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3.Teil des Widder Partnerhoroskops

Posted by admin on February 12th, 2010 and filed under Partnerhoroskope | No Comments »

Widder und Waage

Eins steht fest: Es wird viel Energie fließen. Allerdings ist nicht immer von Beginn an klar, wohin. Zwei Kämpfernaturen treffen aufeinander, doch die Spielregeln sind sehr unterschiedlich. Hier gibt es nur zwei Varianten: Entweder Waage und Widder lieben einander so sehr, dass sie – mühevoll und nach vielen Wunden und Narben – einen Kompromiss finden, der sie miteinander leben lässt, oder aber sie trennen sich nach einigen Wochen oder Monaten des Kämpfens. Die Waage kann sich mit den vergeistigten Ideen des Widders nicht wirklich anfreun­den, und der Widder vermisst an der Waage den Tiefgang. Wenn die beiden ein wenig versuchen, aufeinander einzugehen, kann es in der Tat klappen, aber das tun sie nur, wenn sie einander wirklich von Herzen wichtig sind. Wenn nicht, zuckt früher oder später einer von ihnen – wahrscheinlich die Waage – die Schultern und sucht sich eine Spielwiese, die weniger aufreibend ist

Widder und Skorpion

Auch hier treffen zwei Kämpfernaturen aufeinander, wobei ihre Art sowohl zu kämpfen als auch mit Verletzungen und Niederlagen umzugehen, sehr unter­schiedlich ist. Der Widder ist ganz Angriff, Wut und los geht’s, der Skorpion ist eiskalt und böse, zugleich ekelhaft nachtragend und nervtötend gleichgültig. Wenn zwei dermaßen energiegeladene Zeichen aufeinandertreffen, dann kön­nen sie naturgemäß der Welt ein Bein ausreißen – wenn sie es gemeinsam tun. Viel öfter aber werden Widder und Skorpion ihre Kräfte aneinander vergeuden, in einem sinnlosen Kampf, bei dem es keinen Gewinner gibt, sondern zwei Verlierer. Zwei ebenbürtige Gegner, die einander so wunderbar ergänzen könn­ten, es aber meistens nicht tun. Schaffen sie es, einander nicht aufzureiben, können sie eine hervorragende Symbiose bilden: Der hartnäckige, geduldige Skorpion kann den überschäumenden, ungeduldigen Widder ein wenig ein-bremsen, während der Widder den Skorpion davor bewahren kann, sich in sinnlosen Fixideen zu verlieren und in undurchsetzbaren Projekten zu verzet­teln.

Widder und Schütze im Partnerhoroskop

Eine gelungene Kombination. Beide verbindet ihr reger Geist und ihr leiden­schaftliches Naturell. Egal ob in der Sexualität oder im täglichen Zusammen­leben: Hier sprühen die positiven Funken nur so. Kein Tag ohne geistige und körperliche Herausforderung, keine Nacht ohne herzerfrischenden Sex. Wid­der und Schütze sind einander kongeniale Partner, und das wissen sie auch. Deshalb wird auch keiner der beiden versuchen, die Macht an sich reißen zu wollen. Sie respektieren und bewundern einander, und wenn es einmal zu einer Krise kommt, dann kann sie schnell und fair gemeistert werden, denn sogar im Streit werden Widder und Schütze freundschaftlich und voll Respekt miteinander umgehen. Eine Beziehung, die man sich nur vom ganzen Herzen wünschen kann und die auch Dauer haben wird.

