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Der Krebs im Partnerhoroskop (Teil 2)

Posted by admin on March 6th, 2010 and filed under Partnerhoroskope | Comments Off on Der Krebs im Partnerhoroskop (Teil 2)

Krebs und Skorpion

Eigentlich ist diese Konstellation auf den ersten Blick nicht sehr empfehlens­wert, doch können hier tatsächlich Überraschungen passieren: Verblüffend häufig ist der Skorpion so verliebt in den Krebs, dass er auf seine seltsame sture und ruppige Art verzichtet und ganz Aufopferung und Liebe ist. Und der Krebs lässt sich gerne in die Arme nehmen von diesem verwegenen Skorpion, der plötzlich so samtweich ist. Ein einziges Problem könnte sich aber trotz allem noch ergeben: Der Skorpion, stets bereit für erotische Vergnügungen, könnte den Krebs, für den die Sexualität nicht so sehr im Vordergrund steht, mit seinen erotischen Wünschen überfordern. Dann zieht sich der Krebs zurück und wartet auf das zärtliche Buhlen des Skorpions, der aber ist gekränkt, weil er sich zurückgewiesen fühlt, und verharrt schmollend. Besser wäre es, sich gleich von Anfang an über die Vorlieben der Protagonisten zu einigen, dann kann es keine Unstimmigkeiten über Häufigkeit und Art der Sexualität geben.

Krebs und Schütze im Partnerhoroskop

Zwei Welten prallen aufeinander: Der häusliche Krebs, der am liebsten im Kreis der Familie in der heimischen Wohnstatt sitzt, und der Schütze, der doch gerne die Welt kennen lernen möchte und immer Neues erleben will. Der Schütze fühlt sich vom Krebs gehemmt und blockiert, der Krebs leidet unter dem rebellischen Temperament des Schützen und fühlt sich in seinem Sicherheits­denken bedroht. Wie bei vielen anderen Konstellationen zwischen zwei ekla­tant unterschiedlichen Charakteren gilt auch hier: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Beziehung Krisen überdauert, ist nicht sehr groß, denn man reibt einander zu sehr auf. Natürlich kann es geschehen, dass die Liebe zueinander so groß ist, dass beide Partner bereit sind, ihr Naturell ein wenig zu zähmen, das heißt, der Krebs geht ein bisschen aus sich heraus und jammert nicht ständig über jede noch so kleine Veränderung, und der Schütze wird etwas häuslicher – dann kann die Partnerschaft sehr schön werden, weil man einan­der ergänzt und neue Horizonte eröffnet.

Krebs und Steinbock

Das kann – trotz größter lebensanschaulicher Unterschiede – eine sehr kon­struktive und zukunftsträchtige Liebe werden. Der Krebs, der sehr von seinen Stimmungen und Gefühlen abhängt, genießt es, dass der Steinbock jeder Situation trotzt. Der Krebs weiß, was auch immer passiert, wird der Steinbock das Richtige tun, oder zumindest irgendetwas. Er wird sich aber niemals heulend und jammernd fallen lassen. Der Krebs hingegen erfüllt ein Grund­bedürfnis des Steinbocks, das er gern hinter seiner ruppigen Schale verbirgt: Eigentlich liebt der Steinbock einen sicheren Ort, an dem er wieder neue Energien sammeln und Pläne schmieden kann. Und diese Ruhe und Beschau­lichkeit, die er für seine – ohnehin nur sehr winzig bemessenen – Pausen braucht, kann ihm der Krebs geben. Friede und Rückzugsmöglichkeit für einen Kämpfer auf der einen Seite, ein unerschütterlicher Fels in der Bran­dung auf der anderen Seite – das sind die Geschenke, die Krebs und Steinbock einander bei diesem gefährlichen Unternehmen namens Liebe mitgeben.

Krebs und Wassermann in der Partnerschaft

Sehr problematisch. Die erotische Anziehung mag sehr stark sein, und man hat einander im Bett sicher einiges zu bieten. Doch letztendlich hat der Wassermann das Gefühl, einen Strick um den Hals zu haben, der jede spontane Bewegung verhindert und ihm nach und nach die Luft zum Atmen nimmt. Der Wassermann ist ein Schwärmer. Er braucht seine Freiheit, er will täglich etwas Neues entdecken, er möchte Menschen, fremde Länder und Ungewöhnliches kennenlernen, er will – wann immer ihm danach ist – aus seinem Leben ausbrechen und in ein anderes ziehen. Der Krebs will seine Sicherheit, seine Geborgenheit, ein Heim, das nach seinem Geschmack herge­richtet ist und in das er sich zurückziehen kann. Nun treffen diese beiden Pole aufeinander, und schon ist die Katastrophe prädestiniert: Wie sich die Krise abspielt, ist von der Hierarchie innerhalb der Beziehung abhängig. Ist der Krebs der Stärkere, wird er den Wassermann so lange an die Leine nehmen, bis der resigniert und verkümmert. Vielleicht wird er sich den Wünschen seines Krebs-Partners fügen, aber es wird auch etwas von seinem bezaubernden Temperament und seiner liebenswürdigen chaotischen Künstlerseele zerbre­chen – und wer weiß, ob der Krebs ihn dann noch so anziehend findet! Oder aber der Wassermann dominiert die Beziehung: Dann ist es sehr wahrschein­lich, dass er weiter durch die Welt zieht, mal hier eine kleine Affäre anfängt, dann wieder ohne Vorankündigung monatelang in einem fremden Land verbringt oder sein gewohntes Leben grundlos völlig verändert. Der Krebs leidet grässlich unter diesen Wassermann-Allüren und kann mit so einem Partner gar nicht glücklich werden. Natürlich ist auch hier wieder die berühm­te Regel und die berühmte Ausnahme zu zitieren, doch sollten ein Krebs und ein Wassermann, die seit zwanzig Jahren eine glückliche und befriedigende Beziehung führen, dieses Werk in die Hände bekommen, wissen sie ja, dass es auch anders gehen kann, als hier beschrieben.

Krebs und Fische

Zwei Träumer treffen aufeinander, sprechen dieselbe Sprache und werden sofort und auf der Stelle ins Reich der ewigen Liebe abtauchen. Krebs und Fisch-Konstellationen erkennt man vor allem daran, dass keiner der beiden Partner auch nur einen Blick für die Umwelt hat. Menschen, die einander an den Händen halten und dabei zügig in den nächsten Laternenmast laufen, sind typische Vertreter dieser Verbindung. Natürlich kann eine Beziehung, die im wahrsten Sinne des Wortes im siebten Himmel spielt, auch so ihre Gefahren in sich bergen: Denn Krebs und Fische sind so dermaßen in sich gekehrt und verträumt, dass es ihnen leicht passieren kann, den Bezug zur Realität ein wenig aus den Augen zu verlieren. Der Krebs ist in dieser Verbindung eindeutig der Wachere und Stärkere, er wird das Haus hüten und schauen, dass Lebensmittel im Eiskasten und Geld in der Kasse sind. Der Fische-Geborene hingegen lässt sich völlig sinken in die plüschige Liebe des Krebses und möchte am liebsten die Augen nie mehr aufmachen, sondern nur mehr der Liebe frönen. Schön, schön, doch von Luft und Liebe allein kann man nicht leben. Und das wiederum kann für den Krebs ein Problem werden, denn er braucht seine Sicherheit, auch im wirtschaftlichen Sinn. Er möchte sich auf jemand verlassen können, und das gelingt ihm beim Fisch nicht wirklich. Also: Eine wunderschö­ne, romantische und zärtliche Liebe, aber für den rauen Alltag nicht geschaf­fen.

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