche Regeln zu einigen (in der Tat behaupten viele, Regeln seien unerheblich für das, was sie empfinden, es handle sich vielmehr um einen rein intuitiven Prozess), und die einzige allgemein anerkannte Regel besagt, dass kein Faktor für sich allein beurteilt werden dürfe. Solange man dies berücksichtigt, ist also alles möglich – einschließlich einer Hoffnung auf klare Resultate für die Erforscher der Astrologie!
Es ist offensichtlich angebracht, die Frage zu stellen, wie ein derart ausgefeiltes subjektives Verfahren die Grundlage einer wissenschaftlichen Untersuchung bilden kann. Doch dieser Einwand trifft die Sache nicht. Falls die der Astrologie zugrunde liegenden Lehrsätze richtig sind, sollten sie, ungeachtet aller sonstigen Finessen, für sich selbst sprechen. Um ein Analogon anzuführen: nehmen wir an, wir überprüfen die Überzeugung, dass es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Körpergewicht gebe. Natürlich kommen zahlreiche andere Faktoren mit ins Spiel, so etwa Erbanlage, Alter, Körperbewegung, Gesundheit und so fort. Dennoch dürfen wir, wenn unsere Auswahl groß genug ist, Anzeichen dafür finden, dass dicke Menschen meist gut genährt sind, hungernde Menschen meist mager. Wenn an der Astrologie etwas Wahres ist, muss sie einen solchen Test bestehen. Sehen wir also zu.
Technorati Tags: Geburtshoroskop
Darstellungen über die Anfänge der Astrologie füllen ganze Bücher, und wir können hier nur eine knappe Skizze geben. Zunächst einmal müssen wir zwischen Astrologie und Astronomie unterscheiden, die gleichzeitig ihren Ursprung in Babylonien hatten. Die Astrologen behaupten gewöhnlich, die Astrologie sei ungemein alt und die Mutter der Astronomie, doch die tatsächlichen Anfänge der beiden Disziplinen sind nicht bekannt. Nach Zeugnissen, die bis zur Erfindung der Keilschrift um 3000 v. Chr. zurückdatieren, scheint es wahrscheinlich, dass die Vorläufer der Astronomie die Himmelsbeobachtungen waren, die man in Reaktion auf das Bedürfnis nach einem Kalender anstellte, um Jagd und Aussaat zu regeln, und dass die Vorläufer der Astrologie einfach Zeichendeutung und Weissagung waren.
Ein allgemeiner Kalender war wichtig, weil Babylonien ein großes Zentralreich war, in dem örtliche Kalenderabweichungen Probleme verursacht hätten. Nach Auskunft einer ausgezeichneten historischen Darstellung von Toulmin und Good-field (1965) waren Zeichenweissagungen die natürliche Folgeerscheinung des babylonischen Glaubens, dass die Himmelskörper Götter seien, die alles vom Wetter bis zum Geschick von Menschen und Staaten beeinflussen konnten. Da sich diese Götter nun nach Mustern bewegten, die man sehen und aufzeichnen konnte, verstand man die Zeichendeutung nicht als Täuschung, sondern als die intellektuelle Herausforderung, den Gang des Schicksals zu verstehen. Überdies waren in Babylonien religiöse Überzeugungen und politische Angelegenheiten in einem heute unvorstellbaren Ausmaß miteinander verwoben. Daher bestand, obwohl wir hier zwischen Astrologie und Astronomie unterschieden haben, in ihren Anfängen wahrscheinlich kein wesentlicher Unterschied zwischen beiden. Sowie Beobachter einmal die Höhe der Sonne mit den Jahreszeiten und die Mondphasen mit dem weiblichen Zyklus in Zusammenhang gebracht hatten, dürfte man von solchen Einflüssen des Himmels auf die Erde wohl angenommen haben, dass sie sich auf alles erstreckten. In ihrem Überblick über die Ursprünge der Astrologie verweisen Culver und Ianna (1979) darauf, dass die Babylonier hätten kaum noch abergläubischer sein können. Sie sahen Schicksalszeichen in allen denkbaren Erscheinungen von einfachen Alltagsereignissen bis zum Zustand der Eingeweide von eigens geopferten Tieren. Nur einen kleinen Teil dieser Zeichen entnahmen sie den Bewegungen der Gestirne. Bezeichnend für die ältesten erhaltenen babylonischen Zeichenweissagungen ist diese von etwa 2470 v. Chr.: »Wenn man den Mond in der ersten Nacht des Monats sehen kann, wird das Land friedlich sein . . . Wenn der Mond von einem Hof umgeben ist, wird der König vorzüglich regieren. « So ähnlich klangen auch die Vorhersagen, die sich auf andere Erscheinungen stützten. Auf dieser Grundlage scheint es wenig Zweifel daran zu geben, dass der Aberglaube die eigentliche Mutter der Astrologie war.
