Die Wassermann-Frau in der Liebe
Sie hat es in einer nüchternen, technokratisch und männlich-orientierten Welt leicht, sich mit den kosmischen Gegebenheiten ihres männlichen Luftzeichens auseinanderzusetzen und sich dessen Talente und hochgeistigen Begabungen ungezwungen zu bedienen. Dass es oft auf Kosten ihrer natürlichen Weiblichkeit geht, kann sie verhältnismäßig leicht verschmerzen.
Eine echte und aufopfernde Mutter für die Kinder ihres Geliebten wird sie in den seltensten Fällen spielen wollen. Liebt sie es doch viel mehr, ungebunden und emanzipiert ihren sinnlich-emotionalen Bedürfnissen direkt und erfolgssicher nachzugehen. Das macht unsere Wassermann-Frau so herrlich unkompliziert im Umgang mit den Männern, und diese wissen es auch zu schätzen. Doch sie hat auch ihre Allüren und Besonderheiten im zwischenmenschlichen Umgang, die beachtet werden sollten.
Die größte Schwierigkeit auf dem Weg zur vollendeten partnerschaftlichen Harmonie ist das trotzige, Wassermann-typische Festhalten an der langsam erworbenen Persönlichkeitsstruktur, die sie nicht Hals über Kopf durch eine Liebesaffäre aufs Spiel setzen will.
Aber auch im alltäglichen „Eheleben” spielt sie ungern die Rolle der treu sorgenden Eva am heimischen Herd und verlangt in allen Bereichen Gleichberechtigung, sei es im Beruf, in der Freizeit und im Liebesleben. Liebend gerne bedient sie sich ihrer natürlichen weiblichen Waffen, um daheim oder auch im Beruf zum gewünschten Erfolg zu kommen.
Für unsere seelisch-emotional unterkühlte Wassermann-Frau ist es daher ein Leichtes, sich von Partner zu Partner zu hangeln, um die jeweilig besten Angebote geschickt und clever für sich auszunutzen. Dies bringt ihr auf dem Markt der freien Herzen den Ruf einer männerfressenden „Emanze” ein, mit der „mann” es nicht leicht hat, ungeschoren davonzukommen. Nur der wahrhaft tapfere und unerschrockene Held sollte ein „Techtelmechtel” mit ihr anzetteln. Sensible, schüchterne Gefühlstypen und Träumer haben bei ihr keine Chance. Sie braucht einen exklusiven, imposanten Vollblut-Mann.
Die hohen Ansprüche, die sie an sich und ihr Leben stellt, soll auch ihr Liebster in einer nicht zu engen Partnerschaft erfüllen. Dass sie aber dafür eine Gegenleistung erbringen muss, kommt ihr selten in den Kopf. Sie ist so von sich selbst und ihrer einmaligen, weiblichen Persönlichkeit und Anziehungskraft überzeugt, dass sie es für eine Gnade ansieht, wenn ein anderer mit ihr denselben Raum und die gleiche Luft teilen darf.
Doch oft wird sie an ein Persönlichkeits-Monster männlicher Art kommen, dem sie dann hilflos ausgeliefert ist. Von ihm wieder loszukommen, dazu braucht sie ihre ganze persönliche Kraft und Energie. Sie wollte die einmalige großartige Liebe, jetzt hat sie sie am Hals und weiß nicht mehr, wie es weitergeht. Klar, eine Trennung hat sie schon längst hinter sich, aber sie fand in der erneuten Suche nach einer festen Stütze und nach Verständnis für ihre eigensinnigen Ansprüche keinen vollwertigen Partner. Also kehrt sie notgedrungen zu ihm zurück, indem sie die neue Zusammenkunft als zufälliges Ereignis gestaltet. Sie erweckt die alte Liebe wieder zum Leben.
Bald jedoch wird sich diese Partnerschaft wieder in den alten Gleisen von eingefahrenen Gewohnheiten und persönlichen Verteidigungsstrategien bewegen. „Verdammt nochmal, was mache ich eigentlich immer verkehrt, warum klappt es wieder nicht mit meiner Liebe?”
Dies ist erst der Anfang eines langen, Wassermann-typisch schmerzhaften Erkenntnisprozesses der Selbstfindung, der immer mit einem gesunden Egoverlust enden wird, wenn sie diesen Weg bis zum Ende geht. Dann erfährt sie Freude und gelöste Heiterkeit im sorglosen Umgang mit Seele, Liebe und Leidenschaft. Unsere Wassermann-Frau sollte nicht versuchen, ihre weibliche Natur und ihre sinnlich-emotionalen Ansprüche an umfassende Erfüllung in die Enge und Starrheit ihrer geistigen Vorstellungswelten einzugliedern.
Ein langer Weg vom Kopf zum Herzen. Aber der einzige Weg, der ihr die Geheimnisse „Mensch” und „Liebe” voll und ganz aufschlüsselt. Sie braucht einen ganzen Mann für diesen langen und beschwerlichen Weg.
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Der Wassermann-Mann in der Liebe
Wie alle anderen astrologischen Luftzeichen hat auch unser eigenwilliger Wassermann-Adam seine Schwierigkeiten mit diesem rational unbegreifbarem Etwas, das sich Seele und Gefühlsleben nennt. So ist auch seine Liebesfähigkeit eher eine Kopfentscheidung, ob er den damit verbundenen Gefühlsmomenten die Erlaubnis geben soll, in seinem Leben eine Hauptrolle einzunehmen.
Unser bizarrer Menschenfreund mit dem Hang zur seelischen Einsamkeit hat es dadurch leicht, sich über die für ihn schwülstigen, sinnlich-emotionalen Bedürfnisse seiner Partnerin hinwegzusetzen. Das bringt ihm unweigerlich den Ruf eines gefühlskalten Einzelgängers ein, der über Gefühlsleichen wandelt.
