Für die, die an Schicksal glauben, dient das Horoskop als Schnittstelle zwischen Gegenwart und Zukunft. Eine Person mit einem eingehenden astrologischen Wissen ist zur Erstellung und Deutung von Horoskopen befugt. Der Anfang Astrologie reicht mehr als 3000 Jahre zurück.
Es wird geraten, sich an die folgenden fünf Punkte bei der Lektüre eines kostenlosen Horoskops zu erinnern, um ein besseres Verständnis des Themas zu haben.
Geschichte
Die Praxis der Astrologie hat ihre Wurzeln im alten Griechenland. Sie bedeutet „Wissenschaft der Sterne“. Die Astrologie beruht auf dem Glauben, dass das Schicksal eines Menschen direkt von der Position der Sonne und der Planeten abhängig ist. Den Chaldäern aus Babylon wird nachgesagt, die Urväter der Horoskopdeutung zu sein. Knapp gefolgt von China und Ägypten. Die Chinesen waren die ersten, die einen Zusammenhang zwischen der Sonnenbahn und den Jahreszeiten erkannten.
Ein weiterer wichtiger Vertreter war Plato um 500 vor Christus. Jedoch verlor die Astrologie an Popularität, nachdem Galileo Galilei der erste war, der ein Teleskop benutzte, um die Sterne zu beobachten.
Definition
Ein Horoskop wird als Geburtsdiagramm definiert, das benutzt wird, um den Einfluss der Gestirne und der Planeten auf des Leben eines Menschen zu analysieren und sagt eine Reihe von wahrscheinlichen Ereignissen voraus, die in seiner Zukunft möglicherweise eintreten werden. Der wahrscheinliche Kurs der Zukunft einer Person hängt vom Tierkreiszeichen ab, unter dem er geboren wurde.
Das griechische Horoskop
Das Geburtshoroskop einer Einzelperson beschäftigt sich im Allgemeinen mit Datum, Zeit und Geburtsjahr. Jedes Jahr wird in zwölf Teile geteilt, die jeweils nach einer Konstellation benannt werden. Einem Individuum wird ein Tierkreiszeichen dementsprechend zugewiesen. Jedes Tierkreiszeichen wird durch positive und negative Merkmale gekennzeichnet.
Es gibt 12 verschiedene Tierkreiszeichen. Sie sind Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Die Personen, die jeder Kategorie angehören, werden durch bestimmte charakteristische Merkmale diesem Sternzeichen zugeordnet.
Das chinesische Horoskop
Die chinesischen Horoskope unterscheiden sich von der griechischen Variante. Anders als das abendländische Horoskop, das Namen der Sternenkonstellationen vergibt, wird das chinesische Horoskop mit Namen eines Tieres wie Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Affe, Pferd, Ziege, Schwein, Hahn und Hund gekennzeichnet.
Glaubwürdigkeit eines kostenlosen Horoskops
Das Horoskop hat in letzter Zeit stark an Popularität gewonnen, da in hohem Maß fast jeder einzelne versucht, ein Stück seiner Zukunft zu erfahren. Horoskope werden in Zeitungen, Zeitschriften und auch im Internet veröffentlicht und bekannt gegeben.
Dennoch, konträr zum weitläufigen Glauben, sind die Horoskope, die in den Zeitungen oder Magazinen veröffentlicht werden nie genau genug um verlässliche Aussagen zu machen. Folglich wird es angeraten, auf diese Vorhersagen nicht sehr viel zu geben. Es ist besser, sich Ratschläge von renommierten Astrologen für eine ausgefeilte und glaubwürdige Horoskopdeutung zu holen, als ein kostenloses Horoskop für bare Münze zu nehmen.
