alles über Partnerhoroskope, Geburtshoroskope…

Partnerhoroskope

Posted by admin on November 1st, 2008 and filed under Partnerhoroskope | Comments Off

Das Horoskop ist eine Darstellung der Planeten am Himmel zu einem Zeitpunkt, nach einem bestimmten Schema, bezogen auf einen bestimmten Ort.

Partnerhoroskope (auch Beziehungshoroskop, Synastrie) sind eine Horoskopart, die ganz allgemein Aufschluss über die Beziehung zwischen Menschen geben sollen, die viel miteinender zu tun haben. Jede Art der Partnerschaft kommt dafür in Betracht, ob Liebesbeziehung, Verwandtschaftsbeziehung oder auch Geschäftspartnerschaft.

Es ist vor allem der Charakter, der über das langfristige Funktionieren einer Partnerschaft entscheidet. Deshalb werden in Partnerhoroskopen die Eigenschaften beider Partner gegenübergestellt. Dazu benötigt man die genauen Geburtsdaten und Geburtsorte der Partner.

Es gibt zwei Techniken, um Partnerhoroskope zu erstellen.

Das Combin: Das Combin ist ein Partnerhoroskop, bei dem aus den Geburtsdaten der beiden Partner ein rechnerischer Mittelwert gebildet wird. So ergibt zum Beispiel der 14.6.1975 und der 14.8.1973 den 14.7.1974. für dieses Datum (einschliesslich Uhrzeit) und dem ebenfalls berechneten mittleren Geburtsort wird ein neues Horoskop erstellt, das Aussagen über die betrffende Partnerschaft erlaubt. Das Combin hat sich in der Praxis gut bewährt. Liegt das Ziel bei einem Partnerhoroskop bei der Betrachtung der Beziehung als eine Einheit, die Veränderungen unterliegt und wie ein selbständiges Individuum seine Eigenschaften besitzt, dann ist das Combin die richtige Wahl.

Das Composit: Beim Composit wird aus den Mittelwerten der Planeten und Achsen beider Partner ein neues Horoskop berechnet. Insgesamt ist das composit umstrittener als das Combin, obwohl es das gleiche Grundprinzip des „aus 2 mach 1“ vertritt.

Ausführliche Partnerhoroskope sind nur für kompetente Astrologen mit gutem Ergebnis zu bewältigen. Ein einzelnes Horoskop ist schon sehr komplex und anspruchsvoll. Für zwei Horoskope gilt dies umso mehr. Partnerhoroskope erfordern daher entsprechend viel Zeit bei der Erstellung und sind deshalb zwangsläufig teurer.

Die Geheimnisse Ihrer Beziehung entdecken mit einem Partnerhoroskop

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Wissenschaft und Astrologie

Posted by admin on March 29th, 2012 and filed under Astrologie | Comments Off

Ich habe mich kritisch über Wissenschaftler und ihre Weigerung geäußert, sich ernsthaft mit der experi­mentellen Arbeit der Astrologen zu befassen; wir können dennoch recht gut einsehen, warum dem so ist. Wissen­schaftler halten sich an bestimmte Verfahrensregeln, die im Verlauf der Jahrhunderte etwas Sakrosanktes bekamen, weil man feststellte, dass sie funktionierten. Die meisten Astrolo­gen halten sich nicht an diese Regeln und begehen alle mögli­chen Arten von Verstößen, welche die Orthodoxen in Wut versetzen. Sie stellen Behauptungen auf, denen es an Sub­stanz oder zumindest an Begründung fehlt; und gerade die Argumente, die viele von ihnen zugunsten der Astrologie an­führen wollen, wie etwa die Behauptung, dass die Astrologie eine lange Ahnengalerie habe – die meisten Astrologen grei­fen ja tatsächlich auf die uralten Lehren zurück -, sprechen in wissenschaftlichen Kreisen gegen sie. Wenn die Astrologie eine Wissenschaft ist, dann dürften wir erwarten, dass sie über die primitiven Regeln und Anweisungen, die vor rund zwei Jahrtausenden niedergelegt wurden, inzwischen hin­ausgewachsen ist. Warum hat es so wenig Fortschritt gege­ben? Warum sind wir heute einem Beweis für astrologische Behauptungen nicht näher, als man es damals war?

Wie sehr wir es bedauern mögen: wir müssen zugeben, dass solche Kritiken gewichtig sind. In diesem Buch haben wir versucht, die besten Arbeiten zu untersuchen, die von An­hängern der Astrologie durchgeführt wurden, und allzu oft mussten wir feststellen, dass sie in ihrer Konzeption amateur­haft, in der Durchführung fehlerhaft und in der statistischen Analyse des Materials alles andere als streng waren. Selbst die am häufigsten zitierten Studien haben Schwächen, die sie als schlüssige Beweise ausscheiden ließen. Vielleicht sollten wir nicht allzu überrascht sein. Wissenschaft ist eine anspruchsvolle Disziplin, die Übung und Erfahrung verlangt. Es gibt viele Regeln des Experimentierens und der statistischen Analyse, die einem Außenstehenden pedantisch vorkommen mögen, in Wirklichkeit aber unerlässlich für ei­nen Erfolg sind. Ich habe an anderer Stelle Beispiele schein­bar trivialer technischer Einzelheiten angeführt, die die Re­sultate eines Experiments völlig auf den Kopf stellten. Der Hauptfehler, auf den wir immer wieder zurückgekom­men sind, ist der Mangel an Replikationen. Es genügt nicht, dass ein zweiter Forscher sich auf eigene Faust auf einen ähn­lichen Weg macht. Will er die ursprüngliche Forschung bestä­tigen, muss er sie in der gleichen Form replizieren. Und wenn er dann die gleichen Resultate erzielt, dient seine Arbeit als Be­stätigung. Natürlich ist es aufregender, neue Ideen in die Welt zu setzen, als diejenigen eines anderen zu überprüfen, und ein Gläubiger empfindet natürlich keine große Freude bei dem Gedanken, ein Resultat zu widerlegen, das seinen Glauben bestätigt. Doch dies ist die einzige Möglichkeit, wie eine wahre Wissenschaft voranschreiten kann. Eine Hypo­these muss wiederholte Versuche überleben, sie zu zerstören. Nur dann können wir Vertrauen in sie setzen. Die Replikation wird besonders wichtig, wenn das Ergebnis eines Resultats unerwartet ist und Implikationen hat, die sein Forschungsgebiet revolutionieren müssten. Es ist durchaus verständlich, dass andere Wissenschaftler nicht bereit sind zu­zulassen, dass Theorien, die über Jahre hinweg in gewissenhafter und strenger Forschung aufgebaut wurden, deswegen aus dem Fenster geworfen werden, weil ein Experiment nicht mit ihnen übereinstimmt. Sie verlangen wirklich überzeu­gende Beweise, und ein gewissenhafter Forscher macht sich daran, sie zu liefern.

Eine solche Situation ergab sich bei den klassischen Experi­menten Michelsons und Morleys. 1887 versuchten diese Phy­siker, die absolute Geschwindigkeit der Erde im Raum durch den hypothetischen Äther zu messen, indem sie die Lichtge­schwindigkeit in verschiedenen Richtungen verglichen. Zu ihrer völligen Überraschung schien die Geschwindigkeit in allen Richtungen die gleiche zu sein: als ob sich die Erde überhaupt nicht bewege. Die beiden Forscher akzeptierten ihre eigenen Resultate nicht; stattdessen wiederholten sie das Experiment, doch mit einer besseren Apparatur. Die Er­gebnisse waren die gleichen wie zuvor. Erst nachdem die bei­den im Anschluss daran zahlreiche Replikationen durchge­führt hatten, wurde ihr Ergebnis als Faktum akzeptiert. Man beachte, dass sie ihr erstes Resultat weder als offensichtlich falsch ablehnten, noch dass sie es unkritisch gelten ließen. Ein Wissenschaftler hat nicht zu glauben, dass ein Resultat richtig oder falsch ist, sondern er kann mit dem Urteil warten, bis er in der Lage ist, eine auf Kenntnisse gestützte Meinung anzu­bieten. Das Ergebnis von Michelson und Morley ließ sich nach vorhandenen Theorien nicht erklären; es passte nicht zu den Theorien Galileis und Newtons. Eine neue Theorie war erforderlich, die auf die neuen Resultate Rücksicht nahm; sie lag später mit Einsteins Relativitätstheorie vor. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass dann, wenn die Lehren der traditionellen Astrologie als richtig nachgewiesen würden, dies unser Studium der physischen Welt revolutio­nieren müsste. Dies wäre bereits dann der Fall, wenn die Ab­weichung vom erwarteten Verlauf der Ereignisse nur ganz gering wäre. Wenn beispielsweise die Tierkreiszeichen tat­sächlich mit dem persönlichen Schicksal korrelieren sollten, wäre damit schon bewiesen, dass dieser Einfluss überhaupt besteht, wie gering er auch im Vergleich mit anderen Fakto­ren sein mag. Wir wären gezwungen, unsere gängigen Vor­stellungen radikal zu ändern.