Aber diese Verhaltensstrategie ist nur ein persönliches Schutzschild für ihn, hat er doch im Grunde keinen blassen Schimmer, wie in einer erfüllten Liebesaffäre mit dem sensiblen Instrument der Gefühle gespielt werden soll. Dickköpfig und stur setzt er seine Erfahrungsmomente als das “Nonplusultra” an und verlangt von seiner Partnerin, ihn einfach so zu nehmen, wie er sich gibt. Er lässt sie ja auch in Ruhe, und sie kann machen, was sie will.
Also macht er auch, was er will, und das besonders im zwischenmenschlichen Bereich. Sicherlich
ist er ein begnadeter Entdecker und Erfinder, der ein Faible für die allerneuesten gesellschaftlichen und futuristischen Strömungen hat. Gerade auf partnerschaftlichem Gebiet jedoch versagt des Öfteren seine geniale Kunst, aus dem Geistigen neue Lösungen für die menschlichen Grundbedürfnisse zu entwickeln.
Unser eigenwilliger Held kann, bildlich gesehen, die größten und stilistisch schönsten Brücken konstruieren, deren ausgeklügelte Statik und Belastungsfähigkeit einen kleinen Ausschnitt aus seiner genialen Weitsichtigkeit widerspiegelt. Doch als Brückenbauer auf partnerschaftlichen Gebieten finden wir hier eher den Typus des vom Leben herb enttäuschten Wassermann-Adams. Oft hat er sich allzu egoistisch und seelisch abweisend den Weg zu seinem Herzen verbaut.
Bei unserem geistig fixierten Helden finden wir oft einen besonderen, tragikomischen partnerschaftlichen Schlagabtausch mit einem ehemals geliebten Menschen. In seinen Augen hat dieser es nie verstanden, ihn ganz und gar so anzunehmen und so zu akzeptieren, wie er ist.
Doch für andere, mehr gefühlsmäßig orientierte Tierkreiszeichen erscheint unser skurril vergeistigter Held eher als eigensinniger und mit der Zeit immer mehr verschrobener Einzelgänger, mit dem auf Dauer keine echte tief greifende Partnerschaft wachsen kann.
Zu abrupt wechselt unser aus dem Kopf lebender Held die Pferde mitten im wilden Galopp und
schlägt für seinen Partner einen nicht voraussehbaren Lebensweg ein. Das hält auf Dauer kein „normaler” Mensch aus. Doch den normalen Menschen sucht er ganz bestimmt nicht, am allerwenigsten in der Liebe.
Nein, eine ganz ausgefallene Liebe sollte es schon sein. Seine Wunschfrau ist eine selten zu verwirklichende, unbefriedigende Projektion seiner Seele, die gerne aus dem geistigen Gefängnis seiner Welt entfliehen möchte. Ein immens hoher Anspruch an seinen Partner ist meist die Folge davon.
Aber es gibt auch Wassermann-Männer, die mit sich und der Welt ins Reine gekommen sind und die ihr besonderes Schicksal angenommen haben und versuchen, mit dem Kopf unterm Arm aus der Mitte des Bauches zu leben. Das sind die wahren Menschenfreunde, die geborenen, verständnisvollen Liebhaber, die gleich von vornherein klarstellen, dass sie keine normale Ehe und keine Beziehung auf Dauer anstreben. Viel lieber lassen sie sich frei und ungebunden von Gefühl und Geist tragen. Einer flüchtigen und ereignisreichen Begegnung gegenüber sind sie sehr aufgeschlossen. Sie ziehen es aber schnell wieder vor, sich aus dem Verhältnis zu lösen, wenn sie merken, dass es wieder mal sehr eng für sie ums Herz wird.
So bleibt unser Wassermann-Adam seinen Partnern ein ganzes Leben ein Buch mit sieben Siegeln, dessen menschliches Geheimnis er sich selbst zu finden vorgenommen hat, das ist das ganze Problem dabei. Man könnte sagen, sie geizen mit Liebe, haben sie doch den nie versiegenden Urquell dieser Erfahrungswelt noch nicht vollständig in sich entdeckt und erschlossen.
Und auf dieser eigenwilligen, unbeschreiblich fremd wirkenden Suche nach dem persönlichen Schlüssel zu sich selbst bleiben viele unserer Helden auf dem Weg stecken und verstricken sich in egoistische, weltfremde Anschauungen und Einsichten, die selten jemand ganz nachvollziehen kann. Es fehlt die Kraft, sich ganz und gar in eine rundum erfüllte und sinnlich-emotional bereichernde Liebe zum du einzubringen. So hofft ein Wassermann-Mann immer, die einzig wahre und echte ihn liebende Frau zu finden, die ihm aus diesem kosmischen „Schlamassel” heraushelfen wird.
