Der Krebs und sein Charakter
Das Innenleben dieser Menschen ist eine Spielwiese der Romantik. Eine wahre Märchenwelt der Gefühle tut sich auf, wenn man den Krebs näher kennen lernt. Er erzählt gerne von seiner Vergangenheit, von der Kindheit, aus der ihm die kleinsten und nebensächlichsten Dinge in Erinnerung geblieben sind, die ihre Leuchtkraft für ihn bewahrt haben. Seine Fantasie schmückt die Begebenheiten aus. Bald düster-versponnen, bald lustig anekdotenhaft malt er sich und anderen die Welt aus. Mal besinnlich, mal überschäumend genießt er das Leben, und immer ist der berühmte Hauch leichter Melancholie darüber gebreitet, sagt das Krebs Geburtshoroskop.
Sein Temperament ist bei aller Ausdrucksfähigkeit doch eher langsam und träge. Eindrücke werden nicht schnell aufgenommen, setzen sich aber nachhaltig fest. Krebse haben ein unglaubliches Gedächtnis. Und da sie sehr verletzlich sind, bekommt man Unannehmlichkeiten, die man ihnen einmal zugefügt hat, noch jahrelang vorgehalten. Wie kleine Nadelstiche weiß der Krebs anzügliche Bemerkungen anzubringen.
Er hat eine phänomenale Begabung dafür, wunde Punkte ausfindig zu machen und darin herumzubohren. Dabei ist er selbst am empfindlichsten. Er ist mitfühlend und hat darum auch ein so hervorragendes Sensorium für die Schwächen anderer. Wen er allerdings als schwach und hilfsbedürftig ansieht tut, dem tut er nichts zu Leide. Er fühlt sich im Grunde durch die Stärke der Außenwelt bedroht. Und da er kein Kämpfertyp ist, wehrt er sich mit den Waffen der Ironie und der Versagung.
Der typische Krebs ist ein wahrer Ausbund an Mütterlichkeit. Man sollte immer bedenken, dass diese Eigenschaft nicht an das biologische Geschlecht gebunden ist. Auch Krebs-Männer lieben es, zu bemuttern, wen auch immer. Die Krebsmutter umsorgt und umhätschelt ihre eigenen oder angenommenen Kinder mit Entschiedenheit.
Wer den Krebs tief verletzt, kann sich von ihm verabschieden. Wenn der Krebs auch mit seinen Nadelstichen der Erinnerung nichts mehr ausrichtet, zieht er sich zurück. Er hinterlässt in seinem Peiniger ein Bündel von Selbstvorwürfen, schlaflosen Nächten, fruchtlosen Aktionen und sinnlosen Reuedemonstrationen. Das Chaos von Gefühlen, das er in einem hinterlässt, * wenn er sich auf Nimmerwiedersehen verabschiedet hat, ist seine Rache.
Launen und unwägbare Stimmungen verfolgen ihn zeitlebens. Besonders macht ihm der Mond zu schaffen. Bei Vollmond ist mit vielen Krebsen „nicht gut Kirschen essen”. Wie der Mond spiegeln Krebse auch die Stimmungen und die Atmosphäre ihrer Umgebung wider: Der Krebs ist traurig mit den Traurigen und munter mit den Munteren. Es ist daher sehr wichtig, ihn bei guter Laune zu halten. Krebse sind Meister im Sparen. Haben sie erst die unruhige Phase der Jugend überstanden — manche beginnen damit schon recht früh — dann halten sie alles sorglich beisammen. Manche Vertreter dieses Zeichens haben ganze Depots von Nahrungsmitteln angelegt. Sie werfen auch nicht den nebensächlichsten „Krimskrams” weg.
Die Sicherheit ist des Krebses Hauptbestreben. Deshalb haben Versicherungsgesellschaften an den Krebsen eine gute Klientel. Auch das Bausparen liebt er. Und er will sich mit dem Zurückgelegten und Verzinsten auch wirklich ein Häuschen bauen, in dem dann einmal seine Kinder und Enkel wohnen werden. Der Krebs hat viel Sinn für Tradition und Familienerbe. Sein altes Fotoalbum, ein Deckchen, von seiner Urgroßmutter gestickt, der Ohrenstuhl des Großvaters sind seine kleinen Heiligtümer.
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Auf jeden Fall ist der Krebs ein äußerst triebhaftes Wesen, bestätigt das Krebs Geburtshoroskop. Er erlebt die Welt in ihren äußeren, vor allem aber in ihren inneren Dimensionen überaus intensiv und kann von Dingen fasziniert sein, an denen andere achtlos vorbeigehen. Er nimmt sich kein Blatt vor den Mund und kanzelt die Leute bisweilen geradezu ab. Es gibt nichts Traurigeres als einen frustrierten Krebs. Der kann boshaft, bissig, hinterhältig, verschlagen, intrigant, heuchlerisch werden — ein rechtes Ekel. Aber die Wandelbarkeit des Mondes, dem er ja untersteht, verhindert zum Glück, dass er allzu lange in einem solch misslichen Zustand verharrt. Seine stets wache Sinnlichkeit versteht es, sich einen Ausgleich zu verschaffen, einen Platz, wo er wieder genießen und er selbst sein kann.
Der Krebs braucht also viel Liebe und Zuneigung, Verständnis für seine Launen und ein dankbares Publikum für seine drolligen Kapriolen. Nicht selten verhindert die starke Mutterbindung, dass er eine Ehe eingeht. Doch er kann auch auf andere Art Geborgenheit finden. Sei es nun aber ein Freundeskreis oder ein familiäres Arbeitsklima, ein trautes Heim oder eine Liebhaberei, der Krebs braucht etwas, woran er seine Seele binden kann. Das kann auch die Religion sein.
Er wohnt lieber im eigenen Haus als in einer Mietwohnung. Er lässt sich dieses Haus aber nicht gerne einfach vom Baumeister hinstellen, sondern entwickelt selbst Fantasie und Kreativität in der architektonischen Gestaltung.
Krebse lieben die Magie, die Parapsychologie und die Geisterbeschwörung. Natürlich sind auch ausgezeichnete Astrologen unter ihnen. Niemand versteht es wie sie, Märchen zu erzählen, Beulen zu kurieren und heiße Umschläge zu machen, wenn das Kind krank ist. Er kennt sich auch mit Heilkräutern aus und kennt für jedes Wehwehchen ein Hausmittel. Der Krebs im Haus ersetzt Zimmermann, Koch, Krankenpfleger und Fernsehapparat. Bei der so überragenden Bedeutung der Mutter für dieses Zeichen kann man für den Umgang mit Krebsen geradezu eine feste Regel aufstellen: Man bringe das Wesentliche über seine Mutter in Erfahrung und betrachte die Beziehung, die der Krebs zu ihr hat. Das gilt in gleicher Weise für Krebs-Frauen und Krebs-Männer. Im Allgemeinen ist die Mutter-Tochter-Beziehung meist eine innigere. Zwar gilt dies Allgemein für die meisten Menschen, beim Krebs jedoch werden diese Beziehungen wahrlich zum Lebensschicksal. Vor allem aber sollten alle Vertreter dieses Zeichens keine Angst vor Gefühlen haben. Emotionen sind – bewusst gelebt -auch als aktive Kräfte einsetzbar.
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Es gibt ein Zauberwort, das einen Schlüssel zum Verständnis des Waage-Charakters liefert. Es ist nicht immer leicht, in kurzer Zeit zu erkennen, worum es einem Waage-Menschen im Grunde geht, denn sein Element ist das des Gedankens, des luftigen Geistes, der sich dem festen Zugriff entzieht. Andererseits gehört sein Zeichen den Kardinalen an, er hat also auch etwas Aktives, Zielstrebiges an sich. Daraus ergibt sich zweifellos primär geistige Zielstrebigkeit.
Doch die Waage ist auch das Gegenzeichen zum ebenfalls zielstrebigen Zeichen des Widders. Dieser ist das aktivste Willenszeichen überhaupt. Widder-Menschen sehen im Grunde nur sich selbst und ihre Aufgaben, sie überrennen, wenn es sein muss, ihre Umgebung total. Das Zauberwort, welches nun das Spezifische der geistigen Zielstrebigkeit des Waagecharakters umreißt, heißt Gesellschaft. Und damit unterscheiden sich Menschen, die diesem Zeichen angehören, in fundamentaler Weise von ihrem relativ leicht zu erkennenden Gegenpol, den Widder-Menschen.
Es gibt kein Zeichen, das so sehr gesellschaftsorientiert ist wie die Waage. Gesellschaft im allgemeinen Wortsinn entsteht dort, wo das Ich dem Du begegnet, mit ihm in Austausch, Verbindung oder auch Konfrontation tritt. Die Waage hingegen ist bestrebt, ihre Zielvorstellungen von vornherein mit denen der anderen in Einklang zu bringen.
Es gibt nun verschiedene Waage-Typen: Da wäre einmal die Ehe-Waage. Diese sozusagen kleinste gesellschaftliche Gruppierung bestimmt weitgehend das Leben und Schicksal von Waage-Menschen, die vorwiegend im Privatbereich ihre Erfüllung finden. Sie heiraten meist schon früh, und die eheliche Gemeinschaft ist für sie eine echte Lebensaufgabe. Ebenso ist es aber erwiesen, dass sich unter den Waage-Menschen die meisten Geschiedenen befinden. Dieser Typus bemüht sich ein Leben lang, das ideale Auskommen mit seinem Partner zu finden. Sofern er es schafft, in der Partnerschaft seine hohen Vorstellungen von Harmonie zu verwirklichen, ist seine Ehe eine wahre Mustergemeinschaft. Am häufigsten sind Waagen mit Steinböcken verheiratet. Dies überrascht auf den ersten Blick, denn diese Zeichen stehen normalerweise in einem Spannungsverhältnis zueinander. Doch es ist ja gerade die Herausforderung, welche einen ständigen Anreiz darstellt. Spannungslosigkeit ist keineswegs das, was sich die Waage unter Harmonie vorstellt. Und in einer bestimmten Weise haben Waage und Steinbock doch etwas gemeinsam, nämlich ihre Gesellschaftsbezogenheit.