Dies war gerade das Faszinierende an den meisten Studien, die wir beschrieben haben. Denn man muss zugeben, dass sehr wenige von ihnen, selbst wenn sie immer wieder überzeugend repliziert wurden, etwas ergeben könnten, das einen prakti­schen Nutzen hätte. Wenn sich bei einem unter einer be­stimmten Planetenkonfiguration geborenen Menschen die Chance geringfügig erhöht, dass er eine unglückliche Ehe ein­geht – etwa ein Prozent über der normalen Erwartung-: wie viel hilft man ihm damit, dass man ihm dies sagt? Vernünftig wäre es nur dann, nach diesem Wissen auch zu handeln- etwa indem man unverheiratet bliebe -, wenn der Einfluss um ein Vielfaches größer wäre. In keiner der überzeugenderen Stu­dien, die wir durchgearbeitet haben, findet sich ein Hinweis darauf, dass wir es mit einer Wirkung zu tun hätten, die so gra­vierend wäre, dass sie praktische Bedeutung erlangte. Im gro­ßen Ganzen ist es wohl richtig, wenn man sagt, je überzeugen­der ein Experiment ist, um so mehr befasst es sich mit winzigen Abweichungen von der Wahrscheinlichkeitserwartung, die gewiss revolutionäre Implikationen für die Wissenschaft haben könnten, aber genau so gewiss für niemanden eine Hilfe bei seinen persönlichen Entscheidungen wären.

Die Wurzeln des Glaubens

All diese Kritiken lassen sich also gegen die traditionelle Astrologie richten, und ebenso kann man ihr die peinliche Tatsache entgegenhalten, dass sich ihre Praktiker untereinan­der nicht einig sind. Es gibt nicht eine Astrologie, sondern mehrere Astrologien – eine europäische, eine indische, eine chinesische -, und unterschiedlich orientierte Astrologen lei­ten daher aus denselben Phänomenen unterschiedliche Vor­hersagen ab. Im Gegensatz dazu sind die Gesetze der Physik und der Astronomie überall auf der Welt gleich, und man sollte das Nämliche auch von der Astrologie erwarten, wenn sie sich wirklich auf Tatsachen gründete. Wissenschaft ist in ihren Theorien und ihren Ergebnissen international; das Un­vermögen der Astrologie, zu einem Komplex weltweit aner­kannter Regeln zu gelangen, muss nachdrücklich gegen sie sprechen. Warum glauben also so viele Menschen – sowohl Astrologen wie ihre Kunden – an die Astrologie und sehen in ihr eine wichtige Erkenntnisquelle?

Wir haben ihre quasi-religiöse Funktion erwähnt, die darin besteht, dass sie dem Leben einen »Sinn« unterlegt. Erinnern wir uns an ein Experiment, das vor vielen Jahren B. F. Skinner durchführte. Eine Anzahl hungriger Tauben durfte frei in einem Laboratorium herumlaufen, in dem in regelmäßigen Abständen alle paar Minuten von einem Apparat einige Ge­treidekörner verstreut wurden. Am folgenden Morgen konn­te man beobachten, dass die Tauben ein sehr seltsames Ver­halten an den Tag legten: einige liefen mit hochgerecktem Kopf umher; einige ließen den einen Flügel über den Boden schleifen, während sie den anderen nach oben streckten; und wieder andere machten unterschiedliche zwanghafte Bewe­gungen dieser oder jener Art. Geschehen war dieses: die hungrige Taube vollführt, während sie durch das Laborato­rium läuft, die unterschiedlichsten Bewegungen; wenn nun zufällig Getreide auf den Boden geworfen wird, während sie eine bestimmte Bewegung macht, zieht die Taube den Schluss, das Futter sei geworfen worden, weil sie diese Bewe­gung gemacht habe. Der Vogel wird nun immer wieder diese Gesten vollführen, in der Hoffnung, damit weiteres Manna vom Himmel herabzubeschwören. Aus purem Zufall wird dann abermals hin und wieder Nahrung auf den Boden ge­worfen werden, und der Vogel wird sich in seiner (völlig irri­gen) Hypothese bestätigt finden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er jene Bewegungen wieder voll­führt, bis er am Morgen umherläuft und sich überhaupt nicht mehr anders bewegen kann. So entsteht Aberglaube. Genauso werden sich ein Astrologe oder sein Kunde an die Gelegenheiten erinnern, bei denen ihnen das Getreidekorn in Gestalt einer erfüllten Prophezeiung vor die Füße gefallen ist. Sie werden die Gelegenheiten vergessen, bei denen es kein Getreidekorn gab. Niemand muss sich oder jemand an­deren bewusst täuschen: wir haben bereits gesagt, dass seriöse Astrologen im großen Ganzen ehrenwerte, intelligente und scharfsinnige Menschen sind. Es liegt in der Natur der Sache, dass vielen Menschen der Glaube so leichtfällt, der Unglaube hingegen so schwer.

Abgesehen von der durch die Astrologie angebotenen Sinn-findung im Leben, die skeptischem Verhalten eher abträg­lich ist, gibt es auch noch andere Schwierigkeiten. Sie liegen in der Natur der Sache, mit der die Astrologie befasst ist: dem menschlichen Verhalten. Dieses stellt den Experimentator vor viele Probleme, die man auch aus dem derzeit unsiche­ren Zustand der Psychologie kennt, die nach einem Wort von William James eher eine Hoffnung auf eine Wissenschaft ist als schon eine ausgereifte Disziplin. Aussagen über phy­sikalische Substanzen lassen sich meist mit Sicherheit ma­chen, doch ist es weniger einfach, sichere Definitionen für psychische Zustände zu finden. Was genau meint man, wenn man sagt – was vielleicht ein Astrologe tut -, ein be­stimmter Mensch habe »Sinn für Humor«? Dass er häufig lacht? Oder dass er über die Scherze lacht, die wir machen? Oder dass er witzige Bemerkungen macht? Oder dass er sich selber nicht allzu ernst nimmt? Oder was sonst? Der Astrolo­ge, der sagt, sein Kunde habe Sinn für Humor, kann damit kaum danebentreffen; jedermann hat Sinn für Humor im ei­nen oder anderen Verständnis dieser Formulierung (oder glaubt, ihn zu haben), und er wird die Aussage des Astrolo­gen nach eben diesem Verständnis interpretieren. Dieses Einverständnis des Kunden wiederum wird den Astrologen wieder einmal von der Richtigkeit seiner Aussage und seiner »Wissenschaft« überzeugen.

Sodann ist da die Tatsache, dass die Astrologie eine sich selber erfüllende Prophetie sein kann. Wir erkundeten dieses Pro­blem im Zusammenhang mit der Hypothese, dass Introver­tierte unter den geradzahligen Tierkreiszeichen geboren wer­den, Extravertierte hingegen unter den ungeradzahligen. Wenn eine solche Vorhersage erst einmal weit genug bekannt ist, werden viele Menschen bei einer Beurteilung des eigenen Charakters von ihr beeinflusst – wenn diese Selbsteinschät­zung dann das Kriterium für die Kunst des Astrologen bietet, kommt es zu anscheinend positiven Ergebnissen, wiewohl diese keinerlei Beweiswert haben. Gegen diese stets vorhan­dene Gefahr hat man sich bei den Experimenten, denen wir begegnet sind, nicht immer abgesichert. Auch in den Vorstel­lungen der Astrologen über ihre Fähigkeit, eine Persönlich­keit mit astrologischen Mitteln diagnostizieren zu können, wurde diese Möglichkeit nicht berücksichtigt. Spielt dieser Tatbestand eine so wichtige Rolle, wie es sich nach unserer Meinung aus den Fallstudien ablesen lässt, dann wäre es ein weiterer gewichtiger Faktor, der mithilft, Astrologen und ihre Kunden an den Wert der Astrologie glauben zu lassen.