Widder und Steinbock

Eine Menge Hörner haben wir bei dieser Kombination, doch nur der Widder wird die seinen einsetzen. Immer wieder rennt er mit dem Kopf gegen die Gesetzmäßigkeiten und Traditionen des Steinbocks an, der sich keinen Milli­meter zur Seite bewegt, sondern stur, starr und schweigend stehen bleibt. Der Widder ist voll Bewegung und Beschleunigung, der Steinbock steht stoisch und unbewegt. In den wenigsten Fällen kann das gut gehen. Der Steinbock hinge­gen kann dem jugendlich-draufgängerischen Verhalten des Widders nicht viel abgewinnen. Vielleicht zieht ihn zu Beginn einer Liaison dieses für ihn beinahe exotische Verhalten noch an, doch bald verliert er allen Respekt vor diesem herumhüpfenden, albernen Kasper. Lieber zieht er sich in seine Welt zurück, wo eherne Steinbock-Gesetze herrschen, wo man gesetzt und reif beobachtet, ohne sich allzu viel einzumischen. Dem Widder erscheint der Steinbock zu spießig, er wird es bald leid, ihn ständig motivieren zu wollen und nur ein mildtätiges Lächeln zu ernten, wo nach der Meinung des Widders Jubelge­schrei viel angebrachter wäre. Eine Chance hat die Beziehung dann, wenn der Widder ein sehr viel älterer und der Steinbock ein sehr viel jüngerer Partner ist. Unter diesen Umständen könnte der Altersunterschied ausgleichend auf das Naturell wirken.

Das Partnerhoroskop von Widder und Wassermann

Endlich eine Konstellation, die einfach klappen muss! Der Wassermann sprüht vor Ideen, die der Widder begeistert aufnimmt und umsetzt und damit wieder den Wassermann zu neuen Projekten befruchtet. Ein nicht enden wollender Energiekreislauf, von dem beide zehren können, eine glückliche Symbiose zwischen zwei Batterien, die sich ständig gegenseitig aufladen. Meist bemerkt man auch sofort, dass man einem Widder-Wassermann-Paar gegenübersteht. Diese Verbindung scheint jeden Dritten auszuschließen, es gibt Codewörter und kleine Zeichen, die das spürbare Band der beiden noch sichtbarer und fühlbarer machen. Es hat auch kaum ein anderer eine Chance, in so eine Beziehung einzudringen, zu eng ist die Bindung zwischen Widder und Wasser­mann, zu viele Aspekte stimmen in dieser Partnerschaft, als dass ein anderer sich dazwischenstellen kann – es sei denn, der Eindringling gehört auch einem der beiden Tierkreiszeichen an. Ein Problem kann es aber auch in dieser Ideal-Konstellation geben: Durch das ständige temperamentvolle Hoch in dieser Partnerschaft kann es passieren, dass einer der beiden Partner, nämlich der mit der schwächeren Konstitution, einfach erschöpft ist und nicht mehr weiter kann. Hier muss der andere sein Naturell soweit zurückstellen, dass er dem ausgepowerten Liebsten die nötige Erholung zukommen lässt und auch ein bisschen leiser tritt.

Widder und Fische

Was den Widder am Fisch fasziniert, ist erklärbar mit dem alten Pygmalion-Thema, das in »My fair Lady« aufgegriffen wurde: Da kommt ein kraftstrotzen­der Widder des Weges, selbstsicher und voll Optimismus, und trifft auf ein Wesen, das unsicher ist, kraftlos, antriebslos und hilflos. Na, denkt er sich, das wäre doch gelacht, wenn ich daraus nicht etwas machen könnte! Er beginnt also, den Fische-Geborenen zu formen. Was sich auf diesen katastrophal auswirkt, denn er selbst sieht es ja keineswegs so, dass er mit seinem Leben nicht zufrieden ist. Er möchte doch bitteschön so bleiben, wie er ist, und überhaupt hasst er Veränderungen, und der Widder mit seiner lauten und beweglichen Art geht ihm überhaupt ziemlich auf die Nerven. Der Widder wird aber auch bald den Spaß daran verlieren, den Fisch zu einem temperament­vollen Partytiger zu machen, sobald er bemerkt, dass seine Worte auf taube Ohren stoßen. Der Fisch kann nicht damit umgehen, dass der Widder dauernd alles in die Hände nehmen will, obwohl ihn doch das Fisch-Leben überhaupt nichts angeht, und der Widder findet es unerträglich, dass der Fisch immer nur stillhält. Nach der ersten Beschnupperung also, die für beide ohnehin sehr unbefriedigend ist, wird wieder jeder seines Weges ziehen.

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