Es gibt zahlreiche prähistorische Steinmonumente allenthalben auf der Welt – so etwa die Pyramiden und Stonehenge -, die als Observationsstätten zum Studium des Himmels gedient haben mögen. Steintürme bis zu einer Höhe von fast hundert Metern gab es um 2000 v. Chr. in Babylon häufig (der Turm von Babel war wahrscheinlich einer davon). Man nimmt an, dass von diesen Türmen aus systematische nächtliche Beobachtungen über die Himmelsbahnen des Monds und der Planeten angestellt wurden. Die wenigen Instrumente, welche die Babylonier benutzten – so etwa die Orientierungshilfen, die nach demselben Prinzip funktionieren wie die Sonnenuhr – waren ungenau. Dies spielte aber keine Rolle: Die Genauigkeit der babylonischen astronomischen Beobachtungen (die jahrhundertelang unübertroffen blieb, bis die Griechen um 100 n. Chr. sie auch erreichten) rührte nicht von der Präzision einzelner Beobachtungen her, sondern vom Alter und der Beständigkeit ihrer sorgfältig geführten Aufzeichnungen und dazu vom Vorhandensein eines zuverlässigen Kalenders, mittels dessen sie gedeutet wurden. Wenn tägliche Aufzeichnungen aus Jahrhunderten für eine Analyse zur Verfügung stehen, fallen Ungenauigkeiten in den Einzelbeobachtungen kaum ins Gewicht.
Biblische Hinweise auf eine frühe Astrologie stammen aus der Zeit um 760 v. Chr., wobei das Alte Testament mehrere Beispiele liefert. Um aus Jesaia zu zitieren: »Lass jetzt die Astrologen, die Sternschauer, die Monatswahrsager aufstehen und dich vor den Dingen bewahren, die über dich gekommen sind. « Doch eine Astrologie, wie wir sie kennen, war erst möglich, als die Babylonier um 700 v. Chr. zu astronomischen Zwecken den 360-Grad-Tierkreis erfunden hatten. Um 600 v. Chr. hatten sie diesen Kreis in zwölf gleiche Teile unterteilt und jeden nach dem Sternbild benannt, das den größten Teil des Abschnitts einnahm. Wie wir später erklären werden, haben sich diese Sternbilder dank der Präzession (von der den Babyloniern damals nichts bekannt war) bis heute um nahezu ein Zeichen weiterbewegt. Erst 300 v. Chr. hatten die Babylonier die mathematische Astronomie entwickelt, die man benötigte, um die Bewegungen des Monds und der Planeten zu berechnen. So erweist sich die oftmals von Astrologen aufgestellte Behauptung, die Astrologie habe im Altertum als empirische Beobachtung begonnen, als unhaltbar, weil bis zu dieser Zeit das dafür erforderliche astronomische Wissen gar nicht vorhanden war. Das älteste bekannte Horoskop, das sich auf den Augenblick der Geburt bezieht, stammt aus dieser Epoche und gilt für den 29. April 410 v. Chr.; es besteht großenteils aus einer einfachen Zusammenstellung der Zeichenpositionen des Monds und von fünf Planeten. Spätere Horoskope sind ähnlich, doch detaillierter ausgearbeitet, und zuweilen findet sich eine kurze Deutung über Zukunftsaussichten im Hinblick auf Gesundheit und langes Leben.
Kein babylonisches Horoskop erwähnt den Aszendenten oder einen anderen Faktor als die Planeten in den Zeichen. Daher hat es den Anschein, als sei das meiste der heutigen Astrologie von den Griechen erfunden worden, nachdem diese, schon vor der Eroberung Babylons im Jahr 331 v. Chr., babylonische Vorstellungen übernommen hatten: Um 400 v. Chr. verwendeten sie babylonische Zeichennamen für die Monate eines Sonnenkalenders. Es waren die Griechen, die als erste dem Aszendenzzeichen besondere Bedeutung zumaßen: es ist dasjenige, das im Augenblick der Geburt über dem Horizont heraufkommt. So stammt das Wort »Horoskop« aus dem griechischen »horoscopos«, was wörtlich bedeutet: »Ich beobachte, was aufsteigt«.