Künftige Möglichkeiten

Wenn uns Astrologen davon überzeugen werden, dass es an­dere, bessere Gründe dafür gibt, an die Wahrheit ihrer Leh­ren zu glauben – oder wenn sie einmal unter sich entschieden haben sollten, welche unter den einander widersprechenden Schulen der Astrologie die wahre sei-, dann müssen sich die­jenigen, die ehrlich meinen, sie praktizierten und lehrten nach sinnvollen Prinzipien, auf die schwierige Arbeit einlas­sen, nach richtigen Beweisen für ihre Hypothesen und Theo­rien zu suchen und sich dabei gesicherter Methoden der So­zialwissenschaften, insbesondere der Psychologie, bedienen. Eine Reihe von aussagefähigen Experimenten für dieses Ge­biet zusammenzustellen ist kein Problem; notwendig ist aller­dings, sie so durchdacht anzulegen, dass sie die vielen Fußan­geln in Rechnung stellen, auf die wir im Verlauf unserer Erör­terungen bisheriger Versuche hingewiesen haben. Wir hoffen daher, dass Astrologen ernsthaft die Aufgabe in Angriff neh­men, eine Wissenschaft aufzubauen und Zweiflern den Be­weis für die Stichhaltigkeit astrologischer Aussagen vorzule­gen, den sie bisher schuldig geblieben sind. Kann man annehmen, dass dies geschieht? Nach dem, was sich bisher abgespielt hat, erscheint es wahrscheinlicher, dass die meisten Astrologen damit fortfahren, sich um die mühse­lige Arbeit wissenschaftlichen Forschens herumzudrücken und die Kriterien der Wissenschaft abzulehnen, weil sie für ihre Kunst nicht angebracht oder unerheblich seien. Wir ha­ben oft Klagen darüber gehört, dass sich hartgesottene Wis­senschaftler eingemischt hätten, die in der Astrologie wirk­lich keine Rolle zu spielen hätten; Astrologen, die von der großen Wahrheit ihrer Disziplin überzeugt sind, sind meist der Ansicht, dass über den Beweis hinaus, den ihnen ihre Er­fahrung liefert, kein weiterer vonnöten sei. So wünschens­wert es wäre, dass sie die Last des objektiven Beweises akzep­tieren, so wenig wahrscheinlich erscheint es uns, dass sie es tun werden. Das wohl zu erwartende Ergebnis ist eine Fort­setzung der derzeitigen Politik, die sich in der Verbreitung von Behauptungen und Gegenbehauptungen erschöpft, oh­ne dass dafür ein Tatsachenfundament vorhanden wäre.

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Was Sie von einem Komposit Partnerhoroskop erwarten können

Posted by admin on January 25th, 2012 and filed under Partnerhoroskope | Comments Off

Das Partnerhoroskop ist eine Deutung des Komposit-Horoskops zwischen zwei Parteien (es müssen nicht umbedingt Personen sein). Das Komposit basiert auf den beiden Geburtshoroskopen, die mathematisch zu einem gemeinsamen Horoskop zusammenkomponiert werden. Dieses Komposit Partnerhoroskop liefert ein Bild Ihrer Beziehung. Jede Art von Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen kann durch ein Komposit-Horoskop beschrieben werden.
Diese ausführliche Version des Partnerhoroskops befasst sich Punkt für Punkt mit den Stellungen und den Verbindungen jedes Planeten in Ihrem Komposit-Partnerhoroskop, und liefert so eine Beschreibung der grundlegenden Möglichkeiten zwischen Ihnen beiden. Nicht alle Möglichkeiten decken sich dabei mit den Wirklichkeiten Ihrer Beziehung. Der Text geht grundsätzlich von einer Zuneigungs- Beziehung, d.h. Freundschaft oder Liebe aus. Vieles ist aber auch übertragbar auf andere Arten von Beziehungen, etwa wie man zusammen in einer Arbeits- oder Geschäftsbeziehung auskommen wird. An manchen Stellen müssen Sie dann einfach über Aussagen hinweglesen, die nicht zu Ihrer Art von Beziehung passen, etwa bei einer Geschäftsbeziehung über alle Aussagen, die zu sexuellen Themen gemacht werden.
Sie werden in der Horoskopdeutung auf offensichtliche Widersprüche stoßen, wenn die eine Planetenkombination auf eine ganz spezifische Eigenart Ihrer Beziehung hinweist, bei einer anderen Kombination aber etwas ziemlich gegensätzliches ausgesagt wird. Das bedeutet nicht, dass die astrologische Deutung insgesamt falsch ist, sondern weist eher auf innere Widersprüche in der Beziehung hin. Solche Widersprüche können auch Spannungen auslösen. Eine Beziehung unterliegt auch einem zeitlichen Wandel, der in diesem Partnerhoroskop kaum erfasst wird. In einer Phase kann der eine Aspekt einer Beziehung im Vordergrund stehen, zu einer späteren Zeit ein anderer, ganz gegensätzlicher Aspekt. Eine Liebesbeziehung beginnt normalerweise mit starker gegenseitiger Anziehung, obwohl auch Aspekte im Komposit vorhanden sind, die auf große Schwierigkeiten hinweisen. Oft läuft es dann darauf hinaus, dass trotz der starken Anziehung die Beziehung keinen allzu gemütlichen Verlauf nimmt.
Es ist wichtig zu wissen, dass es fast nie ein perfektes Komposit-Horoskop gibt, auch wenn die Beziehung zwischen Ihnen sehr gut ist. Auch in der besten Beziehung gibt es problematische Bereiche. Sie sollten die Beschreibung schwieriger Aspekte nicht als Anzeichen deuten, dass Ihre Beziehung bereits zum Scheitern verurteilt ist. Diese Aspekte weisen nur auf Schwierigkeiten hin, die überwunden werden können und sollten. Der Lohn für eine Anstrengung kann für Sie beide groß sein. Wenn Sie Komposit-Horoskope für alle Ihrer wichtigen Beziehungen machen, so werden Sie vermutlich auf wiederkehrende Themenbereiche stoßen. Das sind die Probleme, an denen Sie vor allem als Einzelperson mittels Ihrer Beziehungen arbeiten müssen. Dass es solche Problembereiche gibt, bedeutet nicht, dass Sie überhaupt keine dauerhafte Beziehung haben könnten. Die erfolgreichsten Beziehungen sind nicht die problemlosen, sondern die, in denen Schwierigkeiten überwunden werden.
Nehmen Sie den Text, den Sie vorfinden, auch nicht als die ganze Wahrheit für Ihre Situation. Die Abschnitte sind so verfasst, dass sie allgemeine Ratschläge geben, wie man mit einem Problem umgehen könnte. Das Partner-Horoskop soll nicht als Ersatz für Ihren eigenen gesunden Menschenverstand sein verstanden werden.
Die Lektüre von einem Partnerhoroskop soll Ihnen helfen, Probleme in einer Beziehung zu erkennen und Lösungswege zu finden. Wenn Sie aber wirklich in großen Schwierigkeiten stecken, so raten wir Ihnen, auch anderswo Hilfe zu suchen, etwa durch persönliche Beratung mit einer geeigneten Fachperson.

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Das Kinderhoroskop

Posted by admin on July 9th, 2011 and filed under Geburtshoroskope | Comments Off

Bei einem Kinderhoroskop, dem sehr persönlichen Horoskop für die Tochter, den Sohn oder auch ein anderes, nahe stehendes Kind, sind meist Skepsis und der Respekt vor dem Unbekannten recht groß. Man fragt sich da vielleicht, ob es den in Ordnung geht ein Horoskop für einen Menschen erstellen zu lassen, der gar nicht darum gebeten hat.

Das Kinderhoroskop ist sehr persönlich. Es ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich die Sterne um Rat zu fragen. Die Astrologie und ihre Geheimnisse haben längst den Weg ins tägliche Leben gefunden. Meist benutzt man Horoskope als ergänzende Ratgeber, um bestimmte wiederkehrende Begegnungen und Verhaltensmuster besser zu verstehen.

