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Die Waage und die Venus

Posted by admin on February 15th, 2011 and filed under Astrologie | Comments Off on Die Waage und die Venus

In dem auf Harmonie ausgerichteten Zeichen der Waage herrscht der „holde Abendstern”. Dieser vielbesungene Planet ist Venus, benannt nach der Göttin der Liebe und Schönheit. Sie ent­spricht der griechischen Aphrodite als deren römische Ausprä­gung. Gerade dort, in jener Zone des üppigsten himmlischen Far­benzaubers, strahlt hell ein einzelner Stern, gleichsam der Son­ne nachfolgend und den Anbruch der Nacht ankündigend. Doch nicht allzu oft können wir dieses stimmungsvolle Er­eignis bewundern. Nur wenige Tage liegen zwischen der Zeit, in der der Abendstern noch hell erstrahlt und seinem gänz­lichen Verschwinden. Doch nach einigen Wochen können wir das gleiche Schau­spiel unter umgekehrten Vorzeichen am Morgenhimmel beob­achten. Innerhalb kürzester Zeit schon kündigt die Venus als Morgenstern den Anfang des Tages an. Bis sie aber wieder als Abendstern in ihrer hellsten Leuchtkraft sichtbar wird, müssen fast eineinhalb Jahre vergehen.

Die Venus ist, nach Sonne und Mond, das hellste aller Ge­stirne. Sie kann in einer günstigen Phase sogar am helllichten Tag gesehen werden, auch zu Mittag. Aphrodite-Venus ist also die klassische Liebesgöttin. Die Astrologie lehrt, dass Venus in zwei Zeichen herrscht, sowohl in der Waage als auch im Stier. Sie hat für diese beiden Zeichen eine verschiedene Bedeutung.

Es ist nun interessant, festzustellen, dass auch die griechische Mythologie zwei verschiedene Aphroditen kennt:

Die „irdische” Aphrodite entspricht dem Stier und ist eine Tochter des Göttervaters Zeus. Die Waage-Venus aber ist die „Aphrodite urania”, die himmlische Liebe, und von dieser ist hier die Rede. Das abgeschlagene Zeugungsglied des Uranos fällt ins Meer, weißer Schaum bildet sich, und diesem entsteigt Aphrodite, In­begriff der klassischen Schönheit und Göttin der Liebe. Diese Schaumgeborene also ist die eigentliche Waage-Venus, die nicht durch einen natürlichen Geschlechtsakt entstanden ist. Im tieferen Sinne des Mythos aber versinnbildlicht ihre Ent­stehung die Vereinigung des Himmels mit dem Wasser. Der Himmel, das Element der Luft in der Astrologie, ist der Geist, das Wasser aber ist die Seele, das Gefühl. Venus herrscht im Luftzeichen Waage.

Venus, die so durch und durch weiblich ist, herrscht in der Waage im männlichen Zeichen, denn alle geistigen Zeichen sind männlich. Sie ist sinnlich, aber diese Sinnlichkeit ist eine geistig über­höhte. Sie gibt sich in der Waage nicht an das Materielle, Fleischliche hin wie im Stier, sondern an das Ideelle, Geistige. Der Stier — ein weibliches Zeichen — repräsentiert eher den . Sinnengenuss, die Waage aber ist vom Geist genährte und zum Geiste drängende Sinnlichkeit. Waage- wie Stier-Venus sind Schutzherrinnen der Künste. Doch während die Stier-Venus den Stoff, die sinnlich greifbare Form und die Farbe beherrscht, ist die Domäne der Waage-Ve­nus die spirituelle Form, wie etwa die Linie, die Zeichnung, der Gedanke, die Formulierung, der Logos.

In den Zwillingen ist die Zweiheit in ihrer reinsten Form aus­gedrückt: der Verdopplung. Bei der Jungfrau erfolgt Aufspal­tung durch Analyse. Bei der Waage aber kommt es erstmals in der Abfolge des Tierkreises zu einer Verbindung von Gegensätzen, die auf et­was Drittes hin orientiert sind. Es ist die Harmonie, die durch die Vereinigung von zwei Welten entsteht, die einander freund­lich begegnen.