Die Waage strebt darin nach Harmonie, der Steinbock nach Verantwortung. Und so ergänzen sich die beiden ausgezeichnet, ohne dass ihre Partnerschaft langweilig wird. Die Ehe-Waage misst ihrem Privatleben mehr Bedeutung zu als ihrem Berufsleben. Sie bespricht ihre Probleme am liebsten mit dem Partner und berücksichtigt dessen Meinung.
Und weil sie für sich selbst oft in ihren Entscheidungen schwankt, ist es ihr sogar äußerst willkommen, wenn ihr diese bisweilen vom Willen des Partners abgenommen werden. Auch versteht sie es ausgezeichnet, diplomatisch vorzugehen, wenn sie selbst etwas durchsetzen will. Und wenn es sein muss, ist sie gerne bereit, einen Kompromiss zu schließen.
Damit kommen wir zum zweiten Typus, der politischen und sozialen Waage. Mit Fingerspitzengefühl und Sinn für das, was der Gegenseite noch zuzumuten ist, versteht sie es, ein Optimum für die von ihr vertretenen Menschen herauszuholen. Waage-Menschen sind auch die idealen Streitschlichter.
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Eine Mittelstellung zwischen dem vorwiegend privat und dem öffentlich orientierten Typus nimmt die Geselligkeits-Waage ein. Man trifft sie überall dort an, wo viele Menschen in lockerer Weise zusammenkommen. Dieser Typus legt am meisten auf Äußerlichkeiten Wert. Weil er ein ausgezeichnetes Formgefühl hat, bietet er überall eine äußerst angenehme Erscheinung und ist ein gern gesuchter Gesprächspartner. Er ist charmant und witzig, niemals grob oder verletzend. Niemand besitzt im Allgemeinen so viel Taktgefühl wie die Waage. Weil sie Verständnis für die Art und die Anliegen ihres Gegenübers hat und weil sie nach Harmonie strebt, findet sie immer ganz instinktiv den rechten Ton. Ein Klima, in dem sich fast alle Waagen ausgesprochen wohl fühlen, ist das des Diskutierens. Wenn man von einem guten Diskussionsklima spricht, so ist damit etwas Waage-Typisches ausgedrückt: Die Vertreter dieses Zeichens kennen sehr gut das Phänomen des „Einerseits – andererseits”. Wenn der Waage-Mensch diskutiert, so neigt er dazu, seine Stellungnahmen so zu formulieren, dass sie bereits in sich die anderen Möglichkeiten der Betrachtungsweise einschließen.
Es kann keinem Zweifel unterliegen: Der Waage-Mensch ist ein gemütlicher Typ. Es ist damit eine Mischung aus Umgänglichkeit und Bequemlichkeit, aus Faulheit und Anregung gemeint. Aus dem Wunsch und der Fähigkeit, sich auf sein Gegenüber einzustellen, erwächst eine Leichtigkeit der Betrachtungsweise, die die Relativität aller Standpunkte erkennt. Das eigene Ich ist nicht so stark ausgeprägt, dass es seinen Weg unbekümmert um die Gegenströmungen finden könnte. Daraus erwächst eine schwankende Grundbefindlichkeit.
Der Waage-Mensch ist ein Genießer. Er verbindet dies aber mit Geist, und eigentlich kann nur der geistige Mensch richtig genießen. Die Hauptsache bei allem Genuss aber ist die Kommunikation, wie sie der Waage-Mensch braucht. Die Waage ist das künstlerischste aller Zeichen. Und sie liebt am meisten die gesellige Kunst. In den Foyers der Theater fühlt sie sich offensichtlich sehr wohl. Hier lässt es sich elegant plaudern, man sieht und wird gesehen. Die Waage ist der größte Ästhet unter den Zeichen. Ihr Formgefühl ist unbestechlich. Sie nimmt Nuancen wahr, die andere überhaupt nicht bemerken. Sie hat Sinn fürs Dekorative und Ausgewogene.
Ihr Selbstgefühl ist nie so ganz sicher. So kann die Kontaktfreudigkeit in bestimmten Fällen dem Misstrauen, der Feindseligkeit gegenüber Fremden Platz machen. Der Lebensgenuss kann umschlagen in Überdruss und Melancholie. Es gibt Menschen, denen eine gewisse innere Unrast oder das Klima von Streit und Kampf durchaus wesensgemäß sind. Ein solcher ist der Waage-Mensch keineswegs. Bei ihm führt empfindliche Störung der Harmonie oder gesellschaftliche Nichtanerkennung stets zu großer Verzweiflung. Auf sich selbst zurückgeworfen, vermag er nur sehr schwer Kräfte zu sammeln. Er braucht mehr als andere die Anerkennung durch die Gesellschaft, er braucht soziale Chancen, um sich selbst entfalten zu können. Freilich neigt er auch zu der Annahme, dass das, was er für sich als notwendig erachtet, auch für andere in gleichem Maße notwendig sei. Der Waage-Mensch für sich allein gleicht einer Waage, die nur auf einer Seite belastet ist. Er braucht immer ein Gegengewicht, um sein eigenes Gewicht zur Geltung bringen zu können, meint das Waage Geburtshoroskop.
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Zwillinge und ihr Charakter
Das beweglichste Zeichen von allen ist auch das am meisten extrovertierte. Der Zwillinge-Mensch schließt gerne und oft Kontakte. Es bereitet ihm keine Schwierigkeiten, mit den verschiedensten Leuten ins Gespräch zu kommen. Er spricht selbst gerne, hört aber auch anderen aufmerksam zu. Das Motiv für diese hoch geschätzte und nicht sehr verbreitete Eigenschaft ist einfach seine Neugier. Vor allem muss der Zwilling immer in Bewegung sein. Er verabscheut Stagnation, Weitschweifigkeit und Langeweile. Sein Leben unterliegt daher einem häufigen Ortswechsel. Immer ist er auf der Suche nach etwas Besserem, oder einfach nur nach etwas Anderem. Beständigkeit ist nicht seine Stärke.
Man kann daraus leicht erkennen, dass die Kehrseite seiner Aufgewecktheit ein gewisser Hang zur Oberflächlichkeit ist. Zwillinge sind die geborenen Vervielfältiger. Was ein Merkurspross dem anderen mitteilt, gilt für zwei. Und das verdoppelt sich dann von Zwilling zu Zwilling.
Jeder Zwilling trägt sein Alter Ego, sein anderes Selbst, mit sich herum wie einen Schatten. Dazu gibt es noch im wesentlichen zwei Zwillingstypen, die einander ziemlich unähnlich und doch Früchte vom gleichen Baume sind: den Kastortyp und den Polluxtyp. Davon trägt natürlich wieder jeder Kastor seinen Pollux in sich und umgekehrt. Beim Kastortyp zeigt sich die Vielseitigkeit in der Welt der Gefühle und der Fantasie. Und dennoch: Aus scheinbar Hingeworfenem nimmt sein Spürsinn sofort das Wesentliche auf und verarbeitet es in Windeseile. Man trifft unter diesem Typ den Künstler an, den äußerst vielseitigen Musensohn, aber auch den Visionär und Fantasten. Der Kastortyp kann in einigen Fällen medial begabt sein. Er ist sehr sensibel und nervös, verfällt leicht in Neurosen und ist gut zu hypnotisieren. Bisweilen stehen solche Menschen mit parapsychologischen Phänomenen auf gutem Fuß. Sie haben zumindest sehr oft die Gabe des „zweiten Gesichts”, also der Wahrträume und Vorahnungen.
Der Polluxtyp wieder ist bisweilen von ernüchternder Trockenheit. Er scheint überhaupt keine Gefühle zu besitzen, ist nur irgendeiner fixen Idee verfallen, die zwanghafte Züge trägt. Er liebt Konstruktionen und Abstraktionen. Er beschäftigt sich lieber mit Logik und Mathematik, als mit dem Seelen leben seiner Mitmenschen. Diese scheinen ihm oft nur Schachfiguren in seinem Kalkül zu sein. Die Liebe ist ihm wirklich nur ein Wort, im Grunde macht er sich über dergleichen nur lustig. Tiefe Gefühle sind bei ihm eher selten.
Es hat wenig Sinn, ihm einen Mangel an Anteilnahme vorzuwerfen. Es führt zu nichts, von ihm tiefere Gefühle zu verlangen. Wer Beständigkeit und Tiefgang sucht, sollte sich an andere Zeichen halten. Die Vorzüge des Zwillings wissen dagegen Leute zu schätzen, die eine dauernde Anregung brauchen, selbst viel Neues zu bieten haben und dieses amüsant und kritisch beleuchtet sehen wollen. Das Erstaunlichste aber ist, dass er in zwischenmenschlichen Beziehungen durchaus zur Treue begabt ist. Der Grund dafür ist nicht etwa in einem besonderen Besitzstreben oder in Mangel an Fantasie zu suchen, sondern darin, dass gerade der geistig Flüchtige in seiner realen, materiellen Existenz gleichwohl einen Ruhepunkt braucht:. Freilich hat dieses Zeichen auch in erotischer Hinsicht meist zwei Eisen im Feuer. Aber es wäre besser, ihm dieses Urbedürfnis seines Wesens nachzusehen. Wenn man ihn nicht unter ein allzu schweres Joch zwängt, bleibt er einem erhalten.