Die älteste erhaltene astrologische Abhandlung ist das “Astronomicon” des Manilius von Rom, entstanden in der Regierungszeit des Augustus. 130 Jahre später, im Jahr 140 n. Chr., folgte ihr der klassische “Tetrabiblos” des Ptolemäus, dessen umfassende und detaillierte Darstellung von vielen modernen Astrologen als Evangelienwahrheit akzeptiert wird und das meiste technische Grundwissen der heute praktizierten Astrologie enthält. Sowohl Manilius wie Ptolemäus bezogen sich ständig auf ältere Schriften, so dass ihre Bücher eine Kompilation schon früher bekannter Überlieferung waren. Zu einigen geringfügigen Änderungen kam es, als die Astrologie von den Griechen bei den Römern eingeführt wurde; so wurden beispielsweise die Planeten nach den römischen Göttern umbenannt.
Die Vorstellungen der griechischen Astronomie gelangten (verstärkt nach dem griechischen Einfall 327 v. Chr.) nach Indien, wo sie mit Hindu-Symbolen ausgeschmückt wurden. Weil sich die spätere indische Astronomie und Astrologie an die Fixsterne hielt, was bei der griechischen Astronomie und Astrologie nicht der Fall war, kam es zu einem fundamentalen Unterschied zwischen östlicher und westlicher Astrologie, der heute noch immer besteht.
Bis zum Mittelalter hatte sich die Astrologie über die ganze Welt ausgebreitet. Erst mit dem Aufstieg der Astronomie im Gefolge der Erfindung des Fernrohrs im Jahr 1610 verlor sie vor der wissenschaftlichen Vernunft an Boden. 1666 wurde sie von den französischen Universitäten verbannt, und kurz darauf widerfuhr ihr das in ganz Europa. Es geschah nur wenig, bis ihre Denkweisen mehr als zweihundert Jahre später hauptsächlich von dem Theosophen Alan Leo (1860-1917) wiederbelebt und leicht modernisiert wurden. Zu Beginn unseres Jahrhunderts breitete sie sich nach Amerika aus, und seither erlebte sie einen kräftigen Wiederanstieg im allgemeinen Interesse, vornehmlich in den letzten ein, zwei Jahrzehnten. Heute studiert nach den Schätzungen Deans und anderer (1977) in den westlichen Ländern einer von zehntausend Menschen ernstlich Astrologie - es ist etwa die gleiche Fülle wie bei den Psychologen.
Technorati Tags: Astrologie, Ursprünge
Der Planet, dessen Charakter dem der Fische am nächsten kommt und der ihnen deshalb zugeordnet ist, weil er „im Zeichen herrscht”, ist Neptun. Er ist etwa 30-mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde und sein Durchmesser ist etwa dreieinhalb mal so groß wie der unseres Heimatplaneten. Für eine Umkreisung der Sonne braucht er ungefähr 165 Erdenjahre.
Neptun ist der viertgrößte der Planeten, besitzt aber, wie die anderen großen Planeten, nur eine verhältnismäßig geringe Dichte. Er ist von einer äußerst starken Atmosphäre umgeben, in der Methan (das auf der Erde als Sumpfgas vorkommt) reichlich vertreten ist. Der Franzose Urbain Jean Joseph Leverrier, der die Bahn des Neptun aufgrund von Störungen in der Uranusbahn exakt vorausberechnet und somit die Auffindung dieses neuen Planeten erst möglich gemacht hatte, bewies auch eine glückliche Intuition, als er für diesen Planeten den Namen Neptun vorschlug.
Bläulich grün wie die Farbe des Neptun ist auch die des Ozeans, dessen Herr der griechische Gott Poseidon (römisch Neptun) ist. Dieser ist ein Bruder des Zeus (römisch Jupiter) und stammt von Kronos (römisch Saturn) und Rhea ab. Saturn, der dem Göttergeschlecht der Titanen angehörte, wurde von der Folgegeneration entmachtet, nachdem er sich vergeblich bemüht hatte, diese gänzlich zu verschlingen.
Neptun hielt den Vater mit dem Dreizack in Schach, während ihn Zeus mit dem Blitz niederschlug. Der Dreizack ist auch das astrologische Symbol für das Prinzip des Neptun. Dieser Gott ist höchst merkwürdig und facettenreich. Im Hinblick auf Üppigkeit und großzügigen Lebensstil eifert er seinem Bruder Jupiter nach.