Neben möglicher , durchaus verständlicher Kritik an der Erstellung eines Kinderhoroskops, sollen hier aber auch Argumente für ein Geburtshoroskop für ein Kind vorgebracht werden. Voraussetzung für ein aussagekräftiges Kinderhoroskop ist natürlich die Wahl eines qualifizierten, seriösen Astrologen. Ist die Wahl auf einen bestimmten Experten gefallen, kann dieser dann mit den nötigen Daten (genaue Geburtszeit, Geburtsort) ein persönliches Radixhoroskop erstellen, das die kosmischen Voraussetzungen beleuchtet, unter denen das Kind geboren wurde. Der Astrologe erstellt neben einer Sternengrafik auch eine umfassende schriftliche Analyse. Die Einsichten, die ein Kinderhoroskop über das Wesen und die Eigenschaften eines Kindes gibt, sind oft erstaunlich. Entsprechend wichtig ist es für die Erwachsenen wie sie mit diesen sensiblen Informationen umgehen. Tendenzen zu charakterlichen Schwächen oder auch schwierigen späteren Lebensumständen sollten den Umgang mit dem Kind natürlich nicht beeinflussen. Ein Kinderhoroskop soll schließlich für die Eigenarten des Kindes Verständnis schaffen. Eine Konfrontation des Kindes mit “seinem” Horoskop soll nicht in einer negativen Atmosphäre vorgenommen werden und sollte sehr behutsam vorgenommen werden.

Berücksichtigen Sie bitte auch die individuelle Reife des Kindes, wenn Sie ihm sein Kinderhoroskop präsentieren. Ist es denn überhaupt in der Lage, das Horoskop und seine Bedeutung zu begreifen? Wissend, dass ein Horoskop niemals schicksalshafte Tatsache ist, sondern vielmehr die Möglichkeit bietet, zu begreifen und entsprechend gestalterisch ins eigene Leben einzugreifen, sollte beim Umgang mit dem Kinderhoroskop immer bedacht werden.

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Das Jahreshoroskop

Posted by admin on July 5th, 2011 and filed under Geburtshoroskope | Comments Off

Mit einem Jahreshoroskop, auch Solar oder Solarhoroskop, kann man eine Vorschau auf das kommende Jahr treffen. Ausgangspunkt hierfür ist das individuelle Geburtshoroskop, auch Radix genannt. Was viele nicht wissen: das Jahreshoroskop gilt von Geburtstag zu Geburtstag und wird nicht für ein Kalenderjahr berechnet. Die Wirkung eines „alten“ Jahreshoroskops kann aber bis zu 3 Monate über den Geburtstag, das Ablaufdatum, hinaus zu spüren sein.

Was sind die Faktoren des Jahreshoroskops?

Der entscheidende Faktor ist zweifellos der Stand der Sonne in einem Haus. Ein Solar mit der Sonne im zwölften Haus ist z.B. eine Zeit von Selbstbesinnung und Rückzug. Weiters sind auch die Aspekte zur Sonne von großer Wichtigkeit.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Erstellung eines Solarhoroskops ist die Stellung des Aszendenten und des MC (Medium coeli – die Himmelsmitte). Besonders bedeutend sind die Jahre, in denen man denselben Aszendenten im Geburtshoroskop wie im Jahreshoroskop hat.

Anschließend wird die Stellung des Mondes analysiert, und zwar in Haus und Zeichen. Beispielsweise steht Mond im dritten Haus für ein Bedürfnis nach Gespräch und Wissen. Nicht unterschätzen sollte man auch die Betonung der Häuser. Wir unterscheiden veränderliche, fixe und Eckhäuser. Eine Zeit der Prüfungen steht bevor, wenn in einem Jahr die Betonung der fixen Häuser vorherrscht. Nicht außer Acht lassen darf man das gesamte Aspektmuster eines Solarhoroskops.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Erstellung eines Jahreshoroskops ist die Analyse, ob Planeten des Radixhoroskops auch im Solarhoroskop einen Aspekt bilden, beziehungsweise ob es Aspekte zwischen Planeten des Geburtshoroskops und des Jahreshoroskops gibt.

Der Astrologe, beziehungsweise ein kompetentes Softwareprogramm, bringt  die einzelnen Faktoren in Beziehung zueinander und erstellt so ein aussagekräftiges Jahreshoroskop. Wer will kann sich selbst an einem Solar versuchen. Gute astrologische Bücher, die Hilfestellungen anbieten, gibt es genug.

Für jeden Astrologieinteressierten ist es fast schon ein „Muss“ sich mittels eines Jahreshoroskops auf seine Zukunft vorzubereiten.

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Die Deutung des Geburtshoroskops

Posted by admin on June 20th, 2011 and filed under Geburtshoroskope | Comments Off

Die Deutung eines Geburtshoroskops ist der eigentliche Beitrag des Astrologen, da die Herstellung der Horoskopzeichnung – das heißt einfach die Berechnung der Himmelskonstellationen zum Geburtszeit­punkt – eine Angelegenheit der Astronomie ist. Beispiele für Deutungen werden wir später noch behandeln, daher erwähnen wir an dieser Stelle nur ein paar Leitlinien. Jeder der Planeten, jedes der Tierkreiszeichen und der Häu­ser hat eine Grundbedeutung, wie sie in der Tabelle ange­führt ist. Wie diese Bedeutungen ursprünglich festgestellt wurden, ist nicht klar. Manche Astrologen behaupten, ohne einen historischen Nachweis dafür zu erbringen, dass sie sich auf jahrhundertelange Beobachtungen stützten. Andere ver­stehen ihre Ableitung rein symbolisch. Beispielsweise wer­den die Planeten manchmal mit Eigenschaften in Verbindung gebracht, die durch ihre Erscheinungsweise nahegelegt wer­den. Die rote Farbe des Mars lässt an Blut und Krieg denken und daher an ein kriegerisches und kraftvolles Temperament.

Planeten

Sonne Selbstausdruck
Mond Reaktionsweise
Merkur Mentalität
Venus Harmonie
Mars Kraft
Jupiter Ausdehnung
Saturn Begrenzung
Uranus Veränderung
Neptun Verschwommenheit
Pluto Elimination

Tierkreiszeichen

Widder Bejahend
Stier Besitzergreifend
Zwillinge Vielseitig
Krebs Feinfühlig
Löwe Schöpferisch
Jungfrau Kritisch
Waage Harmonisch
Skorpion Heftig
Schütze Frei
Steinbock Ehrgeizig
Wassermann Unabhängig
Fische Verschwommen

Häuser

1 Persönlichkeit 7 Freunde
2 Besitz 8 Erbschaften
3 Geistige Interessen 9 Forschungen
4 Häuslichkeit 10 Beruf
5 Vergnügungen 11 Ziele
6 Arbeit 12 Selbstaufgabe

Die Helligkeit von Jupiter legt Fröhlichkeit und eine joviale, gesellige Persönlichkeit nahe. Der bleiche Schimmer von Sa­turn verweist auf einen ernsten, vorsichtigen Typus. Auch im Tierkreis ist jedes Zeichen mit einem eigenen Persönlichkeits­merkmal verknüpft, das gewöhnlich mit den Eigenschaften korrespondiert, die man mit dem entsprechenden Tier oder dem Gegenstand assoziiert. Das Sonnenzeichen Löwe, das unter der heißen Augustsonne erscheint, wird daher mit der feurigen und majestätischen Kraft des Königs der Wüste in Verbindung gebracht.

Um ein anderes Beispiel anzuführen: das Zeichen des Stein­bockes erinnert an Klettern und verweist daher auf ein ehr­geiziges Temperament. Da der Steinbock das zehnte Zeichen ist, versteht man per analogiam das zehnte Haus als dasjeni­ge, das es mit Ehrgeiz, Beruf und Aufstieg zu tun hat. Wel­ches immer die ursprünglichen Ableitungen gewesen sein mögen: diese Bedeutungen sind durch die Tradition überlie­fert und werden in zahllosen Lehrbüchern mehr oder minder unverändert immerzu wiederholt.

Für die Deutung einer bestimmten Horoskopzeichnung wer­den diese Bedeutungen auf ausgeklügelte Weise untereinan­der kombiniert: der Planet ist die Wesenskraft, das Tierkreis­zeichen zeigt, wie sie sich ausdrückt, und das Haus ist die Stelle, wo sie sich ausdrückt. Das folgende Beispiel veran­schaulicht, wie das funktioniert:

Mond in der Waage im zehnten Haus

Mond (Wesenskraft) = Reaktion

Waage (Ausdruckskraft) = harmonisch

Zehntes Haus (Ausdrucksstelle) = Beruf

Deutung: anziehendes harmonisches Wesen, das die Grundlage einer erfolgreichen Berufslaufbahn bilden kann.