Zwillinge haben meist eine bisexuelle Komponente. Ihr Schutzgott Merkur ist wie sein Zeichen von hermaphroditischer, also zweigeschlechtlicher Wesenheit. Die Pubertät, jenes Lebensalter, das dem Merkur am meisten entspricht, ist ebenfalls in seinen Zuneigungen nicht eindeutig geschlechtlich polarisiert. Also wohnt auch dem Zwilling eine gewisse homoerotische Bereitschaft inne, was sich auch darin äußern kann, dass er als Mann knabenhafte Frauen, oder als Frau Männer mit stärkeren weiblichen Wesenszügen bevorzugt.
Was seine Lebensgewohnheiten betrifft, so zieht es ihn weniger in die Natur und schon gar nicht in die ländliche Abgeschiedenheit, sondern in die Großstadt mit ihren vielfältigen Möglichkeiten. Er ist ein urbaner Typ. Dieses Zeichen macht sicherlich äußerst reiselustig. Es sind dabei nicht so sehr die großen Fernreisen, die weiten Entdeckungsfahrten, die bevorzugt werden, sondern die kurzfristigen, kleinen Ausflüge.
Da der Zwilling ein Luftzeichen ist, hat er keine stabile Beziehung zu materiellen Dingen. Er gebraucht sie zwar, ist von technischen Einrichtungen richtiggehend fasziniert, aber er lässt sie auch ebenso leicht wieder links liegen. Seine finanzielle Lage gestaltet sich wechselhaft. Im Grunde ist Geld für ihn dazu da, um sich amüsante Erlebnisse zu verschaffen. Es kann sein, dass er einige Zeit ganz gut unter sehr eingeschränkten finanziellen Verhältnissen zu leben versteht. Kommt er mit einem Male wieder zu Geld, so gibt er es gern für Dinge aus, die andere für überflüssig halten.
Manche Zwillinge wirken dauernd ein wenig gehetzt. Sie blicken oftmals auf die Uhr, wegen des nächsten Termins, den sie natürlich wie die meisten anderen auch prompt versäumen. Regelmäßigkeit liegt ihrem Naturell kaum. Sie lassen sich oft von einer Augenblickslaune ablenken. Dagegen kann man mit ihnen oftmals den Reiz des Spontanerlebnisses auskosten. Der gefühlsrege Kastortyp verbindet sich nicht selten in einer Person mit dem kühlen Polluxtyp. Was dabei herauskommt, ist eine Neigung zu abergläubischen Vorstellungen.
Es wäre noch die Frage zu stellen, wie man Zwillingen am besten begegnet, oder auch, wann diese Begegnung auf Schwierigkeiten stößt. Ein Grundprinzip ist hier zu beachten: Es hat keinen Sinn, herausbekommen zu wollen, worum es einem solchen Menschen eigentlich geht, was den Kern seiner Absichten ausmacht. In diesem Zeichen ist nur eines gewiss: die Veränderung.
Sein Verhalten ist funktional und hängt ganz von seiner jeweiligen Umgebung ab. Daher kann es vorkommen, dass Zwillinge selbst meinen, alle Menschen wären nur von den äußeren Umständen und sozialen Gegebenheiten bestimmt. Sie schließen hierin wieder von sich auf andere. Nicht jeder ist so anpassungsfähig wie der Zwilling. Dem Zwilling gegenüber ist es bloß wichtig, ihm ständig etwas Neues zu bieten oder Abwechslung zu verschaffen, wenn man sich seiner dauernden Bekanntschaft erfreuen will.
Sofern man ihm eine sichere materielle Grundlage bieten will, kann es sein, dass er immer wieder dankbar zum Futtertrog zurückkehrt. Aber eine wirkliche Partnerschaft ist nur möglich, wenn man in der Lage ist, seine Kapriolen mitzuvollziehen oder ihm zumindest doch keine Hemmnisse aufzuerlegen. Es ist sogar besser, mit ihm zu streiten, als allzu sehr auf „ein Herz und eine Seele” zu dringen. Es gibt vielleicht nur ein Zauberwort, das das Wesen dieses Zeichens in einem erfasst: das Spiel. Ein spielerisches Element muss im Umgang mit Zwillingen stets mitschwingen.
Manche ergeben sich dem Glücksspiel. Aberglaube und Zahlensinn, der Reiz des Neuen werden ihnen dabei reichlich geboten. Doch hier ist die Suchtgefahr nicht weit. Es soll nicht verschwiegen werden, dass Zwillinge einen Hang zur Sucht haben. Denn sie sind sehr leicht verführbar. Zwillinge finden am ehesten zur Harmonie, wenn sie die Dualität ihres Wesens erkennen und bejahen lernen.
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Der Stier und sein Charakter
Um den Stier-Menschen zu verstehen, muss man wissen, dass sein Zeichen das Beharrendste des Tierkreises ist. Sein Element ist die Erde, das Kompakteste aller vier „Elemente”. Ihm entspricht der feste Aggregatzustand der Materie. Es gibt drei Erdzeichen; während Jungfrau und Steinbock aber die Bewegungskräfte der Erde symbolisieren, ist der Stier ein fixes oder beharrendes Zeichen. Beharrende Erde, fixe Materie — etwas Stabileres lässt sich kaum denken. Wer einem Stier begegnet, wird feststellen, dass sich ein Kontakt zu ihm nicht leicht herstellen lässt. Der Stier nimmt zunächst eine abwartende Position ein. Sie werden ihn sobald nicht aus seiner reservierten Haltung herauslocken.
Sein Eigentliches verbirgt er tief in seinem Herzen und will es Ihnen keineswegs preisgeben. Rechnen Sie zur Sicherheit immer damit, dass es etwas Materielles ist, damit können Sie sich häufig herbe Enttäuschungen ersparen. Der Stier stellt hohe materielle Ansprüche. Man kann mit Fug und Recht von dem Zeichen des Besitzes sprechen. Er steht im Grunde zu allen Dingen, die ihn nur irgendwie interessieren, im Verhältnis des Besitzenden oder des nach Besitz Strebenden. Auch im Hinblick auf seine Mitmenschen macht er hier keine Ausnahme. Es dauert lange, bis er jemanden akzeptiert hat, dann aber will er ihn mit Haut und Haaren vereinnahmen. Es gibt nichts Schrecklicheres für ihn, als wenn ihm jemand seinen Besitz streitig machen will.
Er versteht es, sich die Materie dienstbar zu machen: Meist richtet er sich ein gemütliches, festungsartiges Heim ein. Sein Bankkonto ist meist gut gefüllt. Stiere sind Finanzgenies, und zwar aus Leidenschaft, befindet das Stier Geburtshoroskop. Nun könnte man vielleicht meinen, der Stier sei ein gänzlich amusischer Materialist, doch weit gefehlt! Es gibt kaum ein Zeichen mit so viel Kunstverstand und Sinn für das Schöne wie dieses. Er wird danach trachten, in seiner Wohnung recht wertvolle Gemälde oder Antiquitäten anzusammeln, die eine gute Kapitalanlage darstellen. Der Stier besitzt nicht nur materielle Dinge, sondern auch eine Meinung. Man sollte dies buchstäblich auffassen. Andere mögen Freude an Auseinandersetzungen, am freien Spiel der Meinungen haben. Der Stier nicht. Wer ihm widerspricht, den empfindet er als einen, der ihm seine Uberzeugung — also einen äußerst kostbaren Besitz — wegnehmen will, und da sieht er rot. Es empfiehlt sich, mit ihm oft und ausgiebig speisen zu gehen. Vielleicht kocht er auch selber, es gibt unter diesem Zeichen wahre Meisterköche. Die primären Lebensbedürfnisse sind für ihn sehr wichtig. Ohne reichliches Essen und ein kleines Nickerchen dann und wann ist er ungenießbar.
Er ist ein grundkonservativer Typ. Was er einmal als gut und brauchbar erkannt hat, das will er am liebsten in möglichst unveränderter Form sein Leben lang genießen und allenfalls mehren und ausbauen. Vielleicht mag es manchen verwundern, in diesem Zeichen große philosophische Qualitäten zu finden. Doch es ist kein Zufall, dass einer der größten Denker, Immanuel Kant, seine Sonne in dem materiell beharrenden Prinzip hatte: Denn es ist nicht schillernde Geistesakrobatik, welche seine Gedankenleistung bestimmt, kein Feuerwerk von blendenden Einfällen wird da versprüht, sondern ein felsenfestes Gedankengebäude errichtet.
Der Stier verlangt nach einer Welt, in der von oben bis unten alles stimmt, in der alle Dinge und Menschen ihren festen Platz einnehmen. Wir wundern uns daher nicht, wenn diese Men-I, sehen nicht nur häufig traditionellen Bekenntnissen zuneigen, sondern mitunter auch die eifrigsten Sektierer sind. Man sollte nicht versuchen, einem Stier seine Dogmen auszureden. Er braucht sie wie Kleidung und Nahrung, wie sein Dach über dem Kopf. Der Stier spielt nicht mit der Liebe. Da er lange braucht, um sich zu entscheiden, ist seine Entscheidung dann auch so gut wie unwiderruflich. Wer nicht besessen werden will, sollte dem Stiermann oder der Stierfrau gar nicht erst schöne Augen machen. Es ist die landläufige Meinung, dass Stiere „stur” seien. Dabei sollte man bedenken, dass das, worauf der Stier beharrt, garantiert fest begründet ist. Den Stier von der Relativität seiner Anschauungen überzeugen zu wollen, bringt wirklich nichts. Meist bildet er seine Uberzeugungen schon sehr früh aus und behält sie bis an sein Lebensende.