Das Äußere des Neptun ist eher Furcht erregend, für manche seiner Erwählten sogar ausgesprochen abschreckend. Die ungeheure Fruchtbarkeit des Neptun bringt unter anderem auch personifizierte Naturgewalten wie die Charybdis hervor, jenen gewaltigen Wirbelstrom, gegen den sich später Odysseus auf seiner langen Irrfahrt behaupten muss. Die Skylla wiederum, jenes andere grausige Ungeheuer, das den Dulder Odysseus bedroht, furchtbar anzusehen mit ihren sechs Hundeköpfen, war die Geliebte des Meergottes.
Die Eigenschaften dieses Gottes sind eben jene, welche die Astrologie auch mit ihrem Urprinzip Neptun verbindet, das durch den grünlichen Planeten verkörpert wird. In manchem gleicht Neptun dem Jupiter. So z. B. in seinem übermäßig starken Hang zum Großen, Großartigen und Üppigen. Doch bei Neptun ist dieser Zug ins Maßlose gesteigert. Das Prinzip dieses Planeten erkennt keine Grenzen und kein Maß an. Zügellos sind seine Fantasien und Leidenschaften. Neptun ist triebhaft und erkennt auch selten fixe Grenzen an.
Neptun fühlt sich überall dort wohl, wo Verwirrung und Missverständnis, Chaos und Durcheinander herrschen. Natürlich ist er auch in der Zauberei erfahren und hat große Macht über die Träume. Man könnte sein Prinzip am besten wohl mit dem Grundbegriff „Lösung” umschreiben. Wenn sich ein fester Stoff in einer Flüssigkeit löst, so ist er in ihr durch und durch anwesend, und doch ist er nicht mehr in seiner ursprünglichen Gestalt erkennbar. So neigt auch das Prinzip Neptun dazu, alles, von dem es Besitz ergreift, gestaltlos zu durchfluten, ungreifbar, aber allgegenwärtig.
Von der Lösung gelangen wir zur Auflösung. Einerseits spricht man von der Lösung eines Problems und der Auflösung eines Rätsels – dies verweist uns auf die neptunische geniale Erkenntniskraft, die allerdings die Grenzen des Alltäglichen weit hinter sich lässt. Andererseits drängt alles Neptunische zur Auflösung in der Weite des Alls und im Ozean des Unbewussten. Dieses Signum bedeutet Tiefe und Weite, Lust und Erlösung, Chaos und Vision, Wahn, Rausch und Ekstase. Es ist ein Prinzip, das im Alltagsleben oft genug zu Täuschung und Verwirrung führt. Seine positive Qualität entfaltet es nur im Außergewöhnlichen – in der Kunst, der Religion und in dem großen Mysterium, an dem alles Leben teilhat – der Liebe.
Technorati Tags: Fisch, Neptun
Fische und ihr Charakter
Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, dass man unter keinem Zeichen so sanftmütige und friedfertige Menschen findet wie unter dem der Fische. Doch diese sind, wie übrigens auch die Zwillinge, ein sogenanntes „doppelkörperliches” Zeichen, wie es ja schon ihr Name andeutet. Ausgeprägter als mancher andere trägt jeder Mensch, der in einem solchen Zeichen geboren ist, zwei Seelen in seiner Brust, wobei, um bei dem Goetheschen Vergleich zu bleiben, die eine sich von der anderen trennen will. Es schwimmen ja auch die beiden Fische des Sternbildes am Himmel in verschiedene Richtungen. Doch während Zwillinge-Menschen oft geradezu in zwei Persönlichkeiten aufgespalten erscheinen, ist bei den Fischen alles viel ungreifbarer, unbestimmter und fließender.
Betrachten wir einmal den ausgesprochen sanftmütigen Typ. Es scheint, als hätte dieser Mensch gar keine Kraft, sich zu wehren, wenn er angegriffen wird, ja nicht einmal Lust dazu, geschweige denn auch nur einen Hauch von Aggressivität. In der Tat ist es so, dass dieser „klassische” Fische-Typ von früh auf mit dem Gefühl des „Ausgesetzt seins” vertraut ist, ganz gleich, wie seine familiären Verhältnisse sein mögen. Stärker als andere spürt er ganz deutlich die Fragwürdigkeit der Existenz, die Hilflosigkeit des Individuums und die Gefahren, die an allen Ecken und Enden lauern.