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Jedes Verständnis der Sprache der Astrologie muss damit beginnen, dass man sich darüber klar wird, was das Geburtshoroskop aussagen kann bzw. was es nicht aussagen kann. Das Horoskop ist eine höchst komplizierte astronomische Landkarte, die nicht nur auf dem Geburtsdatum, sondern auch auf der Geburtszeit, dem Geburtsjahr und dem Geburtsort beruht. Wir müssen daher zuerst alle vorgefassten Meinungen und Vorurteile ablegen, die sich auf die populäre Astrologie der Magazine gründen, die eigentlich nichts mit der wirklichen Astrologie zu tun haben. Das Geburtshoroskop legt das Schicksal eines einzelnen Menschen nicht auf eine vorbestimmte Weise fest. Vielmehr symbolisiert es die Grundlinien seiner potentiellen Charakterentwicklung. Es bedarf nur eines Minimums an Überlegung, um sich darüber klar zu werden, dass ein Mensch sein Leben nach seinen Bedürfnissen, Ängsten und Fähigkeiten einrichten und formen wird und dass diese Bedürfnisse, Ängste und Fähigkeiten sich aus seiner angeborenen Veranlagung ableiten. In diesem Sinn bedeutet Charakter Schicksal, und wenn wir unsere eigene Natur nicht kennen – wie die meisten unter uns, die nie das Unbewusste erforscht haben -, können wir den Sternen keinen Vorwurf deswegen machen, dass wir ungestüm und blindlings den Weg gehen, den wir selbst gewählt haben. Dieser grundsätzliche Punkt ist entscheidend für ein Verständnis des gesamten Astrologiestudiums. Die weniger tiefgreifende Deutung von Schicksal und freiem Willen – Schicksal ist das, was mir zu tun »auferlegt« ist, wogegen freier Wille das ist, was zu tun ich selbst »wünsche« – macht es uns unmöglich, das subtile Paradoxon zu erkennen, dass diese beiden Gegensätze ein und dasselbe sind. Wir wissen, dass allem Leben, gleichviel, ob es psychisches oder materielles Leben ist, archetypische Strukturen zugrunde liegen; sie sind die tragenden Pfeiler in der Struktur des Seienden. Wir wissen noch nicht, ob es irgendeine materielle Grundlage für die Tatsache gibt, dass astrologische Daten und menschliches Verhalten in Korrelation stehen, obgleich es durch die Forschungsarbeiten über biologische Uhren und die Zyklen der Sonnenflecke nicht mehr lange dauern wird, bis wir über Beweismaterial verfügen. Die aufwendigen und genauen statistischen Erhebungen Michel Gauquelins haben auf dramatische Weise gezeigt, dass solche Korrelationen tatsächlich existieren, aber warum es so ist, entzieht sich noch unserer Kenntnis. Die sich auf die Astrologie beziehenden, materiellen Fakten jedoch, wie zum Beispiel die Möglichkeit von Magnetfeldeinflüssen der Planeten, welche das Magnetfeld der Sonne beeinflussen, stellen nur das eine Extrem im Spektrum des Archetypischen dar. Das andere Extremist symbolischer Natur, und die Himmelspositionen in einem bestimmten Augenblick reflektieren dadurch, dass sie die Eigenschaften dieses Moments widerspiegeln, zugleich auch die Eigenschaften von allem, was in diesem Augenblick entstanden ist, ob es nun ein einzelner Mensch, eine Stadt, eine Idee, eine Gesellschaft Oder eine Ehe ist. Das eine ist nicht die Ursache des anderen; sie treten zeitlich zugleich auf, sind synchron und spiegeln einander wider. Was den Grund für diese Synchronizität angeht, so sind wir einerseits auf Jungs Archetypen des kollektiven Unbewussten, zum anderen auf die Lehren esoterischer Doktrinen angewiesen. Diese beiden Standpunkte scheinen dieselbe Wahrheit zu offenbaren, die die Entdeckungen der Quantenphysik und Biologie der letzten fünfundzwanzig Jahre zu bestätigen beginnen. Das Leben ist in Wirklichkeit ein einziger Organismus, und die verschiedenen Teile dieses Organismus, obwohl von unterschiedlicher Form und scheinbar getrennt, sind Teile desselben Ganzen und stehen mit allen anderen Teilen in Verbindung. Als Paracelsus im 16. Jahrhundert über Astrologie schrieb, sagte er, wenn man »Manna« in sich habe, könne man »Manna« vom Himmel regnen lassen. »Saturn« befinde sich nicht nur im Himmel, sondern auch tief in der Erde und im Ozean. Venus sei nichts anderes als »Artemisia«, die in unserem Garten wachse. »Eisen« sei nichts anderes als »Mars«. Das heiße, Venus und Artemisia seien beide Produkte der gleichen Substanz, und Mars und Eisen seien beide Manifestationen der gleichen Ursache. Der menschliche Körper sei nichts anderes als eine Konstellation der gleichen Kräfte, die die Sterne am Himmelszelt entstehen ließen. Derjenige, der wisse, was Eisen ist, kenne die Attribute des Mars. Derjenige, der Mars kenne, kenne die Eigenschaften des Eisens. Das Sonnensystem ist nicht nur ein Gebilde aus der Sonne und den Planeten, die durch die Schwerkraft zusammengehalten werden und auf ihren jeweiligen Umlaufbahnen durch den Weltraum ziehen. Man kann es auch als Symbol einer lebenden Energiestruktur ansehen, die in jedem Augenblick die niedrigeren Lebensformen reflektiert, welche in ihr enthalten sind. Wenn man den Symbolwert des Geburtshoroskops zu verstehen sucht, ist es nützlich zu überdenken, was wir über die Psyche wissen, denn das Geburtshoroskop ist, in der Sprache der Symbole ausgedrückt, tatsächlich ein Modell der verschiedenen Energiestrukturen oder psychischen Komponenten, aus denen der einzelne Mensch besteht. Wir wissen, dass das Ich als Mittelpunkt des Bewusstseinsfeldes ein regulatives Zentrum ist, das die Funktion hat, diejenigen Gebiete des Unbewussten (sowohl des persönlichen als auch des kollektiven Unbewussten) auszustrahlen, die ans Licht streben; und wir wissen auch, dass das Ich der Ersatz oder die Widerspiegelung jenes geheimnisvollen Zentrums ist, das Jung das Selbst nennt und das die esoterischen Lehrmeinungen die Seele nennen. Wir wissen ferner, dass ein Individuum, während e£ sich entwickelt, wahrscheinlich jene Aspekte seiner Veranlagung aus seinem Bewusstseinsfeld verbannen wird, die zwar Teil seiner Natur sind, sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht mit seinen Werten oder den Werten seiner Familie oder der Gesellschaft vertragen. Schließlich wissen wir, dass es, wenn man Selbstverwirklichung und ein sinnvolles Leben anstrebt, das zugleich den höheren Zweck, zu dem man geboren ist, erfüllt, von größerer Bedeutung ist, diese Aspekte der eigenen Natur ans Licht zu bringen, anstatt sie in die ewige Finsternis des Unbewussten zu verdammen. Die Persönlichkeit wird von den ersten Tagen der Kindheit an geformt, bildet sich aber fast nie gänzlich aus; sie wird nur teilweise realisiert, und bei vielen Menschen ist dieser Teil weit kleiner, als es ihrem tatsächlichen Geburtsrecht entspricht. In solchen Fällen sprechen wir davon, dass ein Mensch sein Potential nicht wirklich erschöpft hat, dass er seine Möglichkeiten oder sein Talent vergeudet hat, oder dass er niemals »er selbst« gewesen ist. Das Geburtshoroskop ist eine Art Saatkorn oder Entwurf all dessen, was potentiell die Persönlichkeit eines Menschen ausmacht – käme sie zur vollen Entfaltung und zu vollem Bewusstsein. Es ist im wahrsten Sinn eine Straßenkarte, dem Ziel ihres Studiums ist es nicht, die »Einflüsse« der Planeten zu »überwinden«, sondern vielmehr in seinem Leben Raum zu geben, allen diesen Eigenschaften und Antrieben zum Ausdruck zu verhelfen, die das Horoskop symbolhaft darstellt. Erst dann ist es dem einzelnen Menschen möglich, dem ursprünglichen Entwurf seiner Lebensentwicklung, so wie er vom Selbst »ersonnen« wurde, nahezukommen – denn letzten Endes müssen wir von einer sinnvollen Entwicklung ausgehen. Scheint dies eine zu abstruse oder zu erhabene Definition des Geburtshoroskops zu sein, so ist es angebracht, sich zu vergegenwärtigen, dass Astrologie einst eine heilige Kunst war, ehe sie zum Besitz von Magazinen und Zeitungen mit hoher Auflage wurde. Durch sie hat der Lernende Zugang zu einer intuitiven Erkenntnis der dem Leben zugrundeliegenden Kräfte, was Ihm kein anderes aus dem Altertum überkommenes System – vielleicht mit der Ausnahme ihres fernöstlichen Gegenstücks, des I Ging — bieten kann. Das Große spiegelt sich im Kleinen wider, und der Umstand, dass die Astrologie auch dazu benutzt werden kann, weltlichere Probleme zu erhellen, bedeutet keine Herabsetzung ihres tieferen psychologischen Wertes. Dies spiegelt nur die Tatsache wider, dass wir selbst in den unbedeutendsten Einzelheiten unseres Lebens das reflektieren, was unser Wesen ausmacht. Sieht man die Dinge in diesem Licht, so wird offenkundig, dass ein Verständnis des Geburtshoroskops uns eine neue Dimension zum Verständnis unseres Lebensweges vermittelt. Ebenso gibt uns der Vergleich zweier Horoskope beträchtliches Informationsmaterial darüber, wie das Zusammenleben zweier Menschen funktioniert; aus dieser Kunst des Horoskopevergleichs entstand die Synastrie – die Nutzbarmachung des Horoskopevergleichs, um Beziehungen zu erforschen und zu bewerten. Astronomisch ist das Geburtshoroskop einfach eine Karte des Himmels – so genau berechnet, dass selbst der allergenaueste Astronom in ihr keine Fehler finden kann -, wie er zum Zeitpunkt der Geburt am Geburtsort erschien. Der Kreis der zwölf Tierkreiszeichen ist ein Symbol der Vollständigkeit, und in seiner Vollständigkeit stellt er die Möglichkeiten des Lebens dar. In dieser Hinsicht entspricht der Tierkreis jedem beliebigen anderen universalen Symbol der Ganzheit, zum Beispiel dem Ei, dem Uroboros (der Schlange, die ihren Schwanz verschlingt) oder dem Kreuz, dessen Arme gleich lang sind. Es ist ein Mandala, und wie Jung gezeigt hat, sind Mandalas der symbolische Ausdruck der potentiellen Ganzheit des Lebens und der menschlichen Psyche. Sie sind zugleich Symbole des Selbst und Symbole Gottes, denn im Sinne menschlicher Wahrnehmung sind beide dasselbe.
Vor dem Hintergrund dieses Tierkreises (der die Ekliptik genannt wird und der tatsächlich der scheinbare Umlauf der Sonne am Himmel ist) liegen Sonne, Mond und die acht bekannten Planeten. Die Positionen dieser Planeten bilden, so wie sie im Augenblick der Geburt eines Individuums im Tierkreis verteilt sind, die innere Struktur des Geburtshoroskops. Wir besitzen auf diese Weise ein symbolisches Bild, das außen vom Rad der Ganzheit umgeben ist und innen die individuelle Kombination der psychologischen Komponenten zeigt. Jedes Horoskop setzt sich aus den gleichen Bestandteilen zusammen: zwölf Tierkreiszeichen, acht Planeten, der Sonne und dem Mond. Und doch ist jedes Horoskop anders, da die Anordnung all dieser Faktoren in jedem beliebigen Moment verschieden ist, sowohl was die Anordnung der Planeten als auch was die Beziehung zwischen den Planeten und dem Horizont der Erde selbst betrifft. Menschliche Wesen entstehen, mit andere« Worten, aus demselben Rohmaterial, denselben Trieben oder Energien, Bedürfnissen und Möglichkeiten; doch gibt es eine individuell unterschiedliche Anordnung dieser Energien, die dieser Struktur den Stempel der Einmaligkeit verleiht. Dieselben Kräfte sind in uns allen gegenwärtig, eine Tatsache, mit der man bei jeder therapeutischen oder beratenden Tätigkeit ständig konfrontiert wind- Es gibt indessen eine kreative Individualität, die aus diesen grundlegenden Energien ein einmaliges Kunstwerk herstellt: das Leben des Individuums. Wie wir annehmen müssen, rührt dieses schöpferische Formen nicht vom Ich her, das einer solchen Leistung kaum fähig wäre; vielmehr ist es auf das Selbst zurückzuführen, und das Selbst an sich tritt nicht im Geburtshoroskop in Erscheinung. Es ist der gesamte Tierkreis. Auch vermag das Horoskop für keinen Zeitpunkt im Leben eines Menschen aufzuzeigen, ob er sich dafür entscheidet, mit dem Bemühen seiner eigenen Psyche zu kooperieren, um ein höheres Bewusstsein zu erreichen und damit jenes Potential, das ihm von Beginn an gehörte, vollständiger auszuschöpfen. In dieser Entscheidung liegt die tiefste Bedeutung des individuellen freien Willens.