Beim Stier weiß man, woran man ist. Daher ist der Stier grundsätzlich ein idealer Ehepartner. Es geht ihm nicht um Herrschaft und nicht um ständige Willensbekundungen. Wenn er weiß, dass ihm sein Besitz bleibt, so ordnet er sich auch gerne unter. Auch Stier-Männer sind dazu unter diesen Umständen gerne bereit. Die Stier-Mutter ist selbstverständlich ein Inbegriff der Mütterlichkeit. Wie sehr sie sich um ihre Kinder sorgt, dafür liefert die österreichische Kaiserin Maria Theresia ein klassisches Beispiel: Ihre klugen und weltweisen Briefe an ihre Kinder sind ein guter Beleg dafür, dass man auf die festgefügte Meinung kluger Stiere schon einiges geben kann.
Ein stabiles Wertesystem ist es, was der Stier braucht, und dazu sichere wirtschaftliche Verhältnisse. Sind dafür in den äußeren Gegebenheiten auch nur die geringsten Ansatzpunkte vorhanden, so wird er sie begierig aufgreifen und zu einem kompakten geistigen und materiellen System ausbauen. Innerhalb eines solchen Kreises entfaltet er dann eine erstaunliche Kreativität.
Oft ist er der Einzige, der noch eine alte Familientradition fortführt, konstatiert das Stier Geburtshoroskop. Er sollte sich auf Urgesteinsboden ansiedeln — ist dies aber nicht möglich, so sollte er in einer solchen Gegend wenigstens ab und zu Urlaub machen. Ein Garten ist für ihn ein wahrer Jungbrunnen. Je mehr er sich mit Artverwandten umgibt, desto besser ist es für eine umfassende Harmonie. Nur wenn diese Harmonie dauernd gestört ist, entwickelt der Stiergeborene bisweilen eine Bissigkeit, die mit Verbohrtheit eine nicht gerade erfreuliche Mischung eingeht. Doch dies ist nur die negative Kehrseite seines Humors. Solange sein Sarkasmus nicht in Gehässigkeit umschlägt — und dazu braucht es einiges — wirkt er auf die Umgebung herzerfrischend.
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Ein Mensch mit der Geburtssonne im Widder findet sich sein ganzes Leben lang in seinen zentralen Anliegen wesentlich durch den aktiven und kämpferischen Planeten Mars bestimmt. Ein Mensch mit Widdersonne — im Folgenden wie gebräuchlich „Widder” genannt — steht unter dem Prinzip des Anfangs und des Werdens. Sein Zeichen ist das erste des Tierkreises und entspricht – zumindest in unseren Breiten — dem Frühlingsbeginn, mit dem in der Antike auch das Jahr anfing.
Daher ist es die Stärke des Widders, etwas zu beginnen, nicht aber unbedingt, es zu Ende zu führen. Wir treffen unter diesem Zeichen jene Menschen an, die spontan auf uns zukommen, uns offen ihre Zuneigung bekunden oder uns ebenso entschieden ablehnen. Egal, worum es dem Widder geht, er kommt sofort zur Sache und ist bestrebt, dieselbe Aktivität wachzurufen, die ihn beflügelt.
Höflichkeitsfloskeln und Formen gesellschaftlichen Anstands empfindet er im Grunde als äußerst überflüssig, und er bedient sich ihrer auch selten ganz freiwillig. Sein Wesen ist deutliche und gradlinige Schroffheit, die von manchen seiner Mitmenschen als takt- und geschmacklos empfunden wird.
Im Grunde ist jeder Widder ein „lonely wolf”, ein Einzelkämpfer. Der eine erscheint dabei als extrovertierter Eroberer, der andere als introvertierter Individualist. Beiden aber ist eine ausgeprägte Egozentrik gemeinsam. Er ist nicht unbedingt ein Typus, der viel Anteil an seinen Mitmenschen nimmt. Wohl verschreibt er sich gerne einem Ideal — es ist oft sogar ein ausgesprochen menschenfreundliches. Doch er tut dies vor allem aus dem Bedürfnis heraus, für eine Sache auf die Barrikaden steigen zu müssen.
Ein typischer Widder besitzt wenig Geduld. Es kann sein, dass er zunächst jeden von seinen Ansichten überzeugen will. Sein erster Impuls ist, andere für seine Sache zu gewinnen, oder ihnen etwas, was er als schlecht empfindet, auszureden. Doch wenn er nicht sehr bald ans Ziel kommt, sucht er lieber ein anderes Kampfgebiet auf.
Der Weg des Widders führt oft „mit dem Kopf durch die Wand” — dieser Ausdruck ist für ihn schon fast sprichwörtlich geworden. Am meisten nämlich verabscheut er Umwege, so unvermeidbar diese auch manchmal sein mögen. Daher sehen wir diese Menschen häufig am Anfang irgendeiner Entwicklung auftreten, als Anstoßgeber, als dreiste Pioniere, nicht aber als ihre Erhalter.
Der Widder ist kein Materialist. Es ist für ihn keineswegs allein der Nutzen entscheidend, den er aus einer Sache zieht. Auch die Anhäufung von Gütern und Werten, selbst nicht-materiellen, ist seine Sache nicht. Er ist Idealist, wenn auch durchaus im Grunde aus egozentrischen Beweggründen. Er möchte seinen Willen durchsetzen, aber nicht so sehr ihn anderen aufzwingen.
Der Widder ist in seiner absoluten Unkompliziertheit und Unreflektiertheit ein Wesen, dem man schwer ernstlich böse sein kann, meint das Widder Geburtshoroskop.
So wie der Frühlingsbeginn die Natur auf der Stufe des ungebrochenen Stürmens und Drängens bedeutet, ist es beim Widder die jugendfrische Unbekümmertheit, aus der dieses Zeichen ein Leben lang Kraft und Energie schenkt. Dies bedeutet freilich auch, dass stets die Problematik einer gewissen Unausgegorenheit bestehen bleibt. Es ist daher wichtig, dass der Widder auf Leute trifft, die seine Impulse aufgreifen und in geordnete Bahnen lenken.
„Selbst ist der Mann” lautet seine Devise im Widder Geburtshoroskop. Alles aus eigener Kraft zu erreichen, ist sein höchster Ehrgeiz. Sich als Teil einer übergeordneten Kraft oder Bewegung zu fühlen, ist seine Sache nun wirklich nicht.
Dagegen kann er sich in kleinen, überschaubaren Gruppen durchaus wohl fühlen. Hier fällt ihm oft die Rolle des Anführers zu. Nicht unbedingt die des Repräsentanten, sondern die des Motors, der die Gruppe in Bewegung hält, indem er immer wieder die Stoßrichtung vorgibt und die Initiative ergreift.
Er selbst ist alles andere als nachtragend. Seine Reaktionen kommen unmittelbar und schnell, oder sie kommen niemals. Kalt geplante Racheaktionen braucht man bei ihm kaum zu befürchten. Dagegen sollte man sein aufbrausendes Temperament in Rechnung stellen. Manche wundern sich, wie schnell diese Menschen „hochgehen” können. Sie sind durch und durch Choleriker. Aber sie sind auch ebenso schnell besänftigt wie erregt. Zuvor können sie allerdings einigen Schaden angerichtet haben.
Mäßige, aber ausdauernde Kraftanstrengung liegt ihnen weniger. Dies sollten sie auch bei der Wahl einer Sportdisziplin berücksichtigen. So wird der Widder ein ausgezeichneter Skiabfahrtsläufer, aber nur ein mäßiger Langläufer sein.
Viele Widder sind von der Technik fasziniert. Schnelle, präzise, mechanische Abläufe entsprechen ihrer marsischen Grundbefindlichkeit. Auch in der Kunst — und viele Widder haben musische Talente — ist es ihnen in erster Linie an Virtuosität und Präzision gelegen.
Der typische Widder befindet sich in der Welt der Gefühle nicht gerade in seinem Element. Man sollte immer an seinen Willen, nicht aber an seine Empfindungen appellieren. Auch sollte man seine Träumereien nicht mit tiefen Gefühlen verwechseln. Freilich liegt sein Risiko in der Neigung zu Tollkühnheiten und Abenteuern. Viele typische Widder erkennt man schon an den Narben oder Brandmalen, die an ihre abenteuerreiche und gefahrvolle Lebensweise erinnern.
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Widder-Schweine sind die ewigen Kinder, unschuldig und mit offenen Augen und Ohren. Sie sind gutherzig und ein bisschen naiv, das Holz, aus dem reine Toren wie Parzival geschnitzt wurden. Ihre eigene Kraft ist ihnen meist nicht bewusst. Andere mögen sie gern und verzeihen ihnen, wenn sie sich zu Unfug oder Unüberlegtheiten hinreißen ließen, und sie haben viele Freunde. Sex macht ihnen Spaß, Romantik ist ihnen kein Fremdwort, nur Verantwortungsbewusstsein wird wohl nie ihre Stärke werden.
Stier-Schweine sind geduldig und fürsorglich, verantwortungsbewusst und häuslich. Bevor sie sich auf eine Sache einlassen, prüfen sie sie sorgfältig und warten ab. Das gilt auch für alles, was mit Partnerschaft zu tun hat. Wenn ihr Lebensunterhalt gesichert und ihre Wohnung fertig eingerichtet ist, laden sie gern Freunde zu sich nach Hause ein. Sie arbeiten hingegeben und sorgfältig, sind sehr genau, wenn es darauf ankommt. Nur drängen und unter Zeitdruck zu schlampiger Arbeit zwingen lassen sie sich nicht.