Der Lebenslauf dieser Menschen wird im Allgemeinen auch ein bemerkenswert ruhiger sein und ihr Schicksal wird von Katastrophen verschont bleiben. Im Umgang mit anderen Menschen ist dieser Typ eine äußerst erfreuliche Erscheinung. Er ist freundlich und rücksichtsvoll, besitzt einen gelassenen Humor, passt sich bereitwillig auch unangenehmen Erfordernissen an und macht sich aufgrund dieser Eigenschaften kaum Feinde. Es besteht natürlich bei diesem Typ die Gefahr, dass er ausgenützt wird oder andere sich auf seine Kosten amüsieren, aber im Allgemeinen schafft diese Haltung doch eine gewisse Unangreifbarkeit, weil sie still an jedes Menschen moralischen Kern appelliert.
Es kann vorkommen, dass ein solcher Mensch sich eine geradezu perfide Taktik zurechtlegt; er arbeitet anscheinend kalt und skrupellos mit Hinterlist und Intrigen, und doch gibt gerade er sich, wenn es niemand erwarten würde, eine Blöße, die erweist, dass er sich im Grunde selbst nicht ganz klar darüber ist, was er eigentlich will.
Die Widersprüche des Fisches sind durch keine noch so ausgeklügelte Analyse aufzulösen – weil er selbst gleichsam die vollzogene Auflösung ist. In seinem Wesen hat alles Platz, der Rücksichtsvollste erweist sich als der größte Intrigant und der Goldfisch als weißer Hai. Dieses Sternzeichen, das doch im Ozean der Gefühle zu Hause ist, bringt Menschen hervor, die sich eiskalt geben und jede Gemütsbeeinflussung abstreiten. Das sind nun wirklich Menschen, die sich nicht mit romantischen Träumereien abgeben, sondern mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität stehen und nur Logik, Vernunft und baren Geldwert anerkennen. Das Ganze hat nur einen Pferdefuß: Diese äußere Eiseskälte ist eine Spur zu forciert, allzu absichtlich zur Schau gestellt als dass ein Psychologe nicht erkennen müsste, dass dahinter eine sehr große Lebensangst steht.
Fische sind Meister im Kompensieren. Wer von ihnen nicht auf große Ansprüche verzichten kann, dem erweist sich das angeborene Gefühl der Hilflosigkeit und Lebensangst als permanenter Stachel im Fleisch. Der Fisch tritt mit einem Gefühl von angeborener Schwäche und Unbedeutendheit in die Welt. Und wer sich nicht damit abfindet und das Beste aus der Sache zu machen versteht (was doch im Grunde das Klügste ist), der versucht, sich und den Mitmenschen ständig zu beweisen, dass er doch Macht hat, dass er etwas zu gelten hat, dass er hart sein kann und nicht etwa ein von Ängsten und undefinierbaren Gefühlen hin- und hergeworfener schwacher Träumer ist.
Solche Menschen sind äußerst ehrgeizig, sie können grausam und skrupellos vorgehen. Wenn wir solcherart versuchen, uns dem wahrlich nicht unkomplizierten Charakter des Fische-Menschen von seinen beiden polaren Erscheinungsformen her zu nähern, so stellen wir also etwas Merkwürdiges fest: Der de facto Sanftmütige erweist sich bei näherem Hinsehen als einer, der sich sehr effektiv dadurch behauptet, dass er überall „durchschwimmt”, nicht aneckt, sich anpasst oder sich klug ein Reservat schafft, wo ihm keiner etwas anhaben kann. Er ist im Grunde ein sehr lebenstüchtiger Mensch, der gesunden Menschenverstand und richtiges Augenmaß besitzt.
Das Schwierige am Charakter der Fische ist, dass diese Extremtypen nur selten rein und ungebrochen in einzelnen Individuen verkörpert auftreten, sondern dass sich unter diesem Zeichen im Allgemeinen die buntesten Mischungen und schillerndsten Abstufungen ergeben. Gemeinsam ist ihnen fast nur ein einziges Merkmal: Wie Neptun liegt ihnen keineswegs die direkte und spontane Vorgehensweise.
Überall dort, wo es um feste Bindungen, um Nützlichkeit und Notwendigkeit und starre, festgefügte Formen geht, ist der Fisch im Grunde fehl am Platz. Seine stärkste Waffe ist wohl die der Anpassung, der Zurückhaltung und natürlich auch die der Verschleierung. Aber es kann auch sein, dass ein Fisch eine Ordnung, die vorher unerschütterlich schien, in ein heilloses (oder vielleicht doch heilsames?) Chaos verwandelt.