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Für die, die an Schicksal glauben, dient das Horoskop als Schnittstelle zwischen Gegenwart und Zukunft. Eine Person mit einem eingehenden astrologischen Wissen ist zur Erstellung und Deutung von Horoskopen befugt. Der Anfang Astrologie reicht mehr als 3000 Jahre zurück.
Es wird geraten, sich an die folgenden fünf Punkte bei der Lektüre eines kostenlosen Horoskops zu erinnern, um ein besseres Verständnis des Themas zu haben.
Geschichte
Die Praxis der Astrologie hat ihre Wurzeln im alten Griechenland. Sie bedeutet „Wissenschaft der Sterne“. Die Astrologie beruht auf dem Glauben, dass das Schicksal eines Menschen direkt von der Position der Sonne und der Planeten abhängig ist. Den Chaldäern aus Babylon wird nachgesagt, die Urväter der Horoskopdeutung zu sein. Knapp gefolgt von China und Ägypten. Die Chinesen waren die ersten, die einen Zusammenhang zwischen der Sonnenbahn und den Jahreszeiten erkannten.
Ein weiterer wichtiger Vertreter war Plato um 500 vor Christus. Jedoch verlor die Astrologie an Popularität, nachdem Galileo Galilei der erste war, der ein Teleskop benutzte, um die Sterne zu beobachten.
Definition
Ein Horoskop wird als Geburtsdiagramm definiert, das benutzt wird, um den Einfluss der Gestirne und der Planeten auf des Leben eines Menschen zu analysieren und sagt eine Reihe von wahrscheinlichen Ereignissen voraus, die in seiner Zukunft möglicherweise eintreten werden. Der wahrscheinliche Kurs der Zukunft einer Person hängt vom Tierkreiszeichen ab, unter dem er geboren wurde.
Das griechische Horoskop
Das Geburtshoroskop einer Einzelperson beschäftigt sich im Allgemeinen mit Datum, Zeit und Geburtsjahr. Jedes Jahr wird in zwölf Teile geteilt, die jeweils nach einer Konstellation benannt werden. Einem Individuum wird ein Tierkreiszeichen dementsprechend zugewiesen. Jedes Tierkreiszeichen wird durch positive und negative Merkmale gekennzeichnet.
Es gibt 12 verschiedene Tierkreiszeichen. Sie sind Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Die Personen, die jeder Kategorie angehören, werden durch bestimmte charakteristische Merkmale diesem Sternzeichen zugeordnet.
Das chinesische Horoskop
Die chinesischen Horoskope unterscheiden sich von der griechischen Variante. Anders als das abendländische Horoskop, das Namen der Sternenkonstellationen vergibt, wird das chinesische Horoskop mit Namen eines Tieres wie Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Affe, Pferd, Ziege, Schwein, Hahn und Hund gekennzeichnet.
Glaubwürdigkeit eines kostenlosen Horoskops
Das Horoskop hat in letzter Zeit stark an Popularität gewonnen, da in hohem Maß fast jeder einzelne versucht, ein Stück seiner Zukunft zu erfahren. Horoskope werden in Zeitungen, Zeitschriften und auch im Internet veröffentlicht und bekannt gegeben.
Dennoch, konträr zum weitläufigen Glauben, sind die Horoskope, die in den Zeitungen oder Magazinen veröffentlicht werden nie genau genug um verlässliche Aussagen zu machen. Folglich wird es angeraten, auf diese Vorhersagen nicht sehr viel zu geben. Es ist besser, sich Ratschläge von renommierten Astrologen für eine ausgefeilte und glaubwürdige Horoskopdeutung zu holen, als ein kostenloses Horoskop für bare Münze zu nehmen.
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Skorpion und Widder in der Partnerschaft:
Hier treffen zwei Kämpfernaturen aufeinander, wobei ihre Art sowohl zu kämpfen als auch mit Verletzungen und Rückschlägen umzugehen, sehr unterschiedlich ist. Der Widder ist ganz Angriff, Wut und schon geht’s los, der Skorpion ist eiskalt und böse, zugleich ekelhaft nachtragend und nervtötend gleichgültig. Wenn zwei dermaßen energiegeladene Sternzeichen aufeinandertreffen, dann können sie der Welt ein Bein ausreissen – wenn sie es gemeinsam tun. Viel öfter aber werden Skorpion und Widder ihre Energien aneinander vergeuden, in einem sinnlosen Kampf, bei dem es keinen Gewinner gibt, sondern zwei Verlierer. Zwei ebenbürtige Gegner, die einander so wunderbar ergänzen könnten, es aber meist nicht tun. Schaffen sie es, einander nicht aufzureiben, können sie eine hervorragende Symbiose bilden: Der geduldige, hartnäckige Skorpion kann den überschäumenden und ungeduldigen Widder ein wenig bremsen, während der Widder den Skorpion davor bewahren kann, sich in sinnlosen Fixideen zu verlieren und in undurchsetzbaren Projekten zu verzetteln.