Zwillinge-Schweine tragen ihr Herz auf der Zunge, reden frei von der Leber weg und lieben harmlosen Tratsch, ohne je boshaft zu werden. Sie sind schlagfertig, unterhaltsam, daher beliebt, und sind auch wendig genug, um mit vielen Situationen gut fertig zu werden. Wenn sie in einem Beruf arbeiten, der ungeheure geistige Energien und rasche, sicher gefällte Entscheidungen erfordert, dann sind sie in ihrem Element. Diplomatie ist nicht ihre Stärke, aber sie haben kein Problem damit, jemandem die Wahrheit zu sagen, wer immer es auch sei.
Krebs-Schweine gehen Problemen aus dem Wege, denn sie sind ungeheuer verletzlich. Unbequemlichkeiten und Spannungen sind ihnen zuwider, daher streben sie ein gemütliches, gut gepolstertes Heim an, von dem aus sie agieren. Familiäre Sicherheit und Stabilität sind ihnen wahnsinnig wichtig, aber auch zu Menschen, die sie kennen, sind sie nett und anhänglich. Manchmal schaffen sie durch ihre emotionelle Instabilität Verwirrung bei anderen, und ihr Schwanken zwischen Optimismus und Pessimismus ist für andere auf die Dauer anstrengend.
Löwe-Schweine sind warme, offenherzige Wesen, die niemanden hängen lassen, der in Not ist. Ihre Hilfsbereitschaft und ihre Begeisterungsfähigkeit kommen am besten zur Geltung, wenn sie sich geliebt und bewundert fühlen. Sie machen die Dinge gern mit Stil, sind vielseitig begabt und geben gute Vorreiter bei Neuerungen ab. Ihr klarer Verstand äußert sich bei ihnen auch in der Offenheit für Zukunftsweisendes. Familie und Freunde können auf sie zählen, für Menschen, die sie lieben, gehen Löwe-Schweine durchs Feuer.
Jungfrau-Schweine sind eine verwirrende Mischung aus gnadenlosem Analytiker und charmantem Gegenüber. Sie nehmen nichts einfach hin und fragen stets nach den Hintergedanken des Anderen. Eine gute Erziehung halten sie für doppelt wichtig: wegen des tadellosen Benehmens und wegen der Möglichkeit, aufgrund von Bildung und Sachwissen anderen helfen zu können, die dies verdient haben. Das sind jene, die daraus Hilfe zur Selbsthilfe machen. Wer sich passiv beglücken lässt, den lassen sie wieder fallen. Damit wirken diese Schweine vielleicht zunächst kalt und abweisend, doch wer sie besser kennt, der findet in ihnen einen intelligenten und zugleich sinnlichen Partner.
Waage-Schweine hassen nichts so sehr wie Streit, Probleme, einen schlechten Eindruck zu machen und unästhetische Umgebungen. Ihr Harmoniebedürfnis äußert sich also auf vielen Ebenen, und eine große Gefahr liegt in ihrer Unfähigkeit, Nein zu sagen. An Zusammenarbeit mit anderen und der Anerkennung durch andere liegt ihnen sehr viel, und ehe sie aus einer Partnerschaft (auch einer geschäftlichen) aussteigen und ihre Sache allein machen, lassen sie sich lieber eine Weile auf Dinge ein, die ihnen eigentlich widerstreben. Als Diplomaten und Verhandler sind sie in ihrem Gebiet. Wenn sie noch lernen, Entscheidungen rascher zu fällen und ihre Grenzen zu finden, werden sie auch weniger oft ausgenutzt.
Skorpion-Schweine sind für Wettbewerbsdenken sehr offen und gehen wie ein Vulkan durchs Leben, der stets kurz vor dem Ausbruch ist. Heißblütig und hitzköpfig, sind sie zwar ständig bemüht, aufrecht und geradeheraus zu handeln, doch ihre Gefühle gehen oft mit ihnen durch. Wer sich auf eine Beziehung mit ihnen einlässt, wird sich vermutlich bald nach einem neuen Partner umsehen müssen, doch die Zeit, die diese Beziehung andauert, wird er so schnell nicht vergessen!
Schütze-Schweine sind nette, abenteuerlustige Zeitgenossen, die mit so viel Neugier und gutem Willen in die Welt gehen, dass sie auch nicht den Funken von Argwohn in sich tragen und für Intrigen einfach nicht geeignet sind. Hochintelligent und wandelbar, sind sie für Teamwork ebenso geeignet wie zur Lösung von Aufgaben auf eigene Faust – nur abwechslungsreich muss es sein. Großzügig und umsichtig anderen gegenüber, hassen sie jede Art von Fessel, und am glücklichsten sind sie, wenn sie ihre etwas unkonventionelle Art frei ausleben können – im Beruf und im Privatleben.
Steinbock-Schweine strahlen starke Autorität aus. Sie greifen die Gelegenheiten auf, die andere übersehen haben, sie gehen Verhandlungen geradeheraus und ohne überflüssige Schnörkel an, und Macht und Wohlstand ist ihnen selbstverständlich – sei es, weil sie damit andere beeindrucken wollen, sei es, weil sie selbst gern ein bisschen Luxus um sich haben. Wen sie lieb haben, den beschützen sie vor der großen Welt, und er sollte sich bitte auch beschützen lassen.
Wassermann-Schweine sind ernsthaft, doch exzentrisch, dabei aber tolerant, ehrlich und offen. Das hat zur Folge, dass sie von den meisten Menschen gemocht werden. Sie bleiben anderen jedoch immer etwas fremd und lassen sie nicht wirklich an sich heran. Sie sehen die Dinge manchmal aus einer ungewöhnlichen Perspektive, was sich fruchtbar äußert, und auch im Berufsleben führt das zu kreativem Umgang mit sich rasch ändernden Anforderungen und Technologien. Wer sich in ein solches Schwein verliebt, der muss sich auf alles gefasst machen, aber es wird sicher eine fröhliche, charmante Partnerschaft.
Fische-Schweine sind ausgesprochen warmherzig und liebevoll. Ihnen fehlt aber die Willenskraft, Nein zu sagen, eher setzen sie sich mit ihrer von grundauf netten, hilfsbereiten Art für andere bis an den Rand ihrer Kraft ein. Sie sind auch offene, großzügige Gastgeber, irgendwie setzen sie sich mit Freundlichkeit durch, missbraucht wird ihre Güte höchst selten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einem Pflege- oder Heilberuf tätig sind, ist sehr groß. Sie sollten ab und zu daran denken, dass es im Leben nicht nur die anderen gibt.
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Widder-Hunde sind die besten Wachhunde, die man sich denken kann. Sie gehen dabei zwar manchmal etwas zu weit, aber dafür kann man sich auf sie verlassen. Dass sie irgendwann einmal im Unrecht sein sollten, können sie sich nicht vorstellen. Ihre eigenen Überzeugungen verteidigen sie hartnäckig, und ihr Bemühen um Gerechtigkeit und Fairness endet dort, wo sie bei anderen nicht auf die gleiche Gerechtigkeit und Fairness stoßen. Wenn sie jemanden lieben, stehen sie zu ihm, solange er auch zu ihnen steht.
Stier-Hunde sind treu und halten zu ihren Freunden durch Dick und Dünn. Flexibilität ist nicht ihre Stärke, sich wandelnde Werte ebenfalls nicht, doch da diese Hunde durchaus tolerant sind, fällt ihr eigenes konservatives Beharren auf Althergebrachtem nicht weiter störend auf, sofern man sie nicht zu heftig drängt. Wenn das geschieht, können sie explodieren, und dann wehe ihrem Gegner! Solange sich alle nach ihren Regeln verhalten, sind sie hingebungsvolle Liebhaber und treue, fürsorgliche Partner. Untreue können sie jedoch nicht leiden, und sie wittern sie sehr rasch.
Zwillinge-Hunde haben für alles auf der Welt eine Erklärung – die allerdings ständig wechselt. Das macht nichts, denn irgendwann trifft die gerade aktuelle Fassung den Kern der Sache. Sie bemühen sich um Gerechtigkeit und Offenheit, versuchen jedoch ständig, alles auf einen Nenner zu bringen. Wenn sie psychologisches Verständnis mit ethisch wertvollen Aufgaben verbinden können, sind sie glücklich. Aus dem Bauch handeln sie eher nicht, und Dinge auf sich beruhen zu lassen, ist nicht ihre Art.
Krebs-Hunde stehen zu den Werten Familie, Partnerschaft und Häuslichkeit wie sonst wohl niemand. Stabilität, Kontinuität und Wohlbefinden hängen für sie eng mit einem glücklichen und harmonischen Familienleben zusammen. Ihre Familie geht ihnen daher über alles, sie überhäufen sie mit liebevoller Zuwendung und stopfen die Kinder voll mit ihren Wertvorstellungen. Auch ihren Freunden gegenüber sind sie ungeheuer loyal. Klares, distanziertes Denken ist nicht ihre Stärke. Wenn sie nicht gerade schlechter Laune sind, sind sie ausgesprochen altruistisch.
Löwe-Hunde sind direkt und aufrecht, gerecht und lebensfroh. Manipulation und Steuerung ist ihnen zutiefst zuwider, und sie lassen sich nicht auf Werte wie Diskretion oder Sparflamme herunterschrauben. Voller Lebenslust gehen sie jede Situation schwungvoll an und fahren meist sehr gut dabei. Wenn sie gut gelaunt sind, merkt es auch ihre Umgebung, doch ihre schlechte Laune bekommen die anderen ganz genauso zu spüren. Wo sie geliebt und beachtet werden, sind sie großzügige und leidenschaftliche Partner und erfolgreiche, ernstzunehmende Geschäftsleute – diese Hunde bellen viel und gern.