Die Deutung wird durch verschiedene Differenzierungen modifiziert: Zum Beispiel durch etwaige Merkmale, welche die von Planeten besetzten Zeichen gemeinsam haben (Pola­rität, Eigenschaft und Element) oder welche sie mit dem be­setzenden Planeten teilen (Herrschaft und Erhöhung). Jeder Planet kann auch in einem Aspekt zu einem anderen Plane­ten stehen, wodurch sich einfach die Bedeutungen kombinie­ren, wie das folgende Beispiel zeigt:

Sonne (Selbstausdruck) in Aspekt zu Mars (Kraft)

Leichter Aspekt = kraftvoll, energisch

Schwieriger Aspekt = streitsüchtig, übellaunig

Diese Interpretationen der Aspekte werden gleichfalls durch Tierkreiszeichen- und Hauspositionen modifiziert. Wenn sich beispielsweise im schwierigen Aspekt die Sonne im zweiten Haus (Besitz) befand und Mars im fünften Haus (Vergnügungen), weist dies auf Streitlust und Übellaunigkeit und Geldverschwendung zum Vergnügen hin. Nachdem er jeden Faktor einzeln gedeutet hat, fügt der Astro­loge sie nun alle zusammen und nimmt sorgfältig die Ge­samtdeutung des Horoskops vor. Das ist der Punkt, an dem die Probleme beginnen, weil die Faktoren sowohl zahlreich als auch oft widersprüchlich sind. Es fällt einem Astrologen nur zu leicht, in einem Horoskop zu sehen, was er darin se­hen möchte. Beethovens Geburtshoroskop beispielsweise lässt sich leicht so deuten, dass es das Gegenteil aussagt: so lie­ße sich Fehlen musikalischer Begabung mit dem Saturn (Be­grenzung) in Opposition zur Himmelsmitte in Zusammen­hang bringen, eine angenehme, friedfertige Person lässt der Herr des Horoskops, nämlich Venus (Harmonie), erkennen, und Saturn (Ordnung, Begrenzung) im vierten Haus (Häus­lichkeit) samt Venus (Liebe, Harmonie) im Steinbock (regiert von Saturn) verweisen auf ein geordnetes Privatleben. Unverkennbar hängt alles von dem Verfahren der Horoskop­synthese ab. Daher möchte man unzweideutige Regeln er­warten, die einem sagen, wie genau der eine Faktor gegen den andern abzuwägen sei. Doch die Astrologen waren nicht imstande, sich auf solche Regeln zu einigen (in der Tat be­haupten viele, Regeln seien unerheblich für das, was sie empfinden, es handle sich vielmehr um einen rein intuitiven Prozess), und die einzige allgemein anerkannte Regel besagt, dass kein Faktor für sich allein beurteilt werden dürfe. Solan­ge man dies berücksichtigt, ist also alles möglich – einschließ­lich einer Hoffnung auf klare Resultate für die Erforscher der Astrologie!

Es ist offensichtlich angebracht, die Frage zu stellen, wie ein derart ausgefeiltes subjektives Verfahren die Grundlage einer wissenschaftlichen Untersuchung bilden kann. Doch dieser Einwand trifft die Sache nicht. Falls die der Astrologie zu­grunde liegenden Lehrsätze richtig sind, sollten sie, ungeach­tet aller sonstigen Finessen, für sich selbst sprechen. Um ein Analogon anzuführen: nehmen wir an, wir überprüfen die Überzeugung, dass es einen Zusammenhang zwischen Er­nährung und Körpergewicht gebe. Natürlich kommen zahl­reiche andere Faktoren mit ins Spiel, so etwa Erbanlage, Al­ter, Körperbewegung, Gesundheit und so fort. Dennoch dür­fen wir, wenn unsere Auswahl groß genug ist, Anzeichen da­für finden, dass dicke Menschen meist gut genährt sind, hun­gernde Menschen meist mager. Wenn an der Astrologie et­was Wahres ist, muss sie einen solchen Test bestehen. Sehen wir also zu.

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Die Ursprünge der Astrologie

Posted by admin on June 16th, 2011 and filed under Astrologie | Comments Off

Darstellungen über die Anfänge der Astrologie füllen ganze Bücher, und wir können hier nur eine knappe Skizze geben. Zunächst einmal müssen wir zwischen Astrologie und Astro­nomie unterscheiden, die gleichzeitig ihren Ursprung in Babylonien hatten. Die Astrologen behaupten gewöhnlich, die Astrologie sei ungemein alt und die Mutter der Astronomie, doch die tatsächlichen Anfänge der beiden Disziplinen sind nicht bekannt. Nach Zeugnissen, die bis zur Erfindung der Keilschrift um 3000 v. Chr. zurückdatieren, scheint es wahr­scheinlich, dass die Vorläufer der Astronomie die Himmelsbe­obachtungen waren, die man in Reaktion auf das Bedürfnis nach einem Kalender anstellte, um Jagd und Aussaat zu re­geln, und dass die Vorläufer der Astrologie einfach Zeichen­deutung und Weissagung waren.

Ein allgemeiner Kalender war wichtig, weil Babylonien ein großes Zentralreich war, in dem örtliche Kalenderabweichun­gen Probleme verursacht hätten. Nach Auskunft einer ausge­zeichneten historischen Darstellung von Toulmin und Good-field (1965) waren Zeichenweissagungen die natürliche Fol­geerscheinung des babylonischen Glaubens, dass die Him­melskörper Götter seien, die alles vom Wetter bis zum Ge­schick von Menschen und Staaten beeinflussen konnten. Da sich diese Götter nun nach Mustern bewegten, die man se­hen und aufzeichnen konnte, verstand man die Zeichendeu­tung nicht als Täuschung, sondern als die intellektuelle Her­ausforderung, den Gang des Schicksals zu verstehen. Über­dies waren in Babylonien religiöse Überzeugungen und politische Angelegenheiten in einem heute unvorstellbaren Aus­maß miteinander verwoben. Daher bestand, obwohl wir hier zwischen Astrologie und Astronomie unterschieden haben, in ihren Anfängen wahrscheinlich kein wesentlicher Unter­schied zwischen beiden. Sowie Beobachter einmal die Höhe der Sonne mit den Jahreszeiten und die Mondphasen mit dem weiblichen Zyklus in Zusammenhang gebracht hatten, dürfte man von solchen Einflüssen des Himmels auf die Erde wohl angenommen haben, dass sie sich auf alles erstreckten. In ihrem Überblick über die Ursprünge der Astrologie ver­weisen Culver und Ianna (1979) darauf, dass die Babylonier hätten kaum noch abergläubischer sein können. Sie sahen Schicksalszeichen in allen denkbaren Erscheinungen von ein­fachen Alltagsereignissen bis zum Zustand der Eingeweide von eigens geopferten Tieren. Nur einen kleinen Teil dieser Zeichen entnahmen sie den Bewegungen der Gestirne. Be­zeichnend für die ältesten erhaltenen babylonischen Zeichen­weissagungen ist diese von etwa 2470 v. Chr.: »Wenn man den Mond in der ersten Nacht des Monats sehen kann, wird das Land friedlich sein . . . Wenn der Mond von einem Hof umgeben ist, wird der König vorzüglich regieren. « So ähnlich klangen auch die Vorhersagen, die sich auf andere Erschei­nungen stützten. Auf dieser Grundlage scheint es wenig Zweifel daran zu geben, dass der Aberglaube die eigentliche Mutter der Astrologie war.

Es gibt zahlreiche prähistorische Steinmonumente allenthal­ben auf der Welt – so etwa die Pyramiden und Stonehenge -, die als Observationsstätten zum Studium des Himmels ge­dient haben mögen. Steintürme bis zu einer Höhe von fast hundert Metern gab es um 2000 v. Chr. in Babylon häufig (der Turm von Babel war wahrscheinlich einer davon). Man nimmt an, dass von diesen Türmen aus systematische nächtli­che Beobachtungen über die Himmelsbahnen des Monds und der Planeten angestellt wurden. Die wenigen Instrumente, welche die Babylonier benutzten – so etwa die Orientierungs­hilfen, die nach demselben Prinzip funktionieren wie die Sonnenuhr – waren ungenau. Dies spielte aber keine Rolle: Die Genauigkeit der babylonischen astronomischen Beobach­tungen (die jahrhundertelang unübertroffen blieb, bis die Griechen um 100 n. Chr. sie auch erreichten) rührte nicht von der Präzision einzelner Beobachtungen her, sondern vom Al­ter und der Beständigkeit ihrer sorgfältig geführten Aufzeich­nungen und dazu vom Vorhandensein eines zuverlässigen Kalenders, mittels dessen sie gedeutet wurden. Wenn tägli­che Aufzeichnungen aus Jahrhunderten für eine Analyse zur Verfügung stehen, fallen Ungenauigkeiten in den Einzelbe­obachtungen kaum ins Gewicht.