Daher ist die Waage-Venus auch die partnerschaftliche Lie­be. Sie ist dauerhafter, weil sie geistig begründet ist und das sa­turnische Ethos der Verantwortlichkeit kennt (Saturn ist in der Waage erhöht, im Mythos ist er gleichsam ihr Geburtshelfer). Dennoch hat auch die Waage-Venus ihre Schattenseiten. Ih­re aktiven Komponenten bringen, wie die Waage, auch Kämpfe und Auseinandersetzungen. Venus verliebt sich in der Mytho­logie in Mars, den rauen Krieger, den die übrigen Götter nicht besonders leiden mögen. Ihr gemeinsames Kind, Eros, ist ein Bogenschütze — seine Liebe verwundet.

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Die Venus, der Stern des Stieres

Posted by admin on November 27th, 2010 and filed under Astrologie | Comments Off on Die Venus, der Stern des Stieres

In diesem genuss- und kunstfreudigen Zeichen herrscht der „holde Abendstern”. Dieser viel besungene Planet ist Venus, benannt nach der Göttin der Liebe und Schönheit. Venus ist, nach Sonne und Mond, das hellste aller Gestirne.

Die griechische Aphrodite (die von den Römern als Venus übernommen wurde) ist also die klassische Liebesgöttin. Nun ist die Liebe bekanntlich ein Weltthema, und allein der Begriff ist höchst mehrdeutig. Ist die körperliche Liebe gemeint oder die seelische? Umfasst das Venusprinzip mehr als nur Erotik? Die Astrologie lehrt, dass Venus in zwei Zeichen herrscht — eben im Stier, aber dazu noch in der Waage. In jedem Zeichen hat sie eine andere Bedeutung. Die Stier-Venus ist erdverbunden. Sie bezeichnet die körperli­che, zeugende Erotik, den oftmals recht derben Sinnengenuss. Die Astrologen bezeichnen dieses Prinzip seit alters her als das „kleine Glück”, im Unterschied zum „großen Glück” des Jupiter.

Das Glück der Stier-Venus ist das Glück des Augenblicks. Wer diesen zu genießen versteht, den hat in seinem Horoskop die „irdische” Venus beschenkt. Wessen Sonne im Stier steht, der hat schon eine besondere Portion dieses Venus-Glücks mit in die Wiege gelegt bekom­men.

Das Metall der Venus ist das Kupfer. Dieses rosenfarbene Metall eignet sich besonders gut zu kunstvoller Verarbeitung. Es ist merkwürdig, dass sich das Metall der Liebesgöttin auch besonders gut für die Übertragung der Elektrizität eignet — hat doch der Funke der Liebe gleichfalls etwas Elektrisches.

Freilich hat dieses Prinzip wie alles seine Schattenseiten. Doch sind diese, der passiven Natur des Planeten entsprechend, eher von privatem, intimem Charakter. Die Venus ist ein pazifis­tisches Planetenprinzip. Die Gefahr liegt eben gerade in Indo­lenz oder Trägheit. Natürlich gehören auch die sogenannten ve­nerischen Krankheiten dazu, doch im Allgemeinen schenkt Ve­nus Gesundheit. Von Venus bestimmte Menschen wie Stiere neigen durch dieses Prinzip oftmals zu Übergewicht. Auch in Partnerschaften kann es bei Überbetonung des Liebesgenuss-Prinzips zu Verwicklungen kommen. Doch auch hier setzt der Hang zur Bequemlichkeit recht praktische Grenzen. Der Apfel ist ein Symbol für die Venus, insbesondere die Stier-Venus. Sein Genuss bezeichnet in Mythologie und Reli­gion oft das Anheimfallen an die Materie, an die Sexualität.

In der Astrologie liegen dem Zeichen der Venus die Zeichen von Mars, Widder und Skorpion gegenüber: Kampf und Liebe, Sexualität und Tod, Liebe und Leiden sind Geschwister und Geliebte zugleich. Dies hat auch seine Entsprechung in den astronomischen Verhältnissen. Venus und Mars sind die Nachbarn der Erde. Venus ist der erdnächste innere, Mars der erdnächste äußere Planet.

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