Jungfrau-Hunde leben nach einem komplizierten Sittenkodex, den nur sie genau verstehen, dessen Einhaltung ihnen aber sehr wichtig ist. Ihren Maßstab tragen sie in jede beliebige Situation hinein, und damit setzen sie ihre Umgebung manchmal ganz schön unter Stress. Anderen zum Trost sei es gesagt: Die strengsten Maßstäbe legen diese Hunde an sich selbst an. Mit Geld sind sie nicht kompromittierbar, daher ist es für sie sehr wichtig, eine Arbeit zu haben, mit der sie sich identifizieren können und bei der persönliche Integrität gefragt ist. Es ist schwer, ihnen wirklich nahe zu kommen. Herzlichen Glückwunsch demjenigen, dem es gelingt!
Waage-Hunde möchten unbedingt gefallen und den Erwartungen anderer gerecht werden. Sie können nicht Nein sagen, und das führt bisweilen zu Problemen, besonders dann, wenn sie hinterher merken, dass sie sich eigentlich auf etwas eingelassen haben, was ihnen zutiefst gegen den Strich geht. Als Rechtsanwälte, Richter und bei zähen Verkaufs- und sonstigen Verhandlungen können sie ihre Fähigkeiten ideal einbringen, zu denen auch ein ausgeprägtes Gefühl für soziale Gerechtigkeit gehört. In privaten Dingen werden sie zum ästhetisch empfindenden, idealisierenden romantischen Träumer.
Skorpion-Hunde sind zwischen ihrem Bemühen um Rationalität und vernünftiges Handeln und starken emotionalen Bedürfnissen hin- und hergerissen. Ohne innere Beteiligung geht bei ihnen gar nichts, und oft spielt ihnen ihr »Bauch« einen Streich. Das gilt auch für den Bereich der Treue – Seitensprünge sind bei ihnen an der Tagesordnung, es ist aber wichtig, dass ihr Partner sie nicht ernster nimmt als notwendig. Im Beruf arbeiten sie lieber allein, wirken bisweilen sogar bissig, sie können aber auch sehr empfindsam sein.
Schütze-Hunde sind am glücklichsten, wenn sie weit entfernte Horizonte erforschen dürfen, sei es auf einem Ozeandampfer, sei es auf geistigen Reisen. Die verschiedenen moralischen, ethischen und kulturellen Standpunkte in der Welt faszinieren sie, und am liebsten würden sie sie alle ausloten. Fairness und Gleichberechtigung sind ihnen ein Bedürfnis, ihr Gerechtigkeitsempfinden ist sehr ausgeprägt und sensibel. Wenn sie es schaffen, das Leben nicht nur in Schwarzweißmalerei anzusehen, können sie es als Juristen und Gelehrte weit bringen. Ihr Liebesleben ist ihnen nicht so wichtig wie eine neue Erfahrung.
Steinbock-Hunde sind nicht sehr flexibel oder tiefsinnig, doch da sie fest davon überzeugt, sind, in der besten aller möglichen Welten zu leben, bauen sie auf dieser Basis ruhig und zuverlässig ihre Existenz auf. Nicht sehr optimistisch angelegt, verlassen sie sich am liebsten auf sich selbst, und bis sie eine gesicherte Existenz aufgebaut haben, wirken sie gestresst und gereizt. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie sich um ihren Wohlstand keine Sorgen mehr zu machen brauchen, können sie sich zurücklehnen und zum Menschenfreund werden.
Wassermann-Hunde haben ihr eigenes Weltbild, und damit sind sie auch ganz glücklich. Sie kommen ohne viele Freunde aus, halten sich selbst für fair und gerecht und lassen anderen theoretisch gern die Freiheit, die sie für sich selbst benötigen. Es dauert daher sehr lange, ehe sie eine Beziehung eingehen, und auch darin werden sie immer etwas wie ein streunender Hund wirken. Doch können sie auch sehr liebevoll sein, wenn sie nirgends eine Leine oder Fessel sehen. Kommunikation ist ihre Stärke, und geistige Anregungen sind ihnen wichtig.
Fische-Hunde sind sehr empfänglich für die leisen Zwischentöne in menschlichen Gesprächen und die atmosphärischen Stimmungen in einem Raum oder einer Beziehung. Sie leiden darunter, wenn das, was jemand sagt, nicht mit dem, was sie nonverbal wahrnehmen, übereinstimmt. Ihr eigener Wille ist nicht sehr ausgeprägt – stattdessen sind sie bemüht, immer alles richtig zu machen und werden vor lauter Unvereinbarkeit aller Anforderungen, die sie mit ihrer Sensibilität wahrnehmen, leicht nervös. Dennoch, in helfenden und heilenden Berufen sind sie glücklich. Als Partner brauchen sie eine feinfühlige zarte Seele, sonst werden sie selbst zu häufig verletzt.
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Widder-Hähne möchten unbedingt die Herren im Hühnerhof sein, und dafür sind sie auch prädestiniert. Als Frühaufsteher haben sie die besten Körner bereits aufgepickt, ehe die anderen überhaupt aus den Federn sind, und so tanken sie jede Menge freie Energie für Hahnenkämpfe. Wenn es ihnen gelingt, sich zu zwingen, eine Angelegenheit bis zum Ende zu durchdenken, haben sie alle Aussichten auf Erfolg. Sie brauchen lange, bis sie sich für einen Partner entscheiden, und Sex macht ihnen viel Spaß. Doch wenn sie einmal den Partner fürs Leben gefunden haben, ist dies zweifellos ein besonders elegantes und attraktives Gegenüber.
Stier-Hähne sind toleranter und beständiger als andere Hähne, sie benötigen auch nicht die Bestätigung durch den täglichen Kampf, um zu wissen, dass sie die Herren der Lage sind. Als blendende Organisatoren haben sie ihr Leben fest im Griff, sie überlassen nichts so leicht dem Zufall. Auch nicht den Eindruck, den sie auf andere machen. Für ihr perfektes Outfit sind sie bereit, schwer zu arbeiten, denn ihre elegante Kleidung und ein Leben auf großem Fuß, wie sie es lieben, kostet einiges an Geld. Als Partner sind sie recht besitzergreifend, aber nicht stur.
Zwillinge-Hähne bringen viel Bewegung ins Leben der Menschen, mit denen sie zu tun haben. Sie verfügen über scharfen Intellekt und sind beständig in Bewegung, lassen sich jedoch nicht in langatmige Diskussionen über des Kaisers Bart verstricken. Ihr Bedürfnis, sich bei den richtigen Gelegenheiten im richtigen Licht blicken zu lassen, hält sie beständig in Bewegung; mit häuslichem Kleinkram werden sie sich nicht lange abgeben. Dennoch brauchen sie viel Bewunderung und Verständnis.
Krebs-Hähne sind ein Widerspruch in sich. Das klassische kopflose Huhn, ohne jedes Selbstbewusstsein, ohne klaren Verstand, das sich nur von seinen tief verborgenen Gefühlen treiben lässt- so etwa könnte eine sehr kritische Beschreibung dieses Typs lauten. Ihr Gefühl der Unsicherheit bereitet ihnen aber tatsächlich Probleme, und unter seinem Einfluss werden sie melancholisch, eitel oder egoistisch -je nachdem. Auf ihre eigene verschrobene Weise sind sie jedoch nicht ineffizient und recht gut organisiert, haben ein gutes Gedächtnis und sind nur sehr anfällig für Schmeicheleien durch falsche Freunde.
Löwe-Hähne wollen glänzen, brillieren und strahlen. Jede Frage, warum sie etwas gerade so machen, wie sie es tun, empfinden sie als ungerechtfertigte Einmischung in ihre großherrschaftlichen Angelegenheiten. Wo sie auf genug Anerkennung und Applaus stoßen, ist mit ihnen gut auszukommen. Diplomatie und Takt sind nicht ihre Stärke, das gehört für sie zu den Kleinigkeiten, mit denen sie sich am liebsten gar nicht erst abgeben. Großangelegte Pläne und weitgespannte Vorhaben, mit denen sie andere beglücken wollen, sind das Gebiet, in dem sie sich zu Hause fühlen.
Jungfrau-Hähne sind die Organisationstalente schlechthin, Effizienz ist ihr Metier, auch noch kleinste Details finden ihre Aufmerksamkeit. Da sie dabei erfrischend direkte, wohlfundierte Ansichten einbringen, sind sie erfolgreich und anerkannt. Wo die Anerkennung ausbleibt, ziehen sie sich von der Welt zurück, was die Welt ärmer macht. Ihr Qualitätsbewusstsein und ihre Präzision sichern ihnen in Berufen, in denen es auf Genauigkeit und verantwortungsbewusste Kontrolle ankommt, große Anerkennung.
Waage-Hähne sind feinfühlige Menschen mit einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik und das, was sich gehört. Intelligent und diplomatisch, immer korrekt und angemessen gekleidet, steht ihnen ein weites Betätigungsfeld offen. Zudem sind sie teamfähig, und auch wenn sie manchmal so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass es ewig zu dauern scheint, bis sie eine Entscheidung gefällt haben, sind sie aufmerksame Partner und einfühlsame Liebhaber.