Das Partnerhoroskop für Stier und Skorpion:
Sie wirken sehr anziehend aufeinander, denn sie sind so gegensätzlich. Der Stier in seiner Naturverbundenheit, der nach einem gemütlichen Eigenheim sucht und gern seine bodenständigen, sinnlichen Gelüste auslebt, und der Skorpion, der immer ein bisschen abgehoben ist, der sich immer den metaphysischen Dingen näher fühlt als dem Gemüsebeet des Stiers. Die Partnerschaft kann sehr gut klappen, denn die beiden reiben sich – sofern man das Anderssein des Partners akzeptiert – nicht aneinander und können sich durchaus positiv befruchten. Beide sind sehr besitzergreifend, beide möchten den jeweils anderen einnehmen, und beide möchten sich zugleich diesem Zugriff entziehen. Das führt zu einem harmonischen Energieaustausch, der anregend ist und nicht langweilt. Schwierigkeiten sieht das Partnerhoroskop wenn Kinder da sind: Beide, Skorpion und Stier, wollen dann auch die Kinder besitzen, und da kann es zu Konkurrenzkämpfen kommen. Der Stier geht auch in dieser Beziehung den geradlinigen Weg, der Skorpion hingegen versucht subtiler seine Macht auszuspielen.
Skorpion und Zwillinge im Partnerhoroskop:
Hier geraten zwei sehr ähnliche Charaktere aneinander, beide voller Neugier und auf der Suche, doch der eine – der Skorpion – ein Zweifelnder, der andere – der Zwilling – ist schnell einmal mit einem Ergebnis bei der Hand und legt keinen gesteigerten Wert darauf, noch mehr in die Tiefe zu gehen. In der Erotik ist der Zwilling zunächst einmal sehr gereizt von der starken Sexualität, die der Skorpion signalisiert, doch diese Triebhaftigkeit kann den Zwilling auch erschrecken. Mit dieser „skorpionesken“ Derbheit will der Zwilling dann doch lieber nicht in Berührung kommen, er bevorzugt leichte, flockige Light-Erotik. Dazu kommt, dass der Skorpion – egal ob Mann oder Frau – sehr dazu neigt, den anderen zu kritisieren, denn man will ja gerne einen perfekten Partner. Diese Meckerei reicht dem Zwilling bald einmal, denn er hat überhaupt keine Lust, sich in irgendeiner Weise zu ändern. Und schon geht die Partnerschaft den Bach hinunter, und keiner ist wirklich unglücklich darüber, denn trotz der Ähnlichkeit im Charakter hat man gewisse trennende Elemente ja schon von Beginn an gespürt.
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Menschen, die sich für Astrologie interessieren, befragen auch in Liebesdingen gerne die Sterne. Das Partnerhoroskop hilft zu erkennen, ob man die große Liebe gefunden hat.
Horoskope werden von sehr vielen Menschen mit großem Interesse gelesen. Man erhofft sich Ratschläge und Hilfe von den Sternen für die eigene Lebenssituation. Noch weit fesselnder ist es, sich einem Partnerschaftshoroskop zu widmen. Auch wenn man sicher ist, dass der Partner der Richtige ist, wollen sich viele das doch von einem Horoskop wenn möglich noch einmal bestätigen lassen.
Dazu muss man natürlich das Sternkreiszeichen seines Partners kennen. Dann kommt es weiters auf die Dekade an. Ein Partnerhoroskop spezifiziert genauer über Chancen im Zusammenleben an einzelnen Tagen. Zusätzlich zum Sonnenstand wird auch oft der Einfluss des Mondes auf das eigene Sternzeichen berechnet, seine laufende Position und die jeweilige Mond-Phase wie Halbmond oder Vollmond.
In einem Partnerhoroskop werden Tendenzen, Zeitpunkte oder Ratschläge ausgewiesen. Nicht alle Sternzeichen kommen, laut Horoskop, gut miteinander aus. So gibt die Astrologie Tipps, welche Sternzeichen zusammen harmonieren. Im Partnerhoroskop werden die Eigenarten, Vorlieben oder auch die Stärken und Schwächen beider Sternkreiszeichen gegenüber gestellt. So ist es ganz natürlich, dass bei einer fehlenden Übereinstimmung sogar von einer Partnerschaft abgeraten wird. Ein Löwe-Mann, der nur sich selbst gern reden hört, hat einem Partnerhoroskop nach also ziemlich wenig Chancen, mit einer selbstbewussten Wassermann-Frau auf Dauer zu harmonieren. Auch wenn ein Sprichwort sagt, dass Gegensätze sich anziehen, ist das erwiesenermaßen selten der Fall. Einer agilen Wassermann-Frau ist ein ruhiger, träger Partner ein Dorn im Auge. Die Ruhe des einen macht den anderen nervös.
Partnerhoroskope können auch gemeinsam ausgewertet werden. Es gibt dafür spezielle Literatur, in der man alles über das jeweilige Sternzeichen nachlesen kann. Auch kann man sich über die einzelnen Sternkreiszeichen und ihre Besonderheiten im Internet leicht und schnell informieren. Sehr oft sind Horoskope auch in Zeitschriften enthalten. Manch einer nutzt auch die Gelegenheit, sich ein Partnerhoroskop für wenig Geld zum Beispiel auf einem Volksfest am Automaten ausdrucken zu lassen.