Es ist merkwürdig, wie oft schon die Anwesenheit eines einzigen Fisches genügt, um eine bisher völlig klare Situation in ein merkwürdiges Zwielicht zu tauchen. Wo ein neptunischer Fisch auftaucht, kann es sein, dass sich bald niemand mehr auskennt — der Fisch am wenigsten. Wo bisher keine Probleme waren, da sind jetzt welche, wo Ordnung und Verstand regierten, da greift jetzt, einem vielarmigen Polypen gleich, das Chaos um sich. Jedoch ist das Chaos schöpferisch. Und oft ist gerade der chaotische Fisch der liebenswerteste.
Natürlich sind gerade die Liebesbeziehungen der Fische dementsprechend verworren. Wenn sie es nicht selbst schon ein wenig sind, so geraten sie oft an einen Partner, der ausgesprochen „schrullig” ist. Die größte Gefahr aber bedeutet für die Fische ihre Neigung, sich über Enttäuschungen und Versagen mit Alkohol oder anderen Rauschmitteln hinwegtrösten zu wollen.
Durchgängig bei fast allen Fischetypen ist der Hang zu Täuschung und Vernebelung der Realität. Niemand kann so intensiv mitleiden wie ein Fische-Mensch, niemand aber muss bisweilen auch selbst so leiden. Das zwölfte Haus, das in der Astrologie den Fischen zugeordnet ist, ist der Bereich der freiwilligen wie der unfreiwilligen Isolation, und somit auch der der Gefangenschaft und der Strafe.
Die uralte Lehre der Astrologie weiß um diese tiefgründigen Zusammenhänge. So ordnet sie dem Fische-Haus die Gefängnisse wie die Klöster, die Frömmigkeit wie die Kriminalität zu. In jedem Fisch schlummert ein Mystiker. Sein Reich ist das der Grenzüberschreitung, des Immateriellen und Unwägbaren. Bleibt er im Stofflichen verhaftet, so verfällt er nur zu leicht finanziellen Spekulationen und Illusionen; er täuscht und wird getäuscht. Dahinter steckt auch nur die Beziehungslosigkeit von irdischem Besitz. Es treibt ihn ständig etwas über die Grenze des Gewöhnlichen und des Vergänglichen hinaus. Er muss seine Chance aber in der Ablösung vom Materialismus erkennen, denn mit diesem wird er letztlich nur Schiffbruch erleiden.
Technorati Tags: Fische Horoskop
Partnerschaftshoroskop Fische-Frau und Waage-Mann
Im Allgemeinen eine schwierige Konstellation. Doch sind beide künstlerisch aktiv, so ist eine gemeinsame Basis vorhanden. Ohne diesen künstlerischen Touch haben es beide nicht leicht, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Aber was will denn eine Fische-Frau von einem so unschlüssigen Weiberhelden? Doch hinter all diesen Waage-typischen Vordergründigkeiten weht ein ausgesprochen kalter Wind der Herzlosigkeit. Er denkt doch ständig nur an sich und seinen Vorteil. Haben und nochmal haben, das ist seine Devise. Genuss und nochmal Genuss will unsere holde Dame; was soll es, für eine schöne gemeinsame Zeit reicht es doch aus, sich mal mit diesem Adonis zu beschäftigen.
Fische Frau und Skorpion Mann
Eine extreme Verschmelzung zweier Persönlichkeitskerne, die, falls platte und einfallslose Geister am Werk sind, sehr schnell ihr eigenes Grab aus sinnlich erotischer Abhängigkeit schaufeln. Doch wie anders kann sich diese kosmische Konstellation gestalten, wenn sich zwei Menschen mit all ihrer seelischen und willentlichen Kraft berühren. Ein grandioses Liebespaar, das mit Tiefe und Ernsthaftigkeit alles ausloten will, was die menschliche Existenz an Geheimnissen und wundersamen Begebenheiten für sie bereithält. Ein lebenslanges Abenteuer, das außer sinnlicher Erfüllung noch die Intuition einer läuternden, innigen Zweisamkeit mit sich bringt. Unsere aufopferungsvolle Fische-Frau wird sich um die dunklen Seiten eines arg gebeutelten Skorpionmanns kümmern müssen. Auch unser Skorpion-Mann will so leicht zum hellen Licht durch die tiefe Schwärze und extreme Dunkelheit seiner Seele hindurch dringen.