Skorpion-Hähne sind machtbewusst, wollen auf jeden Fall bemerkt werden und auf allen Ebenen siegen. Sie beherrschen den Hühnerhof auch, indem sie Sex und Macht verbinden, doch ihren Hennen wird es sicher niemals langweilig mit ihnen. Große Meister der Ausdauer sind sie gerade nicht, doch erfolgreich, wenn es darum geht, etwas durch viel Einsatz zu erreichen. Was sie sagen, hat meist Hand und Fuß, und was sie mit Witz und Schlagfertigkeit nicht erreichen können, gelingt ihnen mit Hilfe ihres Stachels und ihres Sporns.
Schütze-Hähne nehmen kein Blatt vor den Mund, sind als Diplomaten eine Katastrophe und formulieren die Dinge meist so, wie sie sind. Gelegentlich lieben sie es, etwas zu philosophieren. Meist ist ihr Outfit erdverbunden und praktisch, stets der Situation angemessen und nie überkandidelt. Sie reisen gern und unterhalten sich gern mit ihresgleichen, sind weltoffen und haben oft Partner aus einer fremden Kultur. Wenn sie einen Beruf ausüben müssen, der sie zum Stillsitzen vergattert, sind sie kreuzunglücklich – Abwechslung und frische Luft ist ihnen ein Bedürfnis.
Steinbock-Hähne haben ein gutes Gespür für gesellschaftliche Zusammenhänge und wissen sehr gut, wie sie sich darin Respekt verschaffen. Sie sind sachlich und eher konservativ, wirken vertrauenswürdig, seriös und respektabel, und da sie wie alle Hähne hart arbeiten können, ist ihnen der geschäftliche Erfolg sicher. Als Angestellte sind sie unterfordert, denn sie zerbrechen sich ohnehin ständig den Kopf ihres Chefs. Als Ehepartner sind sie treu und zuverlässig, Abenteuerlust liegt ihnen fern.
Wassermann-Hähne verwirren andere mit ihrer ungewöhnlichen Art und Weise, die Dinge anzugehen. Sie sprühen vor Exzentrizität, sind stets für Überraschungen gut und lassen sich so schnell in kein Korsett pressen. Mit den meisten Menschen kommen sie prima zurecht, und da sie auf ihre eigenen Leistungen stolz sein können, leiden sie meist auch nicht unter überflüssigen Minderwertigkeitskomplexen. Sie benötigen einen anspruchsvollen Job, in dem sie mit Menschen in ungewöhnlichen Situationen zu tun haben, darin können sie ihre eigenen Fähigkeiten am glücklichsten einsetzen.
Fische-Hähne sind empfindliche, sensible Seelen, sind verwundbar und keineswegs so selbstsicher wie andere Hähne. Erst wenn sie sich eine abgesicherte, stabile private und häusliche Umgebung geschaffen haben, ändert sich das, sie können sich entspannen und werden zu liebenswerten Geschöpfen, mit denen man viel Spaß haben kann. Als Heiratspartner sind sie daher sehr gefragt, und sie geben auch prachtvolle Dauerpartner ab. Wenn man sie in die Ecke treibt, kämpfen sie zwar, aber lieber ist es ihnen, Öl auf die Wellen zu gießen und Dinge friedlich anzugehen.
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Widder-Affen sind kämpferischer als andere Affen, doch dabei geht es weniger um Prestige- und Machtgewinn, als vielmehr darum, nur keine Gelegenheit zu Spaß und Vergnügen auszulassen. Sobald ihnen diese Sache langweilig wird, wenden sie sich einer anderen zu. Intrigen liegen ihnen nicht, sie ziehen einen -direkten, wenn auch heftigen Wortwechsel vor. Ihre unnachahmliche Energie und Neugier befähigen sie allerdings dazu, auf vielen Gebieten erfolgreich zu werden. Wer jedoch von ihnen friedliche Beständigkeit erwartet, wartet vergebens.
Stier-Affen verbinden in grandioser Weise Umsicht, Planung und Kreativität miteinander. Sie arbeiten sehr effizient, wenn es um Geld und den Einsatz ihrer Energie geht, und sie finden auch nichts dabei, ihr Sparbuch zu füllen -schließlich könnte das nächste Projekt eine Finanzspritze benötigen! Doch von dem Vorwurf einer gewissen Habgier kann man sie auch nicht freisprechen. Wer nichts dagegen hat, im Inventar eines Menschen unter den Posten, die das Leben attraktiv machen, geführt zu werden, der erlebt mit dem Stier-Affen eine tiefsinnige, von Treue geprägte Beziehung.
Zwillinge-Affen sind die geistigen Spitzensportler schlechthin. Es fällt ihnen sehr schwer, bei einer Sache zu bleiben, so sehr ist das Denken von mehreren Dingen gleichzeitig ihre zweite Natur geworden. Bisweilen verheddern sie sich selbst in den vielen Gedankenfäden in ihrem Kopf, an denen sie gleichzeitig spinnen. Dabei wirken sie sehr flatterhaft und unkonzentriert, und sie müssen sich regelrecht disziplinieren, um einmal eine Sache zu einem Abschluss zu bringen. Ihr Partner braucht einen langen Atem und viel Beständigkeit, dann wird er mit großzügiger Liebe (wenn auch nicht immer romantischer Treue) belohnt.
Krebs-Affen sind schwierige und schillernde Charaktere, sensibel, unbeständig und launisch. Nur wenn sie sich sehr wohl fühlen, können sie ihren Charme und eine gewisse Großzügigkeit zeigen. Im tiefsten Innern ihres Herzens ist ihnen Loyalität und Treue ein Bedürfnis – doch nach außen hin wirken sie oft unnahbar. Ihr gutes Gedächtnis und ihre sachbezogene Intelligenz befähigen sie zu Aufgaben, bei denen Sorgfalt und eine gewisse geistige Beweglichkeit erforderlich sind. Doch damit sie über sich selbst hinaus wachsen, müssen sie das Gefühl haben, dass sie auf emotionaler Ebene vollständig aufgefangen werden.
Löwe-Affen stehen gern im Mittelpunkt. Sie haben einen ansteckenden Humor, unterhalten andere sehr gern und gut mit sprühendem Witz und amüsanten Berichten über eigene Abenteuer. Sie können nur eines nicht leiden: wenn man sie nicht beachtet. Dann werden sie schlechtgelaunt und reizbar. Sie sind direkt und suchen den Wettkampf mit anderen, und in Berufen, in denen man Bildung und Gewandtheit braucht, um immer neuen Anforderungen gerecht zu werden, blühen sie auf. In einer Liebesbeziehung wird dieser Affe zum hingebungsvollen, tiefgründigen Liebhaber, der nur gegen Dummheit allergisch ist.
Jungfrau-Affen sind so clever, dass sie manchmal sogar sich selbst austricksen. Das Verhalten anderer zu durchschauen fällt ihnen sehr leicht, sie haben eine rasche Auffassungsgabe und verzetteln sich nur manchmal in nebensächlichen Geheimnissen. Als Lehrer können sie etliche ihrer Fähigkeiten ausgezeichnet einsetzen, aber auch in anderen Berufen, in denen komplexes Denken gebraucht wird. Nach außen hin mögen sie kalt und berechnend erscheinen, doch dieser Eindruck täuscht – wenn man sie lässt, können sie sehr liebevoll und charmant sein.
Waage-Affen sind Meister der sozialen Beziehungen. Sie legen Wert darauf, mit jedem zurecht zu kommen, und das gelingt ihnen auch. Vielleicht sind sie dabei nicht sehr tiefgründig, doch jedenfalls diplomatisch genug, um alle zufrieden zu stellen. In der Werbung und dem PR-Bereich sind sie in ihrem Element, denn dort ist meist Teamwork erforderlich, und das ist die Art zu arbeiten, die ihnen am meisten liegt. Wenn sie ab und zu daran denken, dass nicht wirklich jeder auf der ganzen Welt sie lieben muss, können sie sehr liebenswert sein.
Skorpion-Affen gelten als die feurigen Liebhaber schlechthin – böse Zungen behaupten, die Betonung liege auf Feuer und nicht so sehr auf lieb. Langweilig ist ihren Partnern jedenfalls nicht mit ihnen. Diese Affen neigen zu der Ansicht, die Welt bestehe aus Intrigen, und um sich zu schützen, stricken sie selbst eine nach der anderen. Vertrauen ist mithin nicht ihre Stärke, und auch im Geschäftsleben halten sie die Zügel Heber fest in der Hand. Zwar werden sie auf diese Art nicht oft hintergangen, doch es kostet sie viel unnötige Zeit und Energie, die sie besser mit angenehmen Dingen des Lebens verbringen könnten.
Schütze-Affen sprühen nur so vor Ideen und neuen philosophischen Gesichtspunkten, die sie je nach den Erfordernissen der Situation umformulieren und abwandeln. Die Welt ist für sie ein einziger Abenteuerpark, in dem sie alle Möglichkeiten der Erfahrungen mit anderen Menschen und Kulturen suchen. Wenn sie nicht ständig gefordert sind, langweilen sie sich rasch, und dann richten sie Unfug an. Am besten ist es, sie suchen sich einen extremen Beruf, dessen ständige Abwechslung viele andere überfordern würde.
Steinbock-Affen suchen den Erfolg. Wo er ausbleibt, leiden sie, ausführlich und ernsthaft. Sie sind mit Abstand die ernsthaftesten und verantwortungsbewusstesten aller Affen. Ihre Ziele sind genau umschreibbar, und sie führen die Dinge mit Intelligenz und Beharrlichkeit meist zum Ende, ehe sie sich einer neuen Sache zuwenden. Flirten macht ihnen großen Spaß, doch wenn sie jemanden lieben, tun sie das sehr umfassend und ernsthaft.