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Derjenige Planet, der das Haus beherrscht, in dem ein anderer Planet steht. Auch wenn dieser herrschende Planet dort selbst nicht steht, übt er dennoch einen Einfluss aus, den man als Hausmacht bezeichnen könnte. Da jeder Planet, der sich in einem fremden Haus befindet, dessen »Hausherrn« als Dispositor hat, ergeben sich mitunter ganze Dispositoren-ketten. Eine solche Kette ist dann zu Ende, wenn ein Planet in dem Zeichen steht, das er regiert. Der letzte Planet einer solchen Kette ist der Enddispositor, was ihm im Horoskop, besondere Macht und Würde verleiht. Wenn es in einem Horoskop nur einen einzigen Planeten gibt, der in seinem eigenen Zeichen steht, und wenn dieser zugleich Enddispositor aller anderen Planeten ist, so ist sein Gewicht im Horoskop ungeheuer groß und kann auch stärker als dasjenige des Geburtsgebieters wirken.
Es kann vorkommen, dass es keinen Enddispositor gibt, wenn kein Planet im Zeichen seiner Herrschaft steht – ein Anzeichen dafür, dass der Horoskopeigner Mühe haben könnte, Entschlüsse zu fassen, Entscheidungen zu treffen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Auch Menschen, bei denen sich Dispositorenketten in den Schwanz beißen (Merkur steht in der Waage, damit ist Venus sein Dispositor; Venus ihrerseits steht im Schützen, hat also Jupiter als Dispositor; dieser wiederum steht im Widder, dessen Dispositor Mars wiederum steht in der Jungfrau, hat also Merkur als Dispositor), besteht die Möglichkeit, dass sie dazu neigen, sich im Kreis zu bewegen und unfähig sind, zu schlüssigen Entscheidungen zu kommen.
Etwas anderes ist es, wenn zwei Planeten, die Enddispositoren mehrerer Planeten sind, gegenseitig in Rezeption sind, das heißt, der eine steht im Zeichen des anderen und jener wiederum im Zeichen, das der erste beherrscht. In so einem Fall bestimmt die Kombination dieser beiden Planeten die Art, in der der Horoskopeigner Entscheidungen fällt. Hierbei eventuell auftretende Aspekte sind zu berücksichtigen.
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Studiert man Astrologie auf der Universität, oder muss ein angehender Astrologe eine Handelskammerprüfung ablegen? Ist die Astrologie vielleicht gar ein Lehrberuf (im ersten Lehrjahr das Astrologenbüro zusammenkehren, im zweiten Lehrjahr die Sternzeichen sortieren,…)?
Die Antwort ist doch einigermassen übertaschend. Ein Astrologe muss nämlich, gewerberechtlich gesehen, gar nichts können. Ja, richtig gelesen: NICHTS! Astrologie (Erstellung von Horoskopen und deren Interpretation) ist ein freies Gewerbe, das an keinen Befähigungsnachweis gebunden ist. Eine Gewerbeanmeldung reicht und sie sind professioneller Astrologe, der Partnerhoroskope, Geburtshoroskope, Liebeshoroskope usw. verkaufen darf.
Ein kurzer geschichtlicher Abstecher: Im jahr 1609 veröffentlicht Johannes Kepler seine „Astronomia Nova“ und trennt darin die wissenschaftliche Astronomie von der Astrologie. Die Astrologie verschwindet im 17.Jahrhundert aus den Universitäten und rutscht immer mehr in den „Graubereich“ ab.
In der Praxis schaut es zum Glück anders aus. Die meisten professionellen Astrologen sind gut ausgebildet und kompetent. Die nationalen Astrologenverbände (deutscher Astrologenverband-DAV, österreichischer Astrologenverband-OEAV, schweizer Astrologenbund-SAV) sorgen für ein ansprechendes Niveau ihrer Mitglieder.
Fazit: Eine Horoskopinterpretation ist das Werk eines geschulten Professionisten, das auch ihren Preis hat. Ein seriöses Horoskop hat auch nichts mit diversen „kostenlos-Angeboten“ oder Zeitungshoroskopen zu tun.
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