Fische-Frau und Schütze-Mann Partnerhoroskop
Im Prinzip will jeder von ihnen das Gleiche, nämlich uneingeschränkte Lust und eine freiheitliche Persönlichkeitsentfaltung ohne jegliche Schranken von Seiten des Partners. So könnte ein fantastisches Paar aus dieser Gemeinsamkeit entstehen, wenn da nicht dieser unruhige Kerl immer so maßlos übertreiben würde. So führt er sie ein schönes Stück weit mit in seine steppenartige Schicksalslandschaft, für die er im Grunde keine genauen Landkarten hat. Sie muss sich ihm also blindlings anvertrauen, damit er auch wieder zurück nach Hause findet. Doch ein echter Schütze hat und braucht kein Zuhause.
Fische Frau und Steinbock Mann
Was unsere Fische-Eva an ihm so schätzt, ist seine würdevoll ertragene Einsamkeit hier auf dieser Erde. Allein und nur auf sich gestellt, durchmisst er langsam Schritt für Schritt die steinerne und wildzerklüftete Gebirgslandschaft seines Schicksals. Nur zu gut versteht die clevere Fische-Frau diesen klassischen Einzelgänger in seinem stummen Leid von Verlassenheit und Nichtgeliebtsein. Doch der konservative Steinbock lässt sich partout nichts anmerken, hat er doch dies alles. Es ist an ihm, sein Leid auf sich zu nehmen und bis zum bitteren Ende zu tragen. Eine Partnerschaft, in der es für einen Steinbock-Mann alles zu gewinnen gibt. Unsere Fische-Frau kann ihn von seinen Verklemmtheiten und eisernen Grundsätzen befreien, falls er es wagt, sich ganz ihr und ihrer natürlichen Weiblichkeit anzuvertrauen. Dass er in der ersten Zeit geizig und hartherzig zu ihr ist, weiß sie geduldig zu ertragen. Eine sehr ideale Beziehung eher für reifere Jahre, wo es wieder leichter geworden ist, Stück für Stück seinen Egoismus abzulegen, findet dasPartnerschaftshoroskop Fische-Frau.
Fische-Frau und Wassermann-Mann
Eine seltene Konstellation. Zu verschieden sind hier Anspruch und Wirklichkeit. Falls sie immer noch mit einem Wassermann zusammen ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine alte Jugendliebe, die sie bis heute noch immer nicht so richtig überwunden hat. Traurig, aber wahr. Was soll unsere Träumerin mit einem schrägen Vogel anfangen, der bizarr und eigensinnig darauf besteht, getrennte Kassen zu führen. Außerdem lässt er sich von niemandem in die Karten schauen. Er ist auch ihr gegenüber mit seinen Schwächen und Fehlern sehr zurückhaltend. Nichts kann er zugeben, immer tut er so, als ob nur sie an seinem Leben schuld wäre. Ein Tal des Jammers ist das Leben mit einem Wassermann für eine holde Fische-Frau. Die einzige Ebene, wo es noch einigermaßen klappt in dieser Beziehungskiste, ist die gemeinsame Erotik und Leidenschaft.
Partnerschaftshoroskop Fische-Frau und Fische-Mann
Sie kennt die Schwächen und Vorlieben ihres Tierkreiszeichens nur allzu gut, als dass sie diesem allzu aalglatten Fische-Mann auf den Leim geht. Was tun, falls er sie wirklich liebt? Doch unser agiler, erfahrener Lebemann hat schon längst einen Fuß über ihre Türschwelle gesetzt. Dem sinnlichen Vergnügen steht eigentlich nichts mehr im Wege. Aber falls es sich um eine lebenserfahrene Fische-Dame handelt, wird er höflich gebeten, den Fuß wieder zurückzunehmen. Dann hat er leider Pech gehabt und muss Leine ziehen.
Technorati Tags: Partnerschaftshoroskop Fische-Frau
Wer passt zu einer Fische Frau?