Biblische Hinweise auf eine frühe Astrologie stammen aus der Zeit um 760 v. Chr., wobei das Alte Testament mehrere Beispiele liefert. Um aus Jesaia zu zitieren: »Lass jetzt die Astrologen, die Sternschauer, die Monatswahrsager aufste­hen und dich vor den Dingen bewahren, die über dich ge­kommen sind. « Doch eine Astrologie, wie wir sie kennen, war erst möglich, als die Babylonier um 700 v. Chr. zu astro­nomischen Zwecken den 360-Grad-Tierkreis erfunden hat­ten. Um 600 v. Chr. hatten sie diesen Kreis in zwölf gleiche Teile unterteilt und jeden nach dem Sternbild benannt, das den größten Teil des Abschnitts einnahm. Wie wir später er­klären werden, haben sich diese Sternbilder dank der Präzes­sion (von der den Babyloniern damals nichts bekannt war) bis heute um nahezu ein Zeichen weiterbewegt. Erst 300 v. Chr. hatten die Babylonier die mathematische Astronomie entwickelt, die man benötigte, um die Bewegungen des Monds und der Planeten zu berechnen. So erweist sich die oftmals von Astrologen aufgestellte Behauptung, die Astrologie habe im Altertum als empirische Beobachtung begonnen, als unhalt­bar, weil bis zu dieser Zeit das dafür erforderliche astronomi­sche Wissen gar nicht vorhanden war. Das älteste bekannte Horoskop, das sich auf den Augenblick der Geburt bezieht, stammt aus dieser Epoche und gilt für den 29. April 410 v. Chr.; es besteht großenteils aus einer ein­fachen Zusammenstellung der Zeichenpositionen des Monds und von fünf Planeten. Spätere Horoskope sind ähnlich, doch detaillierter ausgearbeitet, und zuweilen findet sich eine kurze Deutung über Zukunftsaussichten im Hinblick auf Ge­sundheit und langes Leben.

Kein babylonisches Horoskop erwähnt den Aszendenten oder einen anderen Faktor als die Planeten in den Zeichen. Daher hat es den Anschein, als sei das meiste der heutigen Astrologie von den Griechen erfunden worden, nachdem diese, schon vor der Eroberung Babylons im Jahr 331 v. Chr., babylonische Vorstellungen übernommen hatten: Um 400 v. Chr. verwendeten sie babylonische Zeichennamen für die Monate eines Sonnenkalenders. Es waren die Griechen, die als erste dem Aszendenzzeichen besondere Bedeutung zu­maßen: es ist dasjenige, das im Augenblick der Geburt über dem Horizont heraufkommt. So stammt das Wort »Horo­skop« aus dem griechischen »horoscopos«, was wörtlich be­deutet: »Ich beobachte, was aufsteigt«.

Die älteste erhaltene astrologische Abhandlung ist das “Astronomicon” des Manilius von Rom, entstanden in der Re­gierungszeit des Augustus. 130 Jahre später, im Jahr 140 n. Chr., folgte ihr der klassische “Tetrabiblos” des Ptolemäus, dessen umfassende und detaillierte Darstellung von vielen modernen Astrologen als Evangelienwahrheit akzeptiert wird und das meiste technische Grundwissen der heute praktizierten Astrologie enthält. Sowohl Manilius wie Ptole­mäus bezogen sich ständig auf ältere Schriften, so dass ihre Bücher eine Kompilation schon früher bekannter Überliefe­rung waren. Zu einigen geringfügigen Änderungen kam es, als die Astrologie von den Griechen bei den Römern einge­führt wurde; so wurden beispielsweise die Planeten nach den römischen Göttern umbenannt.

Die Vorstellungen der griechischen Astronomie gelangten (verstärkt nach dem griechischen Einfall 327 v. Chr.) nach In­dien, wo sie mit Hindu-Symbolen ausgeschmückt wurden. Weil sich die spätere indische Astronomie und Astrologie an die Fixsterne hielt, was bei der griechischen Astronomie und Astrologie nicht der Fall war, kam es zu einem fundamenta­len Unterschied zwischen östlicher und westlicher Astrolo­gie, der heute noch immer besteht.

Bis zum Mittelalter hatte sich die Astrologie über die ganze Welt ausgebreitet. Erst mit dem Aufstieg der Astronomie im Gefolge der Erfindung des Fernrohrs im Jahr 1610 verlor sie vor der wissenschaftlichen Vernunft an Boden. 1666 wurde sie von den französischen Universitäten verbannt, und kurz darauf widerfuhr ihr das in ganz Europa. Es geschah nur we­nig, bis ihre Denkweisen mehr als zweihundert Jahre später hauptsächlich von dem Theosophen Alan Leo (1860-1917) wiederbelebt und leicht modernisiert wurden. Zu Beginn un­seres Jahrhunderts breitete sie sich nach Amerika aus, und seither erlebte sie einen kräftigen Wiederanstieg im allgemei­nen Interesse, vornehmlich in den letzten ein, zwei Jahrzehn­ten. Heute studiert nach den Schätzungen Deans und ande­rer (1977) in den westlichen Ländern einer von zehntausend Menschen ernstlich Astrologie - es ist etwa die gleiche Fülle wie bei den Psychologen.

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Der Fisch und sein beherrschender Planet

Posted by admin on March 29th, 2011 and filed under Astrologie | Comments Off

Der Planet, dessen Charakter dem der Fische am nächsten kommt und der ihnen deshalb zugeordnet ist, weil er „im Zeichen herrscht”, ist Neptun. Er ist etwa 30-mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde und sein Durchmesser ist etwa dreieinhalb mal so groß wie der unseres Heimatplaneten. Für eine Umkreisung der Sonne braucht er ungefähr 165 Erdenjah­re.

Neptun ist der viertgrößte der Planeten, besitzt aber, wie die anderen großen Planeten, nur eine verhältnismäßig geringe Dichte. Er ist von einer äußerst starken Atmosphäre umgeben, in der Methan (das auf der Erde als Sumpfgas vorkommt) reichlich vertreten ist. Der Franzose Urbain Jean Joseph Leverrier, der die Bahn des Neptun aufgrund von Störungen in der Uranusbahn exakt vorausberechnet und somit die Auffindung dieses neuen Plane­ten erst möglich gemacht hatte, bewies auch eine glückliche In­tuition, als er für diesen Planeten den Namen Neptun vor­schlug.

Bläulich grün wie die Farbe des Neptun ist auch die des Oze­ans, dessen Herr der griechische Gott Poseidon (römisch Nep­tun) ist. Dieser ist ein Bruder des Zeus (römisch Jupiter) und stammt von Kronos (römisch Saturn) und Rhea ab. Saturn, der dem Göttergeschlecht der Titanen angehörte, wurde von der Folgegeneration entmachtet, nachdem er sich vergeblich be­müht hatte, diese gänzlich zu verschlingen.

Neptun hielt den Vater mit dem Dreizack in Schach, wäh­rend ihn Zeus mit dem Blitz niederschlug. Der Dreizack ist auch das astrologische Symbol für das Prinzip des Neptun. Dieser Gott ist höchst merkwürdig und facettenreich. Im Hin­blick auf Üppigkeit und großzügigen Lebensstil eifert er sei­nem Bruder Jupiter nach.

Das Äußere des Neptun ist eher Furcht erregend, für man­che seiner Erwählten sogar ausgesprochen abschreckend. Die ungeheure Fruchtbarkeit des Neptun bringt unter anderem auch personifizierte Naturgewalten wie die Charybdis hervor, jenen gewaltigen Wirbelstrom, gegen den sich später Odysseus auf seiner langen Irrfahrt behaupten muss. Die Skylla wiede­rum, jenes andere grausige Ungeheuer, das den Dulder Odys­seus bedroht, furchtbar anzusehen mit ihren sechs Hundeköp­fen, war die Geliebte des Meergottes.