Aber: Stimmen viele Eigenschaften eines Paares mit einem betreffenden Horoskop nicht überein, sollte man nicht gleich den Mut verlieren, sondern dieses Partnerhoroskop als Chance sehen, an sich selbst Änderungen im Verhalten vorzunehmen und versuchen, manche Eigenarten am Partner zu tolerieren.
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Derjenige Planet, der das Haus beherrscht, in dem ein anderer Planet steht. Auch wenn dieser herrschende Planet dort selbst nicht steht, übt er dennoch einen Einfluss aus, den man als Hausmacht bezeichnen könnte. Da jeder Planet, der sich in einem fremden Haus befindet, dessen »Hausherrn« als Dispositor hat, ergeben sich mitunter ganze Dispositoren-ketten. Eine solche Kette ist dann zu Ende, wenn ein Planet in dem Zeichen steht, das er regiert. Der letzte Planet einer solchen Kette ist der Enddispositor, was ihm im Horoskop, besondere Macht und Würde verleiht. Wenn es in einem Horoskop nur einen einzigen Planeten gibt, der in seinem eigenen Zeichen steht, und wenn dieser zugleich Enddispositor aller anderen Planeten ist, so ist sein Gewicht im Horoskop ungeheuer groß und kann auch stärker als dasjenige des Geburtsgebieters wirken.
Es kann vorkommen, dass es keinen Enddispositor gibt, wenn kein Planet im Zeichen seiner Herrschaft steht – ein Anzeichen dafür, dass der Horoskopeigner Mühe haben könnte, Entschlüsse zu fassen, Entscheidungen zu treffen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Auch Menschen, bei denen sich Dispositorenketten in den Schwanz beißen (Merkur steht in der Waage, damit ist Venus sein Dispositor; Venus ihrerseits steht im Schützen, hat also Jupiter als Dispositor; dieser wiederum steht im Widder, dessen Dispositor Mars wiederum steht in der Jungfrau, hat also Merkur als Dispositor), besteht die Möglichkeit, dass sie dazu neigen, sich im Kreis zu bewegen und unfähig sind, zu schlüssigen Entscheidungen zu kommen.
Etwas anderes ist es, wenn zwei Planeten, die Enddispositoren mehrerer Planeten sind, gegenseitig in Rezeption sind, das heißt, der eine steht im Zeichen des anderen und jener wiederum im Zeichen, das der erste beherrscht. In so einem Fall bestimmt die Kombination dieser beiden Planeten die Art, in der der Horoskopeigner Entscheidungen fällt. Hierbei eventuell auftretende Aspekte sind zu berücksichtigen.
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Widder und Krebs im Partnerhoroskop
Der Widder hat sein Ziel, auf das er rasch und ohne Verzögerung zueilt, der Krebs weicht aus und macht schnell einmal einen Schritt zur Seite, um dort zu rasten und zu warten, bis sich der Enthusiasmus des Widders wieder gelegt hat. Was wieder den Widder rasend macht. Der Krebs hungert nach Ruhe, Geborgenheit und einem Nestlein, in dem er es sich gemütlich macht, doch kaum hat er sich an den Widder wohlig angelehnt, ist der schon wieder weg, auf der Suche nach neuen spannenden Erlebnissen. Für gewöhnlich richtet der Krebs ein gutes Frühstück her, deckt liebevoll den Tisch und freut sich über den herrlichen Sonnenaufgang, der einen schönen neuen Tag verspricht, während der Widder ihn mit schwerem Kopf anfleht, er möge doch nicht so mit dem Geschirr klappern, sondern ihn schlafen lassen. Oder der Urlaub: Am Tag der Abreise steht der Krebs mit drei Koffern da, hat für jeden Tag, den er in einer netten, vertrauten Pension verbringt, schon einen genauen Plan, welches Museum besucht und wo zu Abend gegessen wird. An seiner Seite ein ratloser Widder mit einem Treckingrucksack, der einfach ein Ticket am Flughafen kauft und dort, wo er landet, ja sehen wird, was passiert und wie die Reise weitergeht. Diese Gegensätze können zu Beginn einer Partnerschaft reizvoll sein, im täglichen Zusammensein aber sind sie für beide unerträglich. Der Widder fühlt sich ständig eingeengt, der Krebs fühlt sich andauernd überfordert. Partnerhoroskope geben dieser Kombination nicht viele Chancen.
Das Löwe – Widder Partnerhoroskop
Soso, da kommt also ein selbstbewusster Widder des Weges und glaubt, sich eine lustige Zeit mit dem Löwen machen zu können. Vorsicht! Noch ahnt der Widder vielleicht nicht, dass der Löwe ebenfalls dominieren möchte, aber bei der ersten Meinungsverschiedenheit wird er es rasch spüren. Hat man sich allerdings im wahrsten Sinn des Wortes zusammengerauft, dann kann so eine Partnerschaft sehr erfrischend und ausdauernd sein. Es ist nur wichtig, dass keiner der beiden vom anderen verlangt, sich zu unterwerfen. Wenn aber Löwe und Widder einander als gleichberechtigte Partner akzeptieren, steht einer aufregenden und vitalen Beziehung nichts mehr im Weg.
Widder und Jungfrau im Partnerhoroskop
Eine zweischneidige Angelegenheit. Die Jungfrau ist dem Widder zu vorsichtig, zu überlegt, zu risikoscheu, und der Widder ist der Jungfrau zu chaotisch, zu draufgängerisch, zu sehr risikofreudig. Das ist die eine Seite der Beziehung. Die andere lässt die Partnerschaft in viel positiverem Licht erscheinen: Mit ihrer Vorsicht kann die Jungfrau den Widder vor viel Ärger bewahren, und der Widder kann mit seiner Sorglosigkeit die Jungfrau ein bisschen aus ihrem Elfenbeinturm holen und ihr zu ein wenig Spaß verhelfen. Anfangs wird diese Liebe schwierig sein, weil beide, sowohl Widder als auch Jungfrau, sich erst langsam an die Welt des anderen gewöhnen müssen. Doch wenn sie die ersten Probleme und Annäherungsschwierigkeiten gemeistert haben, können sie ein ausgesprochen glückliches Paar sein und sich über eine ausgeglichene, abwechslungsreiche und sehr partnerschaftliche Beziehung freuen.