Partnerhoroskop Fische Frau und Widder Mann
Das ist ein Mann nach ihren Vorstellungen: Er hat Kraft, Ausdauer und Potenz, einen ausgeprägten Sinn für direkte Aktionen und einen hohen Ehrenkodex. Zwar mit einfachen Regeln, aber nichtsdestotrotz genau richtig für unsere sensible und zarte Fische-Frau. Sein Heldentum belohnt sie ihm mit ihrer einzigartigen weiblichen Verführungs- und Hingabekunst, einem Naturtalent, das unserem Helden in dieser Ausführung noch nicht unter die Finger gekommen ist. So wird unsere geschickte Fische Frau ihn an der langen Leine seiner unbändigen Lust gekonnt locker und elegant führen, ohne dass er sich überhaupt seiner Abhängigkeit und Hörigkeit bewusst ist. Viel Spaß und Abwechslung – und so nebenbei lässt sie ihn an einer gemeinsamen Existenz bauen.
Fische-Frau und Stier-Mann
Allerorts hört man, dies wäre eine ideale Ehe. Doch seltsamerweise gibt es verhältnismäßig wenig derartige partnerschaftliche Konstellationen. Wahrscheinlich ist trotz aller Liebe und Gefühle, denen sich die beiden gerne hingeben, die haltlose Haushaltspolitik unserer reizenden Fische-Frau dem sparsamen Stiermann ein Dorn im Auge. Sie kann verschwenderisch im Umgang mit ihren und seinen Gefühlen sein, aber nicht mit seinem Geld, da hört bei ihm der Spaß auf.
Fische Frau und Zwillinge Mann Beziehungshoroskop
Eine typische Partykonstellation: Bei mehreren Gläschen Sekt kommt man sich näher. Was die erotische Seite angeht, so sind beide angenehm überrascht, endlich mal wieder einen agilen und beweglich-verspielten Partner zu haben, und nicht diese mopsigen Langweiler, die man immer erst auf Touren bringen muss. Also eine angenehme, bereichernde Erfahrung.
Fische Frau und Krebs Mann
Was unsere lebenshungrige Fisch-Frau an einem kernigen Mann braucht, wird sie in den meisten Fällen bei unserem sensiblen Krebsmann nicht bekommen. Doch die beiden verbindet jenes geheimnisvolle Band des seelischen Verstehens. Sie verstehen sich auf Grund ihrer tierkreiszeichentypischen Überbetonung der seelischen und emotionalen Wesenszüge nahezu vollkommen. So findet die Fische-Dame im Mond-Mann ebenfalls einen Träumer, der sich in der Welt von Sachzwängen und Technik oft fehl am Platz fühlt. Gemeinsame Verbrüderung ist angesagt, mehr aber in den meisten Fällen nicht, meint das Fische Frau Partnerhoroskop.
Fische-Frau und Löwe-Mann
Das ist der Mann ihrer jungmädchenhaften Träume. Da fällt es ihr leicht, die Königin seines Herzens zu sein. Denn unser Löwe-Pascha ist ja so gutmütig, fast schon naiv gutgläubig und verzeihend. So wird sich unsere verführerische Fische-Eva von ihrer allerbesten Seite präsentieren, und unser Sonnenherrscher wird sich dieses reizende, liebenswerte weibliche Angebot gerne als Huldigungsgeschenk unterbreiten lassen. Und schon ist er ihr restlos verfallen. Ein flottes und nettes Pärchen, werden die meisten sagen. Recht so, und unser Sonnenheld kann nun nach dieser Wahl getrost seinen königlichen Geschäften nachgehen. Doch ihre Gefühlsduselei erträgt er auf Dauer nicht. Und auch sie hält sein Liebesgeplänkel oft nicht lange aus.
Partnerhoroskop Fische-Frau und Jungfrau-Mann
Normalerweise eine Beziehung wie Hund und Katz, aber wenn es sich um einen stattlichen Jungfrau-Mann handelt, wird sie ihn sich schon gefügig machen. Ist er doch ein Wirtschaftsexperte ersten Ranges, kein Geschäft entgeht ihm. Also eine zweckorientierte Partnerschaft mit sexueller Abhängigkeit des sonst so enthaltsamen Jungfrau-Mannes. Doch keine Bange, er weiß um ihr durchtriebenes Spiel. So versucht er, ihr langsam und gekonnt alle Flausen und aberwitzigen Hirngespinste auszutreiben, damit sie endlich mal zur Vernunft kommt und dies kindliche Gehabe einstellt. Keine leichte Partnerschaft, könnten sich doch die Extreme von einem zum anderen verschieben: Die verträumte Fische Frau wird zur knallharten Geschäftsfrau in der Ehe und er entdeckt auf einmal die kindlich verspielte Seite in sich.
Technorati Tags: Fische Frau Partnerhoroskop