Wassermann-Affen sind wie Quecksilberkugeln: Man weiß nie, wo sie gerade stecken und was sie gerade aushecken. Sie lassen sich nicht in die Karten schauen, sind wendig und flink und ständig auf Neues aus. Wenn ihr sprühender Geist nichts zu tun bekommt, verkümmern sie. Was anderen jedoch wie unerklärliche Wechselhaftigkeit erscheint, ist in ihren eigenen Augen eine logische, direkte Reaktion auf die ständig wechselnden Erfordernisse des Lebens. Sie sind am glücklichsten, wenn sie das Gefühl haben, dass sie geliebt und geschätzt werden, auch wenn sie das niemals zugeben würden.
Fische-Affen wirken nicht so clever wie ihre Brüder, sie scheinen auch nicht ständig etwas auszuhecken. Doch darf man sie deshalb keineswegs unterschätzen: Ihre Stärke ist die Wahrnehmung durch Intuition, und ihre Denkvorgänge laufen etwas anders ab als die anderer Affen. Wenn man sie lässt, arbeiten sie effizient und kreativ. Da ihnen an entspannten menschlichen Kontakten gelegen ist, entwickeln sie bisweilen Charme und Liebenswürdigkeit, um anderen zu gefallen, und dann können sie auch wunderbar romantisch sein.
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Widder-Ziegen stehen immer ein wenig außerhalb der Herde – auch wenn sie sie dringend benötigen, um ihr Bedürfnis nach Wärme und Sicherheit zu stillen. Im Verhältnis zu anderen Ziegen sind sie bemerkenswert unbeugsam und hartnäckig, und es kann auch einmal Gewitter geben. Nachgeben liegt nicht in ihrer Natur, aber sie überfahren andere Menschen auch nicht und setzen am liebsten ihren Charme ein, wenn sie ein Ziel erreichen wollen.
Stier-Ziegen sind anhänglich und treu, ausgesprochene Familienmenschen, und sie legen großen Wert auf finanziell und emotional stabile Beziehungen. Sie sind geduldig und gehen am liebsten keinerlei Risiko ein, doch wenn man sie reizt, zeigen sie ihre Hörner sehr wohl. Vorsichtig tasten sie sich an Aufgaben sowie an Beziehungen heran. Voller Angst, in ihren tiefen Gefühlen verletzt zu werden, warten sie lange, ehe sie sich erklären. Doch wenn sie sich ihrer Sache sicher sind, stehen sie beharrlich und unverrückbar zu ihrer Entscheidung und zu ihrem Partner.
Zwillinge-Ziegen wirken stets ein wenig zerstreut. Sie haben immer etwas anderes im Kopf als man glaubt, sie wirken immer geistig beschäftigt, wenn nicht sogar nervös. Ihrer Umgebung begegnen sie mit wacher Neugier, sind aber nicht von ihr abhängig. Wo sie ihre Originalität einbringen können, machen sie Karriere und wachsen mit ihren Aufgaben. Wenn sie hingegen nicht gefordert werden, verkümmern sie, werden träge, entscheidungslos und geschwätzig. Sie lachen gern und pflegen ihren Freundeskreis, gehen aber nicht darin verloren.
Krebs-Ziegen sind unglaublich sensibel, empfindsam und feinfühlig. Dabei laufen sie Gefahr, dass man ihre eigenen Gefühle schlicht nicht erkennt, so gut sind sie versteckt. Da sie ihr Selbstbewusstsein aus der Zahl derjenigen Personen beziehen, die sie lieben, ist Frust fast vorprogrammiert. Wenn man sie liebevoll ummantelt, aber zu nichts drängt, gehen sie erfolgreich ihren Weg -auch wenn andere daran verzweifeln mögen, dies als Weg oder Gehen zu bezeichnen. Doch Vorsicht: Auch diese Ziegen haben Hörner, und die Scheren des Krebses sind nicht nur zur Zierde da. Wer sich die Mühe macht, dreimal hinzuschauen, gewinnt einen liebevollen, sanften, familiären Partner.
Löwe-Ziegen sind die einzigen Ziegen, die extrovertiert genug sind, sich mitten auf einer Bühne wohl zu fühlen, und ihre persönliche Ausstrahlung ist stark genug, die Unsicherheit, die dahinter steht, zu überstrahlen. Mit ihrer Meinung über andere halten sie nicht hinter den Berg, tun dies aber humor-und liebevoll. Ihre Energie weckt die Bewunderung anderer, und sie gewinnen leicht Anhängerschaft. Ehe man sie sich zum Feind macht, sollte man sich die Sache besser dreimal überlegen, wenn man sie zum Freund hat, hat man einen starken und zugleich einfühlsamen Verbündeten. Sex ist ihnen sehr wichtig, und sie lassen auf der Suche nach dem idealen Partner so manches gebrochene Herz hinter sich.
Jungfrau-Ziegen sind die klassischen heimlichen Helden. Sie sind besonders hilfsbereit und altruistisch, streben nach Perfektion auch in dieser Hinsicht und tun alles in ihrer Macht Stehende, damit es anderen besser geht – doch alles ohne viel Aufhebens und Getue um ihre eigene Person. Sie sind qualitäts-bewusst, stellen hohe Ansprüche an sich und andere und richten auch ihre Wohnung entsprechend sorgfältig ein. Als liebevolle Partner und fürsorgliche Eltern sind sie ebenso erfolgreich wie in Berufen, in denen ihr klarer Verstand gefragt ist. Wo sie sich nicht anerkannt fühlen, werden sie zu brillanten Nörglern.
Waage-Ziegen legen großen Wert auf den äußeren Eindruck, den sie vermitteln. Stets wollen sie untadelig und wie aus dem Ei gepellt erscheinen, und daher sind sie auch für viele repräsentative Aufgaben wie geschaffen. Sie sind keine Einzelgänger, sondern arbeiten lieber mit anderen zusammen – auch im Privatleben übrigens. Sie wissen sehr wohl, wie viel Kraft ihnen eine Beziehung geben kann und streben sie an. Wenn es ihnen gelingt, ihre Entschlusslosigkeit zu überwinden, können sie in verschiedenen Berufen, die mit Öffentlichkeit zu tun haben, sehr erfolgreich sein.
Skorpion-Ziegen besitzen erstaunliche Willenskraft, und sie sind auch bereit, sie jederzeit einzusetzen. Widerstand ist ihrer Ansicht nach dazu da, beseitigt zu werden, und dass sie eigentlich verständnisvolle Wesen sind, ist bei diesen Ziegen nicht leicht zu erkennen. Ihr Sexualleben ist, gelinde gesagt, abenteuerlich, ihr Eheleben desgleichen, Leidenschaft und Turbulenz sind angesagt. Wenn man sie sich zu Feinden macht, werden sie eiskalte, gnadenlose Rachegeister – Hörner gepaart mit dem giftigen Stachel gemahnen zur Vorsicht.
Schütze-Ziegen halten es auch ganz gut einmal ohne ihre Herde aus, für eine Weile jedenfalls. Sie sind risikobereit, offen heraus und ehrlich in ihrer Ansicht über andere, erwarten aber von anderen auch dieselbe Offenheit. Zum Glück sind sie weniger empfindlich als andere Ziegen. Reisen und Bewusstseinserweiterungen sind für sie ganz wichtig, neue Sehweisen und die Bekanntschaft von interessanten Leuten desgleichen. Wenn sie ganz ehrlich sind, benötigen sie gerade die Mischung aus der Sicherheit des heimischen Herdes und der Abwechslung eines abenteuerlichen Lebens, um glücklich zu sein.
Steinbock-Ziegen haben ein ausgeprägtes Gespür für Tendenzen und Strömungen der Zeit, und sie zögern nicht, sie aufzugreifen und für sich nutzbar zu machen. Besonders auf dem finanziellen Sektor macht sich diese Einstellung fruchtbar bemerkbar, und da ihnen weltliche Güter und Reichtümer als Zeichen ihres Wohlbefinden sehr wichtig sind, investieren sie in diesen Bereich auch einiges an Mühen. Menschliche Beziehungsebenen, wenn sie gar zu subtil sind, bleiben da eher auf der Strecke. Nur wenn sie sich selbst bei anderen sehr sicher fühlen, wagen sie es, aufzumachen und ihre Gefühle zu zeigen.
Wassermann-Ziegen sind anderen gegenüber hilfsbereit, bewahren dabei aber stets eine gewisse Distanz. Sie sind frei von Dünkel, fühlen sich auch wohl mit der Menschheit brüderlich verbunden, doch nur wenige Menschen können von sich behaupten, dass sie eine Wassermann-Ziege wirklich gut kennen. Mit ihrer exzentrischen Art bleiben sie vielen verschlossen und wirken stets etwas geheimnisvoll. Obgleich auch ihnen eine gewisse Häuslichkeit nicht abzusprechen ist, brauchen sie für Ziegen ungewöhnlich viel Freiheit. Im Beruf ist ihnen die gegenseitige Befruchtung mit interessanten Kollegen sehr wichtig.
Fische-Ziegen konzentrieren sich mit all ihrer außergewöhnlichen Sensibilität auf Dinge, die andere Menschen noch nicht einmal wahrnehmen, und scheinen daher stets wie auf einem anderen Planeten zu leben. Atmosphäre ist ihnen sehr wichtig, Stimmungen anderer Menschen erleben sie sehr bewusst, Streit ist ihnen verhasst. Sie fühlen sich nur dann wohl, wenn sie auf geregelte finanzielle Angelegenheiten und stabile persönliche Beziehungen zurückgreifen können. Wo diese fehlen, werden sie verwirrt und ärgerlich, wenn sie nicht zurande kommen. Sind sie aber vorhanden, entpuppen sich diese Ziegen als kreative, geistvolle und vergnügliche Gegenüber.
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