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Widder und Widder
Es ist eine nicht endende Rivalität, die dieses Verhältnis auszeichnet: Zwei Widder kämpfen ständig gegeneinander, und es macht die Qualität der Beziehung aus, ob es sich um einen freundschaftlichen, anregenden Kampf handelt, oder aber um einen zermürbenden, ewigen Streit, ob es eine spielerische Form des Kräftemessens ist oder ob blutiger Ernst dahintersteckt. In einigen seltenen positiven Fällen kann aber zwischen zwei Widdern auch der Fall eintreten, dass durch die vorhandene Ebenbürtigkeit ein Gleichstand der Kräfte und damit ein Ruheverhältnis entsteht. Wesentlich öfter aber sieht das Partnerhoroskop bei einer Beziehung zwischen zwei Widder-Geborenen einen andauernden Wettbewerb, bei dem einer den anderen aus dem Ring drängen möchte. Die Konstellation verspricht ein intensives, aber sehr turbulentes Zusammenleben, in dem viel und laut gestritten wird.
Widder und Stier im Partnerhoroskop
Zunächst kann diese Beziehung sehr viel versprechend sein. Man ist voneinander fasziniert, weil der andere das zu haben scheint, was einem selbst fehlt. Der Widder bewundert die Ruhe und Gemütlichkeit des Stiers, der wiederum ist vom aufgeweckten Naturell des Widders beeindruckt. Nach den ersten Phasen des Kennenlernens allerdings wird sich schon bald herausstellen, dass man schon sehr viele Kompromisse eingehen muss, um diese Beziehung am Leben zu erhalten. Der Widder muss sich immer wieder zurücknehmen, um den Stier nicht ganz an die Wand zu drängen, und der Stier wird viel von seiner Beschaulichkeit opfern müssen, um zumindest teilweise am Widderleben teilzuhaben. Kühlt die Liebe und die erste Faszination ab, kann es gefährlich werden. In dieser Konstellation wird vermutlich der temperamentvolle Widder den Stier so lange reizen, bis dem einmal der Kragen platzt. Dabei kann viel Porzellan zerschlagen werden, das nicht wieder zu kitten ist. In der Folge wird der Stier wieder versuchen, sich auf sein ruhiges Leben zurückzuziehen, während der Widder weiterhin auf der Suche nach Neuem ist. In der Erotik können Stier und Widder durchaus harmonieren, weil hier beide wichtige Elemente der Erotik, nämlich die Sinnlichkeit und die Triebhaftigkeit, aufeinandertreffen. Wenn man bereit ist, auf den anderen einzugehen, kann diese Kombination alle Herrlichkeit auf Erden versprechen – und auch halten.
Widder und Zwillinge im Partnerhoroskop
Eine Sache, die durchaus klappen könnte. Beide sind zielstrebig und neugierig, beide sind interessiert und willensstark. Die Motivation ist manchmal unterschiedlich, denn wo der Widder unbedingt möglichst schnell ans Ziel gelangen möchte, funktioniert der Zwilling mehr nach dem Grundsatz: Der Weg ist das Ziel. Und so werden die beiden, der eine rasanter, der andere gemächlicher, ihren Zielen hinterherjagen, ohne sich dabei auf die Füße zu steigen. Wenn es sich um das gleiche Ziel handelt, kann diese unterschiedliche Gangart durchaus fruchtbar sein. Auf jeden Fall wird eine solche Partnerschaft nicht langweilig sein, sondern geprägt von Unternehmungslust, Forscherdrang und Neugierde.
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Studiert man Astrologie auf der Universität, oder muss ein angehender Astrologe eine Handelskammerprüfung ablegen? Ist die Astrologie vielleicht gar ein Lehrberuf (im ersten Lehrjahr das Astrologenbüro zusammenkehren, im zweiten Lehrjahr die Sternzeichen sortieren,…)?
Die Antwort ist doch einigermassen übertaschend. Ein Astrologe muss nämlich, gewerberechtlich gesehen, gar nichts können. Ja, richtig gelesen: NICHTS! Astrologie (Erstellung von Horoskopen und deren Interpretation) ist ein freies Gewerbe, das an keinen Befähigungsnachweis gebunden ist. Eine Gewerbeanmeldung reicht und sie sind professioneller Astrologe, der Partnerhoroskope, Geburtshoroskope, Liebeshoroskope usw. verkaufen darf.
Ein kurzer geschichtlicher Abstecher: Im jahr 1609 veröffentlicht Johannes Kepler seine „Astronomia Nova“ und trennt darin die wissenschaftliche Astronomie von der Astrologie. Die Astrologie verschwindet im 17.Jahrhundert aus den Universitäten und rutscht immer mehr in den „Graubereich“ ab.
In der Praxis schaut es zum Glück anders aus. Die meisten professionellen Astrologen sind gut ausgebildet und kompetent. Die nationalen Astrologenverbände (deutscher Astrologenverband-DAV, österreichischer Astrologenverband-OEAV, schweizer Astrologenbund-SAV) sorgen für ein ansprechendes Niveau ihrer Mitglieder.
Fazit: Eine Horoskopinterpretation ist das Werk eines geschulten Professionisten, das auch ihren Preis hat. Ein seriöses Horoskop hat auch nichts mit diversen „kostenlos-Angeboten“ oder Zeitungshoroskopen zu tun.
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