Die Eigenschaften dieses Gottes sind eben jene, welche die Astrologie auch mit ihrem Urprinzip Neptun verbindet, das durch den grünlichen Planeten verkörpert wird. In manchem gleicht Neptun dem Jupiter. So z. B. in seinem übermäßig star­ken Hang zum Großen, Großartigen und Üppigen. Doch bei Neptun ist dieser Zug ins Maßlose gesteigert. Das Prinzip dieses Planeten erkennt keine Grenzen und kein Maß an. Zügellos sind seine Fantasien und Leidenschaften. Neptun ist triebhaft und erkennt auch selten fixe Grenzen an.

Neptun fühlt sich überall dort wohl, wo Verwirrung und Missverständnis, Chaos und Durcheinander herrschen. Natür­lich ist er auch in der Zauberei erfahren und hat große Macht über die Träume. Man könnte sein Prinzip am besten wohl mit dem Grundbegriff „Lösung” umschreiben. Wenn sich ein fester Stoff in einer Flüssigkeit löst, so ist er in ihr durch und durch anwesend, und doch ist er nicht mehr in seiner ursprünglichen Gestalt erkennbar. So neigt auch das Prinzip Neptun dazu, al­les, von dem es Besitz ergreift, gestaltlos zu durchfluten, un­greifbar, aber allgegenwärtig.

Von der Lösung gelangen wir zur Auflösung. Einerseits spricht man von der Lösung eines Problems und der Auflösung eines Rätsels – dies verweist uns auf die neptunische geniale Er­kenntniskraft, die allerdings die Grenzen des Alltäglichen weit hinter sich lässt. Andererseits drängt alles Neptunische zur Auf­lösung in der Weite des Alls und im Ozean des Unbewussten. Dieses Signum bedeutet Tiefe und Weite, Lust und Erlösung, Chaos und Vision, Wahn, Rausch und Ekstase. Es ist ein Prin­zip, das im Alltagsleben oft genug zu Täuschung und Verwir­rung führt. Seine positive Qualität entfaltet es nur im Außergewöhn­lichen – in der Kunst, der Religion und in dem großen Myste­rium, an dem alles Leben teilhat – der Liebe.

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Das Fische Horoskop

Posted by admin on March 29th, 2011 and filed under Geburtshoroskope | Comments Off

Fische und ihr Charakter

Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, dass man unter keinem Zeichen so sanftmütige und friedfertige Menschen findet wie unter dem der Fische. Doch diese sind, wie übrigens auch die Zwillinge, ein sogenanntes „doppelkörperliches” Zei­chen, wie es ja schon ihr Name andeutet. Ausgeprägter als mancher andere trägt jeder Mensch, der in einem solchen Zei­chen geboren ist, zwei Seelen in seiner Brust, wobei, um bei dem Goetheschen Vergleich zu bleiben, die eine sich von der anderen trennen will. Es schwimmen ja auch die beiden Fische des Sternbildes am Himmel in verschiedene Richtungen. Doch während Zwillinge-Menschen oft geradezu in zwei Persönlich­keiten aufgespalten erscheinen, ist bei den Fischen alles viel un­greifbarer, unbestimmter und fließender.

Betrachten wir einmal den ausgesprochen sanftmütigen Typ. Es scheint, als hätte dieser Mensch gar keine Kraft, sich zu wehren, wenn er angegriffen wird, ja nicht einmal Lust dazu, geschweige denn auch nur einen Hauch von Aggressivität. In der Tat ist es so, dass dieser „klassische” Fische-Typ von früh auf mit dem Gefühl des „Ausgesetzt seins” vertraut ist, ganz gleich, wie seine familiären Verhältnisse sein mögen. Stärker als andere spürt er ganz deutlich die Fragwürdigkeit der Exis­tenz, die Hilflosigkeit des Individuums und die Gefahren, die an allen Ecken und Enden lauern.

Der Lebenslauf dieser Menschen wird im Allgemeinen auch ein bemerkenswert ruhiger sein und ihr Schicksal wird von Katastrophen verschont bleiben. Im Umgang mit anderen Menschen ist dieser Typ eine äu­ßerst erfreuliche Erscheinung. Er ist freundlich und rück­sichtsvoll, besitzt einen gelassenen Humor, passt sich bereitwil­lig auch unangenehmen Erfordernissen an und macht sich auf­grund dieser Eigenschaften kaum Feinde. Es besteht natürlich bei diesem Typ die Gefahr, dass er ausgenützt wird oder andere sich auf seine Kosten amüsieren, aber im Allgemeinen schafft diese Haltung doch eine gewisse Unangreifbarkeit, weil sie still an jedes Menschen moralischen Kern appelliert.

Es kann vorkommen, dass ein solcher Mensch sich eine gera­dezu perfide Taktik zurechtlegt; er arbeitet anscheinend kalt und skrupellos mit Hinterlist und Intrigen, und doch gibt gera­de er sich, wenn es niemand erwarten würde, eine Blöße, die erweist, dass er sich im Grunde selbst nicht ganz klar darüber ist, was er eigentlich will.

Die Widersprüche des Fisches sind durch keine noch so aus­geklügelte Analyse aufzulösen – weil er selbst gleichsam die vollzogene Auflösung ist. In seinem Wesen hat alles Platz, der Rücksichtsvollste erweist sich als der größte Intrigant und der Goldfisch als weißer Hai. Dieses Sternzeichen, das doch im Ozean der Gefühle zu Hause ist, bringt Menschen hervor, die sich eiskalt geben und jede Ge­mütsbeeinflussung abstreiten. Das sind nun wirklich Men­schen, die sich nicht mit romantischen Träumereien abgeben, sondern mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität ste­hen und nur Logik, Vernunft und baren Geldwert anerkennen. Das Ganze hat nur einen Pferdefuß: Diese äußere Eiseskälte ist eine Spur zu forciert, allzu absichtlich zur Schau gestellt als dass ein Psychologe nicht erkennen müsste, dass dahinter eine sehr große Lebensangst steht.

Fische sind Meister im Kompensieren. Wer von ihnen nicht auf große Ansprüche verzichten kann, dem erweist sich das an­geborene Gefühl der Hilflosigkeit und Lebensangst als perma­nenter Stachel im Fleisch. Der Fisch tritt mit einem Gefühl von angeborener Schwäche und Unbedeutendheit in die Welt. Und wer sich nicht damit abfindet und das Beste aus der Sache zu machen versteht (was doch im Grunde das Klügste ist), der versucht, sich und den Mitmenschen ständig zu beweisen, dass er doch Macht hat, dass er etwas zu gelten hat, dass er hart sein kann und nicht etwa ein von Ängsten und undefinierbaren Ge­fühlen hin- und hergeworfener schwacher Träumer ist.

Solche Menschen sind äußerst ehrgeizig, sie können grausam und skrupellos vorgehen. Wenn wir solcherart versuchen, uns dem wahrlich nicht un­komplizierten Charakter des Fische-Menschen von seinen bei­den polaren Erscheinungsformen her zu nähern, so stellen wir also etwas Merkwürdiges fest: Der de facto Sanftmütige er­weist sich bei näherem Hinsehen als einer, der sich sehr effektiv dadurch behauptet, dass er überall „durchschwimmt”, nicht an­eckt, sich anpasst oder sich klug ein Reservat schafft, wo ihm keiner etwas anhaben kann. Er ist im Grunde ein sehr lebens­tüchtiger Mensch, der gesunden Menschenverstand und richti­ges Augenmaß besitzt.

Das Schwierige am Charakter der Fische ist, dass diese Ex­tremtypen nur selten rein und ungebrochen in einzelnen Indivi­duen verkörpert auftreten, sondern dass sich unter diesem Zei­chen im Allgemeinen die buntesten Mischungen und schil­lerndsten Abstufungen ergeben. Gemeinsam ist ihnen fast nur ein einziges Merkmal: Wie Neptun liegt ihnen keineswegs die direkte und spontane Vorgehensweise.

Überall dort, wo es um feste Bindungen, um Nützlichkeit und Notwendigkeit und starre, festgefügte Formen geht, ist der Fisch im Grunde fehl am Platz. Seine stärkste Waffe ist wohl die der Anpassung, der Zurückhaltung und natürlich auch die der Verschleierung. Aber es kann auch sein, dass ein Fisch eine Ordnung, die vorher unerschütterlich schien, in ein heilloses (oder vielleicht doch heilsames?) Chaos verwandelt.

Es ist merkwürdig, wie oft schon die Anwesenheit eines ein­zigen Fisches genügt, um eine bisher völlig klare Situation in ein merkwürdiges Zwielicht zu tauchen. Wo ein neptunischer Fisch auftaucht, kann es sein, dass sich bald niemand mehr aus­kennt — der Fisch am wenigsten. Wo bisher keine Probleme waren, da sind jetzt welche, wo Ordnung und Verstand regier­ten, da greift jetzt, einem vielarmigen Polypen gleich, das Cha­os um sich. Jedoch ist das Chaos schöpferisch. Und oft ist ge­rade der chaotische Fisch der liebenswerteste.

Natürlich sind gerade die Liebesbeziehungen der Fische dementsprechend verworren. Wenn sie es nicht selbst schon ein wenig sind, so geraten sie oft an einen Partner, der ausge­sprochen „schrullig” ist. Die größte Gefahr aber bedeutet für die Fische ihre Neigung, sich über Enttäuschungen und Versagen mit Alkohol oder an­deren Rauschmitteln hinwegtrösten zu wollen.

Durchgängig bei fast allen Fischetypen ist der Hang zu Täu­schung und Vernebelung der Realität. Niemand kann so intensiv mitleiden wie ein Fische-Mensch, niemand aber muss bisweilen auch selbst so leiden. Das zwölfte Haus, das in der Astrologie den Fischen zugeordnet ist, ist der Bereich der freiwilligen wie der unfreiwilligen Isolation, und somit auch der der Gefangenschaft und der Strafe.

Die uralte Lehre der Astrologie weiß um diese tiefgründigen Zusammenhänge. So ordnet sie dem Fische-Haus die Gefäng­nisse wie die Klöster, die Frömmigkeit wie die Kriminalität zu. In jedem Fisch schlummert ein Mystiker. Sein Reich ist das der Grenzüberschreitung, des Immateriellen und Unwägbaren. Bleibt er im Stofflichen verhaftet, so verfällt er nur zu leicht fi­nanziellen Spekulationen und Illusionen; er täuscht und wird getäuscht. Dahinter steckt auch nur die Beziehungslosigkeit von irdischem Besitz. Es treibt ihn ständig etwas über die Grenze des Gewöhnlichen und des Vergänglichen hinaus. Er muss seine Chance aber in der Ablösung vom Materialismus erkennen, denn mit diesem wird er letztlich nur Schiffbruch er­leiden.

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Das Partnerschaftshoroskop einer Fische-Frau (Teil 2)

Posted by admin on March 28th, 2011 and filed under Partnerhoroskope | Comments Off

Partnerschaftshoroskop Fische-Frau und Waage-Mann

Im Allgemeinen eine schwierige Konstellation. Doch sind bei­de künstlerisch aktiv, so ist eine gemeinsame Basis vorhan­den. Ohne diesen künstlerischen Touch haben es beide nicht leicht, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Aber was will denn eine Fische-Frau von einem so unschlüssigen Weiber­helden? Doch hinter all diesen Waage-typischen Vordergründigkei­ten weht ein ausgesprochen kalter Wind der Herzlosigkeit. Er denkt doch ständig nur an sich und seinen Vorteil. Haben und nochmal haben, das ist seine Devise. Genuss und nochmal Genuss will unsere holde Dame; was soll es, für eine schöne ge­meinsame Zeit reicht es doch aus, sich mal mit diesem Adonis zu beschäftigen.

Fische Frau und Skorpion Mann

Eine extreme Verschmelzung zweier Persönlichkeitskerne, die, falls platte und einfallslose Geister am Werk sind, sehr schnell ihr eigenes Grab aus sinnlich erotischer Abhängigkeit schaufeln. Doch wie anders kann sich diese kosmische Konstellation ge­stalten, wenn sich zwei Menschen mit all ihrer seelischen und willentlichen Kraft berühren. Ein grandioses Liebespaar, das mit Tiefe und Ernsthaftigkeit alles ausloten will, was die menschliche Existenz an Geheimnissen und wundersamen Be­gebenheiten für sie bereithält. Ein lebenslanges Abenteuer, das außer sinnlicher Erfüllung noch die Intuition einer läuternden, innigen Zweisamkeit mit sich bringt. Unsere aufopferungsvolle Fische-Frau wird sich um die dunklen Seiten eines arg gebeutelten Skorpionmanns kümmern müssen. Auch unser Skorpion-Mann will so leicht zum hellen Licht durch die tiefe Schwärze und extreme Dunkelheit seiner Seele hindurch dringen.

Fische-Frau und Schütze-Mann Partnerhoroskop

Im Prinzip will jeder von ihnen das Gleiche, nämlich uneinge­schränkte Lust und eine freiheitliche Persönlichkeitsentfal­tung ohne jegliche Schranken von Seiten des Partners. So könnte ein fantastisches Paar aus dieser Gemeinsamkeit entste­hen, wenn da nicht dieser unruhige Kerl immer so maßlos übertreiben würde. So führt er sie ein schönes Stück weit mit in seine steppenar­tige Schicksalslandschaft, für die er im Grunde keine genauen Landkarten hat. Sie muss sich ihm also blindlings anvertrauen, damit er auch wieder zurück nach Hause findet. Doch ein ech­ter Schütze hat und braucht kein Zuhause.

Fische Frau und Steinbock Mann

Was unsere Fische-Eva an ihm so schätzt, ist seine würde­voll ertragene Einsamkeit hier auf dieser Erde. Allein und nur auf sich gestellt, durchmisst er langsam Schritt für Schritt die steinerne und wildzerklüftete Gebirgslandschaft sei­nes Schicksals. Nur zu gut versteht die clevere Fische-Frau diesen klassi­schen Einzelgänger in seinem stummen Leid von Verlassenheit und Nichtgeliebtsein. Doch der konservative Steinbock lässt sich partout nichts anmerken, hat er doch dies alles. Es ist an ihm, sein Leid auf sich zu nehmen und bis zum bitteren Ende zu tragen. Eine Partnerschaft, in der es für einen Steinbock-Mann alles zu gewinnen gibt. Unsere Fische-Frau kann ihn von seinen Ver­klemmtheiten und eisernen Grundsätzen befreien, falls er es wagt, sich ganz ihr und ihrer natürlichen Weiblichkeit anzuver­trauen. Dass er in der ersten Zeit geizig und hartherzig zu ihr ist, weiß sie geduldig zu ertragen. Eine sehr ideale Beziehung eher für reifere Jahre, wo es wie­der leichter geworden ist, Stück für Stück seinen Egoismus ab­zulegen, findet dasPartnerschaftshoroskop Fische-Frau.

Fische-Frau und Wassermann-Mann

Eine seltene Konstellation. Zu verschieden sind hier An­spruch und Wirklichkeit. Falls sie immer noch mit einem Wassermann zusammen ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine alte Jugendliebe, die sie bis heute noch immer nicht so richtig überwunden hat. Traurig, aber wahr. Was soll unsere Träumerin mit einem schrägen Vogel anfangen, der bizarr und eigensinnig darauf be­steht, getrennte Kassen zu führen. Außerdem lässt er sich von niemandem in die Karten schauen. Er ist auch ihr gegenüber mit seinen Schwächen und Fehlern sehr zurückhaltend. Nichts kann er zugeben, immer tut er so, als ob nur sie an seinem Le­ben schuld wäre. Ein Tal des Jammers ist das Leben mit einem Wassermann für eine holde Fische-Frau. Die einzige Ebene, wo es noch eini­germaßen klappt in dieser Beziehungskiste, ist die gemeinsame Erotik und Leidenschaft.

Partnerschaftshoroskop Fische-Frau und Fische-Mann

Sie kennt die Schwächen und Vorlieben ihres Tierkreiszeichens nur allzu gut, als dass sie diesem allzu aalglatten Fi­sche-Mann auf den Leim geht. Was tun, falls er sie wirklich liebt? Doch unser agiler, erfahrener Lebemann hat schon längst ei­nen Fuß über ihre Türschwelle gesetzt. Dem sinnlichen Ver­gnügen steht eigentlich nichts mehr im Wege. Aber falls es sich um eine lebenserfahrene Fische-Dame handelt, wird er höflich gebeten, den Fuß wieder zurückzunehmen. Dann hat er leider Pech gehabt und muss Leine ziehen.

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